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Thema: Sicherung

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    optikus64
    Gast

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    Hallo,

    bislang mit Windows-Backup als differenzielles Backup auf eine externe Platte und dann nochmal auf einer anderen externen Platte in einem autosync-Ordner. Aber es wird bald eine neue Lösung mit Raid6 geben, das wird immer billiger und räumt mit dem USB-Wust an der Dockingstation meines W520 auf. Abgesehen davon sind mir die USB2.0-Platten zu langsam und einen USB3.0-Port hat nur der Rechner selbst.

    Insgesamt halte ich viel von den Raid-Systemen, mehrere Kollegen verwenden diese seit längerem, dazu allenfalls eine Bandmaschine als Langzeisicherung, das ist dann die ultimative Variante, vor allem da das Raid überall stehen kann, wo man mit dem Netzwerk hinkommt, so dass nicht alles im gleichen Raum bzw. Gebäudeteil stehen muss.

    Jörg

  2. #2
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    Mir scheint ein RAID ungeeignet zur Datensicherung:
    Ein Blitzschlag, und die Festplatten des RAIDS sind unbrauchbar. Ein Softwarefehler / Virus / menschliches Versagen und die Platten sind leer, oder enthalten unlesbare Daten auf allen drei, vier gespiegelten Platten.
    ---------------------------------------------------------------------------
    Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
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  3. #3
    Kennt sich aus Avatar von Jack ombrilla
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    oh, ich habe doch glatt vergessen zu schreiben wie ich sichere:
    1x auf der internen 2. Festplatte
    1x auf einer externen Festplatte
    1x pro Monat auf DVD
    1x bei meinem Provider - also angemieteter Platz im Inet

    und wer jetzt glaubt, dass ich einen Verfolgungswahn habe, steht mit dieser Meinung auf dem Niveau meiner Finanzministerin
    cu Jack

  4. #4
    Fleissiger Poster
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    Meiner Meinung nach haben alle manuellen Sicherungssysteme eine entscheidende Schwachstelle: die Faulheit des Anwenders. In meinem Desktop-Rechner habe ich eine eigene Platte nur für Backups. Der Rechner erstellt immer zur vollen Stunde ein Backup. Fertige Fotos landen dann auf dem Homeserver (2 Platten, 2 Terabyte, RAID1), das mache ich per Hand.
    Sony Nex-3
    1 Schublade voll mit manuellen Objektiven

  5. #5
    Förderndes DCC Mitglied Avatar von cdgh
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    Zitat Zitat von Keinath Beitrag anzeigen
    Mir scheint ein RAID ungeeignet zur Datensicherung:
    Ein Blitzschlag, und die Festplatten des RAIDS sind unbrauchbar. Ein Softwarefehler / Virus / menschliches Versagen und die Platten sind leer, oder enthalten unlesbare Daten auf allen drei, vier gespiegelten Platten.
    Na ja, nicht so ganz. Bei mir sind alle "Bilder" oder sonstige Gebrauchsdateien erst mal auf mindestens einem Rechner.
    Da ich normalerweise nur unter Linux arbeite, die Konvertierung und Bearbeitung der NEF-Dateien aber nur unter Win oder MAC geht,
    hab ich noch einen MAC. Virtueller MAC, da wird die Maschine einfach zu langsam.
    Also werden alle von der Kamera runtergezogenen Dateien auf einem RAID-Server gespeichert.
    Wöchentlich mache ich dann eine Sicherung auf einer Festplatte, die im Safe Feuer-Blitz und Wassersicher gelagert ist.
    Wenn also der Blitz direkt ins Haus einschlägt, sind die RAID-Platten natürlich, wie auch der gesamte andere elektrische Kram, hin.
    Dem viel wahrscheinlichere Fall des Ausfalls einer Festplatte, kann ich damit aber vorbeugen.

  6. #6
    optikus64
    Gast

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    ...

    da bin ich vllt. altmodisch, die Langzeitsicherung ist für mich immer noch eine klassische Aufgabe für einen Bandroboter. Der sichert das Raid einmal die Nacht und steht irgendwo an einem sicheren Ort. Da die Bänder selbst extreme Ereignisse gut überstehen und zudem ja das Raid schon redundant ist sollte das für realistische Unheilsszenarien ausreichen. Nach allem anderen braucht man die Bilder sowieso nicht mehr - my five pence

    Jörg

  7. #7
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    Ich habe eine Time Capsule im Netz. Der Mac sichert automatisch alle 2 Stunden dorthin. Man muß also nicht selbst auf's Knöpfchen drücken. Außerdem landen alle Bilder automatisch im Internet bei Dropbox. Auch hier muß ich auf kein Knöpfchen drücken. Sobald die Bilder auf dem Rechner sind, werden sie automatisch hochgeladen. Man sollte natürlich eine Flatrate haben - aber das ist wohl heutzutage Standard.

    Meine Bilder werden also ohne mein Zutun auf eine externe Festplatte und in Internet gesichert. Besser geht es mMn nicht. Eine Sicherung im Haus, auf die man schnell zugreifen kann und eine außer Haus. Und das alles ohne irgendwelche Platten anschliessen oder wechseln zu müssen. Und vergessen kann ich das sichern auch nicht.

  8. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von OpticalFlow
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    Time Machine auf eine externe 2 TB Platte, aber was nuetzt das bei Einbruch, Blitzschlag oder Hausbrand...

    Auf eine geeignete Cloud-Loesung warte ich noch, allerdings sind die allerbesten Bilder in voller Aufloesung (aber als relativ stark komprimierte JPEGs) in privaten Picasa-Alben. Das Problem mit Cloud ist einerseits bezahlbahrer Speicherplatz (500 GB sollten es schon sein) aber andererseits auch die leidige asynchrone Internetanbindung fuer Heimanwender (sowohl bei Kabel als auch DSL) - man kann zwar schoen schnell runterladen, aber der Upload dauert ewig.
    Ueber kurz oder lang wirds wohl auf ein Abonnement bei Dropbox, Google, Amazon, Microsoft etc. hinauslaufen, die Konkurrenz laesst sicher die Preise noch weiter purzeln.

    Speicherplatz darf nicht zu knapp bemessen sein, damit man alles sichern kann. Wenn ich vor dem Sichern erst vorsortieren muss, dann wird das Sichern auf die lange Bank geschoben bzw. findet nicht regelmaessig stat.

  9. #9
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    Gegen Einbruch, Blitzschlag oder Hausbrand soll ja das Online Backup absichern. Bei 500 GB Daten und einer "schmalen" ist das natürlich kein gangbarer Weg. Man könnte dann die 500 GB extern sichern (wie auch immer) und nur die Zugänge per Online Backup. In regelmäßigen Abständen dann wieder ein komplettes Backup extern sichern und alles ist gut.

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