Zitat Zitat von optikus64 Beitrag anzeigen
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Wenn solch ein Transfer funktionieren soll, dann muss der Elektronik fachgerecht vorgegaukelt werden, dass die entfernten Schaltelemente, Sensoren und Peripheriegeräte noch vorhanden sind, z.B. per Atmel-Mikrocontroller, dann kann ich mir das theoretisch vorstellen. Letztlich gleicht das aber dem Entwicklungsaufwand einer komplett neuen Kamera - also nix mit low-tech-Bastelei, das ist richtig hardcore Entwicklung...
Um der Kamera fehlende Kommunikationspartner vorzugauckeln ist meiner Meinung ne ganze Ecke weniger Aufwand als ne neue Kamera vom Schlage z.B. einer EOS zu bauen.
Dürfte meiner Einschätzung auf dem Niveau der Entschlüsselung des EF Bajonett Protokolls liegen.
Bei den DSLR Kameras stecken Mannjahre an Entwicklung drin - von vielen erfahrenen Entwicklern.

Ich sehe das ja auf Arbeit wie Kameras entwickelt werden. Zig Entwickler mit verschiedenen Schwerpunkten.
Das als einzelner ohne spezielle Erfahrung auf dem Gebiet - selbst auf geringerem Niveau - durchzuführen ist eine rießige Aufgabe. Oder man baut auf fertige Komponenten auf, bzw. bleibt halt sehr nahe an Referenz-Designs. Auch der Geräte-Park um das Zusammenspiel von Hardware und Firmware zu optimieren, kostet auch mal den Gegenwert von Autos. Oftmals könnte man improvisieren - aber das kostet auch Arbeitszeit.