Ach, wenns nichts wird ist auch gut! Ihr wisst ja "No Risk No FUN".
Ich werde mein bestes geben beim schleifen.
So der Blendenring ist frei und das Objektiv sehr gut mit Tempotücher und Tesa abgedichtet. Nun gehts ans Feilen bzw. Schleifen.
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Ach, wenns nichts wird ist auch gut! Ihr wisst ja "No Risk No FUN".
Ich werde mein bestes geben beim schleifen.
So der Blendenring ist frei und das Objektiv sehr gut mit Tempotücher und Tesa abgedichtet. Nun gehts ans Feilen bzw. Schleifen.
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So das erste feilen ist beendet.
Damit ich gleichmäßig feile, habe ich ein ca 0,5mm dickes ALU-Blech, welches das Kühlergehäuse einer alten Grafikkarte war, als Unterlage für das Feilen genutzt.
hier der aktuelle Zustand:
Ich denke das es immernoch zu viel ist oder was meint ihr?
Ja, das ist noch zuviel.
Du musst wirklich nur 2-3 Zehntel mm oberhalb des Blendenring-Niveaus sein.. dann passt es grob.
Mit "Feilen" ist das ein ganz schöner Aufwand. Deshalb ja mein Hinweis mit dem Dremel und der Trennscheibe. Es ist nämlich ein ganzes Stück, was da runter muss.
Selbst wenn es erstmal nicht nach viel aussieht.
Du kannst natürlich auch den Weg gehen, das Objektiv von vorn zu öffnen, und die gesamte Anschlags-Mimik weiter nach hinten zu verlegen, also den Anschlag verschieben.. ist hier im Thread um das 1.2/55mm gezeigt.. http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post129316
Es verkürzt Dir etwas die Feilerei.. aber der Anschlag läßt sich nicht so stark verschieben, dass Du nachher unendlich erreichst. Zudem brauchst Du, abhängig vom Erfolg Deines "Abtrags" immer noch ein wenig Spiel im Anschlag, wenn es nachher um die Feinkorrektur geht. Nix ist nerviger, als wenn das Objektiv an den Anschlag justiert ist und Du musst den Adapter ständig wieder abschrauben, um hier und da noch 1/10 durch Nachschleifen "zu holen"... deshalb mach mal weiter mit der Schleiferei/Feilerei. Und nimm immer den Blendenring mal wieder drauf.. wie gesagt, er liefert Dir immer einen guten Anhaltspunkt dafür, wieviel Arbeit es noch ist und ob Du gleichmäßig gearbeitet hast..
Es ist ein gutes Höhenmaß.. dadurch, dass Du ihn frei drehen kannst, ist so jede Stelle Deiner Arbeit ganz gut zu kontrollieren..
Also glückauf.. weiter geht es, bis Du knapp über dem Niveau des Blendenringes angekommen bist.
LG
Henry
Geändert von hinnerker (21.04.2012 um 21:06 Uhr)
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Was Deinen Glasschutz mit Tesafilm betrifft. Ich hab' das auch mal gemacht. Vorsicht, erst abmachen, wenn alles aussenrum tip-top sauber ist. Ich hatte da zwar erwartet, dass ein Kleberest bleibt - dachte mir aber nichts bei, da das mit Loesungsmittel ja wieder weg geht. Leider hatte ich zu dem Zeitpunkt als ich den Tesafilm wieder abmachte noch einiges an Staub und Spaenen, welche sich dann prompt auf die Klebereste auf dem Glas verirrten. Und dann wird es schwierig das wieder abzubekommen ohne die Verguetung zu schaedigen.
Henry nimmt fuer sowas wohl Diskofilm (frueher zum Schallplatten reinigen verwendet).
So Ihr Lieben,
das Feilen hat ein Ende. Ich hoffe jedenfalls
Hier nun das Ergebnis:
Ich bin sehr zufrieden, dass ich es auch ohne Präzisionswerkzeug (Dremel etc.) geschaft habe.
Geändert von Diamond_72 (23.04.2012 um 18:23 Uhr)
Jo, sieht doch schon ganz passabel aus. Vielleicht noch etwas viel stehen geblieben.. (0.2-0.3 mm wäre besser), aber vielleicht kommst Du mit der Justierung des U-Anschlags doch in den U-Bereich.
Erster simpler Kurz-Test könnte durch das Ansetzen des Adapters an die Kamera erfolgen (vorher das Objektiv lt. Index auf Unendlich einstellen).
Blende voll auf und gucken, ob Du Unendlich schon erreichst. Beachte unbedingt das Drehgelenk, dass im Objektivinneren im Bereich der steilen Kurve der Blendenplatte läuft.
Wenn die Kurve über den Scheitelpunkt rüber ist, muss dieses Gelenk an dem PIN mit einem spitzen Gegenstand in Richtung Aussenwand gedrückt und die Blendenplatte mit der daran befestigten "Gabel" in der Stellung zurückgedreht werden !!! OBERWICHTIG !!! Hat schon so manchen zur Verzweiflung getrieben.. weil er die Mimik nicht verstanden hat, und sich so leider die Blende nicht mehr voll öffnet !
Hier mal ein Bild (ist zwar von einem 1.2/55mm, zeigt aber was ich meine)
Zudem kontrolliere, ob der aufgelegte Adapter überall plan aufliegt und die Rücklinse umlaufend gleichmäßigen aus dem Adapter herausragt. Wenn die Rücklinse nicht an allen Stellen ziemlich gleichmäßig aus dem Adapter herausschaut, hast Du einseitig irgendwo zuviel abgetragen oder anderenorts "stehen gelassen".
Hilfreich sind dabei einige Lagen Papier (zurechtgeschnitten aus Druckerpapier oder Karton) so dass Du damit das Maß nehmen kannst. Also beispielsweise 10 Lagen Papier passen an einer Stelle in der Höhe bis zum Übergang der Rücklinsenfassung.. dann anlegen an eine andere Stelle und Du siehst dann, ob es auch hinkommt.
Wenn nicht, kippt Dir der Adapter noch weg.. spätestens wenn Du den Adapter mit den Löchern festschrauben willst.
Dann zieht sich der Adapter unweigerlich in Richung zur flachste Stelle oder verwindet und die optische Baugruppe steht schief.. einseitige Unschärfe kann die Folge sein.
Das solltest Du immer wieder kontrollieren...
Ansonsten aber schonmal ein guter Anfang..
LG
Henry
Geändert von hinnerker (25.04.2012 um 19:33 Uhr)
Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..
Hi,
also ich habe mir nun ein Messchieber gekauft und die ganze Sache nochmal gemessen.
Hier habe ich genau 4,85mm gemessen.
Ich habe den M42 Adapter auf den geschliffenen Rumpf gelegt und nochmal geguckt. Dieser liegt sehr gut und wippt nicht hin und her.
Die Linse habe ich auf unendlich gestellt und durch den M42 Adapter schauen lassen. Es ist wirklich so, wie wenn das eine machine geschliffen hätte
Die Oberkante des M42 Adapters ist bündig mit dieser Fuge:
Wie Henry beschrieben hat, habe ich das Objektiv mal provisorisch an meine Kamera auf unendlich drangehalten.
So sehen die testbilder aus:
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Geändert von Diamond_72 (24.04.2012 um 12:48 Uhr)
Canon EOS 60D + EF 24-105 1:4 L USM IS + Sigma EX DC 10-20 HSM + EFS 60 2,8 IS