Jaja. Ich benutze diese Filter ja auch ausschließlich als Stoß/Kratzschutz für die Frontlinse. Weil wenn die hin ist, dann war´s das. Und einschränkend finde ich derart häßliche Doppelbilder allerdings schon.
Gruß,
Kalle
Jaja. Ich benutze diese Filter ja auch ausschließlich als Stoß/Kratzschutz für die Frontlinse. Weil wenn die hin ist, dann war´s das. Und einschränkend finde ich derart häßliche Doppelbilder allerdings schon.
Gruß,
Kalle
Die Lösung des Rätsels wird wahrscheinlich die fehlende Vergütung des Filters sein.
unvergütet -> min. 4% des eintreffenden Lichts wandert in eine Richtung, die du nicht haben willst.
(deswegen sollten Objektive mit 10-15 Linsen auch gut vergütet sein)
Bei UV-Filtern: vom Objektiv weg kostet dich nur 4% Licht, das ist egal, aber zum Objektiv hin ist die 4% spiegelnde Fläche nicht gut, da vorhandenes Streulicht von dort zurück ins Objektiv und damit zum Sensor kommt. Merkt man sicherlich nur bei Gegenlicht, ist aber immer der Fall und verschlechtert das Bild.
Mit Mehrfachvergütung bekommt man Reflexionen deutlich unter 1%.
@Kalle: hebe den Filter doch mal ins Licht einer weißen Schreibtischlampe und betrachte die Farbe der Spiegelung der Lampe. Weiß? Dann hast du einen komplett unvergüteten Filter. Kauf dir einen besseren, Problem gelöst.
Das ist der Hauptunterschied zwischen Filter für 8€ und welchen für 30€. Steht 'MC' (= 'MultiCoated', d.h. mehrfachvergütet, auch z.B. HMC bei Hoya) am Filter, so hat man meistens ein besseres Exemplar erwischt.
UV Filter sind bei Sensor bestückten Kameras eher Kontraproduktiv.Speziell Gegenlicht und Nachtaufnahmen liefern da gern nette Doppelbilder und Licht 'klauen ' sie Dir auch noch.Hochwertige Front-Linsen sind schon recht robust und vertragen einiges,da braucht es kaum einen zusätzlichen Schutz.Sandstürme und Meerwasser würden mich auch nachdenklich werden lassen,aber wenn sie,ihrer 'Dicke' wegen,durch Steinschlag(Motocross o.ä.)zu Bruch gehen,hast Du spitze Scherben,welche auf die Frontlinse treffen.Also,irgendwie gehopst wie gesprungen.Ich vertrau da vollkommen auf die Streulichtblende als ersten 'Schutz';ansonsten vernünftig aufpassen und immer eine Hand an der Kamera/Objektiv, wenn sie am Hals baumelt.
Gruß Jörg
Moin zusammen,
die beobachtungen, die hier beschrieben wurden, sind sicher sehr ärgerlich. Ich bin auch einer der Frontlinsenschützer, vielleicht auch, weil ich oft mit altem Objektivmaterial arbeite, bei dem ich durchaus in schwierigem Licht Unterschiede feststelle, je nachdem ob ich mit oder ohne Filter arbeite. Anscheinend sind viele der älteren Objektive hinsichtlich IR-Strahlung empfindlich.
Ich habe festgestellt, dass viele vor allem preiswerte Filter nur sehr unzureichend vergütet sind, die grünen bzw. grünblauen Flecken sind dann die Folge. Bei den verschiedenen B&W 486 - Interferenzfiltern kommt der Effekt nicht oder nur bei extremem Gegenlicht vor, das gleiche gilt für meine Heliopan oder Rodenstock-Filter.
Bei meinen älteren Hoya-Filtern dagegen sind die Effekte schon deutlicher, die eine oder andere Billig-Scherbe aus der Bucht dient zwischenzeitlich nur noch als Staubdeckel für die nicht verwendeten Geräte - da wird alles bunt wenn nur ein Licht hinter dem Fotografen auftaucht. Die Bandbreite ist also enorm.
Was aber viel mehr bringt als der Wechsel von einem Filter zum anderen, ist eine PASSENDE Gegenlichtblende! Ich möchte mal behaupten, die allermeisten Gegenlichtblenden passen nicht, da sie bei KB-SLR-Systemen für den Bildwinkel bei Kleinbild und nicht für die Crop-Sensoren berechnet sind. Und da liegt die Krux. Mit der Planplatte vor dem Objektiv sind alle Objektive streulichtempfindlicher als ohne - und daher ist eine gute Gegenlichtblende in Verbindung mit einem Filter absolut unabdingbar.
Und in meinen Augen auch eine ganz wesentliche mechanische Schutzkomponente!
Jörg