Carsten, in den Beurteilungen deiner Normalobjektive von 2008 sind die dort angegegben Preise heute nicht mehr haltbar:
http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=8643
Ein Nikkor 1.2 für 100-150; da hätte ich gerne zugeschlagen!
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Ein Nikkor 1.2 für 100-150; da hätte ich gerne zugeschlagen!
Stimmt!
Ich hab's mal ein wenig angepasst.
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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hi!
irgendwie sollten wir uns über die manchmal überzogenen Preise auch freuen, denn manche Objektive bekommen dadurch wieder einen Stellenwert, der ihnen auch zusteht!
OkOk, wenn man natürlich gezwungen ist überhöhte Preise zu bezahlen, dann verstehe ich natürlich auch die andere Seite
cu Jack
Bei den etwas besseren manuellen Optiken erstaunen mich ansteigende Preise kein bißchen.
Immer mehr nutzen manuelle Optiken an der DSLR so zum Fotografieren, dann 4/3, µ4/3, Nex, und noch weitere Kameras mit kurzem Auflagemaß. Und Filmer mögen auch die alten manuellen Optiken.
Da sind wir alle mit verantwortlich. Wenn man dem entgegen wirken wollte, müßten sich möglichst viele Betreiber von Foren und Privatseiten mit dem großen Thema manuelle Optiken einigen, fast den ganzen Inhalt nur für registrierte Mitglieder sichtbar zu machen :-)
Ich fühle mich bißchen mit verantwortlich für den Preisanstieg bei dem Meyer Trioplan 100, Canon FD, Minolta SR-Bajonett Optiken. Also kann ich jetzt nicht das große Jammern anfangen.
Mich überrascht eher der Preisanstieg bei defekten Canon EF Optiken. Vor paar Jahren konnte ich da um 10 Euro Stückpreis einige Optiken kaufen, jetzt lande ich auch bei 20 Euro noch keine Treffer. Die Bastler legen zu - wo ich aufgrund meiner Webseite auch als Mit-Verursacher dastehe.
Die Revolution frißt ihre eigenen Kinder - das war schon immer so.
Man sollte sich eigentlich erst eindecken, bevor man Neuerungen veröffentlicht die die Nachfrage erhöhen könnten.
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Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
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Nein, überrascht bin ich nicht, eher erstaunt über die Gier/Kaufgeilheit manchen Menschen ("Dieses Objektiv will ich unbedingt haben! Egal zu welchem Preis").
So gerne ich manuelle Linsen auch mag, ein Hauptgrund für mich dafür ist der im Vergleich zu den modernen AF-Linsen günstigere Preis.
Wenn dies entfällt, bleibt - ganz vernünftig betrachtet - nicht mehr viel übrig, abgesehen vom schwer greifbaren, besonderen Charakter manch eines Objektivs.
Dies ist natürlich noch ein Grund für den, der dies wirklich will.
Ein Beispiel: Wenn ein Trioplan 2.8/100 in die Preisregionen eines Canon EF 2.0/100 stößt, hat das für mich schon etwas Verrücktes.
Der EINZIGE Grund, dann das Tiroplan zu kaufen, ist das "außergewöhnliche" Bokeh. (Und mir gefällt das nicht einmal besonders.)
Und das Ultron 1.8/50 (siehe oben) ist so teuer wie ein Canon EF 1.4/50 (das sogar noch fast eine Blende lichtstärker ist). Im Ernst, dann würde ich eher zum EF 1.4/50 greifen.
Das Ultron ist eine ausgezeichnete Linse, aber gerade deshalb einem modernen AF-Objektiv sehr ähnlich.
Klar habe ich auch schonmal manuelle Linsen für relativ teures Geld gekauft. Für den Preis meines Leica Summitar 2/50 hätte ich auch ein Sony SEL 1.8/50 bekommen, das modern-besser abbildet und einen schnellen AF hat. Doch gerade beim Summitar war mir nicht die absolute Leistung wichtig, sondern sein Charakter und die Möglichkeit, es auch an meiner Leica III nutzen zu können. (Außerdem kann ich nicht versprechen, dass ich das SEL 1.8/50 nicht doch irgendwann nochmal habe.)
Und für mein Peleng 3.5/8 gab es damals auch keine echte Alternative (heute schon!).
In den allermeisten Fällen aber habe/hatte ich deshalb so extrem viele Objektive (über 200), weil ich sie für wenig Geld bekommen konnte. Sorry, das ist einfach so.
Der Spaß an einer Linse kam dann erst, als ich es schon hatte und richtig kennengelernt habe. Die, die ich mochte, habe ich noch, die anderen verschenkt oder verkauft (und das leider nicht immer mit Gewinn).
Heute ist es kaum mehr möglich, so einzusteigen wie ich damals. Verluste habe ich insgesamt keine gemacht. Wer heute kauft, wird nicht mehr so leicht mit Gewinn wieder verkaufen können. Die Preise sind schon hoch, viel höher wird's wohl nicht mehr gehen. Also, wer heute einsteigt, muss viel Geduld aufbringen oder eben gezielter kaufen und einfach nutzen.
Solche Preise wie für das Ultron (oben) sind klar eine folge des Internet-Foren-Hypes um manche Linsen!
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Hallo,
nun, das ist selbstverschuldetes Ungemach,
wir sammeln die Teile und schaffen damit einen Markt. Insgeheim freue ich mich über das Interesse an den alten Teilen, denn es ist ein Teil unserer technischen Kulturleistung, die da Würdigung findet. Leider zu Lasten des Portemonnaies. Aber es beruhigt mich wenigstens in der Hinsicht, dass, sollte je der Zwang dazu bestehen, mein Altglas einen angemessenen Wert darstellt, der die lange Aufbewahrung rechtfertigt. Letztlich habe ich auch schon oft den Gedanken gehabt, dass der Invest in diese Gegenstände um ein gerüttelt Maß sicherer ist als in manches Finanzprodukt, das ich weder verstehe noch dessen Perspektive ich abschätzen kann.
Nun denn, sei es wie es sei, manches geht heute eben seine ganz eigenen Wege, und längst nicht alle davon muss man verstehen.
Jörg
Ja, Jörg, dieser Gedanke ist wohl niemandem hier fremd, doch das Problem dabei ist meist, dass wenn man seine Sachen schnell verkaufen will/muss, man keine guten Preise dafür bekommen wird. :(
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Du verzichtest zu Gunsten des Preises auf Autofokus, wenn ich Dich recht verstehe.
Ich beispielsweise würde auch für den gleichen Preis eher manuelle alte Optiken bevorzugen, weil ich manuelles Fokussieren und die robuste Bauart bevorzuge. Der günstigere Preis der manuellen Optiken ist natürlich auch von mir gerne gesehen und genommen - so kann ich mir einiges leisten was bei AF Optiken nicht drin wäre.
Bei Canon EF Optiken müßte ich vermutlich vollständig auf die L-Klasse setzen, weil die anderen mich von der Bauqualität nicht befriedigen würden - im Gegensatz zu den meisten Canon FD Optiken.
Wenn ich mal nicht mehr gut sehe, werde ich wohl auf Autofokus oder Fokussierhilfen umsteigen müßen, davor graut es mir jetzt schon.
Das soll kein Angriff auf AF Nutzer sein, ich persönlich mag den aber nicht nutzen bei den Kameras und Optiken die ich kenne.
Jeder wie er mag.
Das Trioplan 2.8/100 ist ja auch mein Paradebeispiel:
Trioplan 100 Bilder bei Offenblende, mit dem charakteristischem Bokeh können nur mit sehr wenigen anderen Objektiven (auch von Meyer Görlitz) einigermaßen identisch gemacht werden.
Es ist zwar durchaus möglich, das man mit paar anderen Optiken ab und an ein ähnliches Bokeh bekommt, aber soweit ich bisher weiß nicht als zuverlässig planbar. Das Trioplan ist (nahezu) einzigartig in seiner Wiedergabe.
Alle Canon AF, Nikon AF, Sony AF,.. Optiken werden wohl nur Bilder erbringen die teils sogar in Internet-Vorschaugröße von 300 Pixel Bildhöhe anders aussehen.
Bilder mit nem Canon EF 100/2.8 könnte man nahezu gleich gut mit allen anderen ~ 100mm/2.0 Optiken erstellen. Also Zeiss 100mm/2.0 Makro, Nikon AF-D 105/2.0 und Nikon 105/1.8 AI-S, Olympus Zuiko 90/2.0 Macro & 100/2.0, Canon FD 100/2.0, Zeiss Hasselblad 110/2.0, und vermutlich noch paar weiteren. Das sind schon 7 Alternativen. Falls man die Brennweite etwas weiter abändert, kommen noch viel mehr dazu. Und wenn man auf die eigentlich "langweilige" Blende 2.8 geht wie beim Trioplan, dann werdens noch einige mehr, auch lichtstärkere Zooms. Klar, beim 100% Crop kann man wohl Unterschiede sehen, und vielleicht auch dem Objektiv richtig zuordnen - aber das interessiert mich und wohl paar andere nicht so sehr.
Trioplan Bilder bei Offenblende sind ~einzigartig, und mit relativ hoher Sicherheit dem Trioplan 100 zuzuordnen.
All die Abermillionen sonstigen Bilder könnten meist mit vielen verschiedenen Objektiven aufgenommen worden sein. Paar Ausnahmen von Optiken mit ebenfalls spezieller eigener Signatur gibts noch, z.B. sogar ein aktuelles Sony Objektiv, das STF 135. Aber was sonst an Objektiven aktuell verkauft wird, ist doch alles so gleich langweilig nahezu perfekt, das man von "Einheitsbrei" reden kann.
Es gibt paar Optiken die so Sonderstellungen haben. Leute die diesen Besonderheit schätzen und nutzen möchten, kommen da nicht dran vorbei - und da muß dann im Zweifelsfall, wenns auch noch schön erhalten sein soll, ein hoher Preis bezahlt werden.
Wie schon geschreiben, bin ich der Meinung das das Trioplan aufrund der Einzigartigkeit durchaus auch mehr wert sein kann als z.B. ein Zeiss 35mm/1.4.
Ich möchte nochmals wiederholen: Ich hab weder was gegen die Nutzung manueller Optiken als günstige Alternative, noch gegen Autofokus-Nutzer :-) Möchte nur die Seite von Käufern erklären, die bereit ist für alte manuelle Optiken auch mal mehr Geld in die Hand zu nehmen - und dadurch die Preise hoch treibt. Froh bin ich allerdings, sehr viele meiner Optiken ganz günstige mit Schmarren / Glaspilz / Glück gekauft zu haben.
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Nein, das wäre eine unzulässige Vereinfachung meiner Argumentation - wie hoffentlich klar wird, wenn man meinen ganzen Beitrag liest.
Siehe:
Wir stimmen ja darin überein, dass es für manche Objektive Gründe gibt, warum ein hoher Preis vertretbar ist.
Ich bedaure aber, dass die gesamte Entwicklung auch solche Objektive teuer macht, die es nicht verdient haben.
Das spielerische Entdecken, das ich noch machen konnte, ist für die meisten Neueinsteiger so gut wie ausgeschlossen - vor allem dann, wenn wohlhabende Leute alles wegkaufen, was ihnen vor die Nase kommt, selbst, wenn sie keine Ahnung davon haben.
Nicht falsch verstehen! Viele Sammler, die hohe Preise zahlen, haben extrem viel Ahnung!
Ich habe aber den Eindruck, dass es einige Leute gibt, die plötzlich vom Hype der manuellen Linsen hören und ohne sich wirklich damit zu beschäftigen erstmal alles kaufen, was EBAY hergibt. Die haben dann massig Linsen zuhause stehen, von denen kaum eine jemals wieder Sonnenlicht sehen wird.
Das ist Schade für die Jungen, die neu einsteigen wollen...
Nun ja, ändern wird man es nicht und wie schon mehrfach geschrieben wurde, wir sind nicht ganz unschuldig daran.
Zum Trioplan: Diese Linse ist, wie kaum eine andere, Geschmacksache. Ich hatte ja auch mal eines, habe es aber wieder verkauft und das nie bereut. Mir gefällen die Bilder damit einfach zu selten. (Selbst, wenn man den Effekt kaum simulieren und eindeutig zuordnen kann.)
Zum Thema "L-Linsen": Es gibt nicht nur solide und leistungsstarke "L"-Linsen von Canon. Hast du mal mit dem EF 1.8/85 fotografiert. Das ist keine "L"-Linse und dennoch sehr gut! Das EF 3.5-4.5/20-35 ebenfalls, vor allem dann, wenn man nicht so viel Geld ausgeben und kein "Monster" mitschleppen will.
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