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Thema: Schrauberzubehör-Tipps

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von Meiner Einer Beitrag anzeigen
    ...
    Wenn man im Besitze einer Ständerbohrmaschine ist, halte ich die Anschaffung eines Kreuztisches für sehr sinnvoll. Damit können dann auch Fräsarbeiten durchgeführt werden. Und die sind mit Abstand sauberer und gleichmäßiger als das Schleifen (Habe schon einige Objektivbajonette gesehen - es hat mich gegruselt!). Auch werden Bohrungen damit präziser gesetzt.
    ...
    Ja, das kenne ich!

    Die einem ein Kreuztisch und auch einTeilapparat beim Fräsen bringen, sind schon enorm. Noch wichtiger für die Objektivgeschichten ist mir aber die Drehbank. Bei Optiken sind nun mal sehr viele Teile die man braucht irgendwie rund - und von Hand geht das nicht befriedigend. Ab und an kann man sich behelfen mit recht gut passenden Teilen von Objektivleichen, aber seit ich immer mal wieder Presspassungen drehe, weiß ich die Drehbank mehr und mehr zu schätzen.

    Das mit der ruhigen Hand würde ich jetzt nicht als essentiell bezeichnen, mit etwas wackeln muß man halt öfters probieren bis man was zusammenbringt (Federchen aufs Nippelchen mit Pinzette).

    Was ich abseits, oder streifend zum Werkzeug noch sehe ist das verarbeitete Material. Was mich beim Fräsen einfaches Alu schon geärgert hat - da hätte ich ich gleich besser Messing gekauft. Die sogenannte Aufbauschneide die sich beim Alu fräsen gerne hinter den Schneiden gibt, kann einem die Lust an der Arbeit versauen. Und mit Petroleum möchte ich nicht schmieren.
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  2. #2
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    Standard AW: Schrauberzubehör-Tipps

    Zitat Zitat von Keinath Beitrag anzeigen
    ...Und mit Petroleum möchte ich nicht schmieren.
    Besser geht's mit Spiritus. Aber normales Alu ist Schmierkram, da sollte man Drehen und Fräsen tunlichst vermeiden. Versuche mal an Dural zu kommen. Diese Sorte wird im Flugzeugbau verwendet.

    Als Klebstoff wurde mir der Cyanacrylatkleber (Achtung, Werbung! Bitte weggucken!) "UHU Alleskleber Super Strong & Safe" empfohlen. Ist je nach Auftragstärke bis zu 20 sek nachkorrigierbar, hat eine sehr hohe Klebkraft und hält auch noch bei Temperaturen über 100°C. Wird auch im Kfz-Sektor eingesetzt, so zumindest die Worte des Verkäufers im Autozubehörladen.

  3. #3
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    Standard AW: Schrauberzubehör-Tipps

    Zitat Zitat von Meiner Einer Beitrag anzeigen
    ...Als Klebstoff wurde mir der Cyanacrylatkleber (Achtung, Werbung! Bitte weggucken!) "UHU Alleskleber Super Strong & Safe" empfohlen....
    Ich habe am Wochenende mir einen 8 mm dünnen Zwischenring gebaut. Da hatte ich mit Pattex Repair Extreme geklebt. Dank einer Presspassung - wenn ich die Teile zusammensteckte und drücke machte es "Klick" - hab ich da auch gerne geklebt anstatt zu schrauben. Und siehe da, ich kann den Zwischenring vorne mit nem 2.3 kg schweren und reichlich langem FD 300mm/2.8L belasten, hinten ne EOS dran, und das Ganze am Kameragehäuse (!) horizontal hochhalten.

    Die Diskussion ob sich was im Hobbybereich lohnt (finanziell), ist irgendwie müßig. Es lohnt sich eigentlich nie - egal ob Drehbank, Kamera oder Objektivkauf - ansonsten müßte man auch schon das Finanzamt fürchten.
    Für mich lohnt (Ergebnis) sich die Drehbank auch ohne dutzendweise fremde Optiken umzubauen. Allerdings habe ich sie auch um ~50 Euro erstanden :-)

    CChris, zu der Liste der Werkzeuge und Mittelchen wäre ein Rostlöser für Problemfälle aufzunehmen. Ich nutze WD40, aber vermute das andere da gleichwertig sind.
    Eventuell mit dem Hinweis, dass man den ganzen Dreck dananch gründlichst wegputzen muß, also extrem sparsam mit Wattestäbchen oder so auftragen, nicht direkt sprühen.

    Pinzetten sollten dazu. Ich bin froh verschiedene zu haben, ganz Feine um Federchen einzuhängen, und Breitere um Schrauben durchzusortieren.
    Für Blecharbeiten nutze ich inzwischen gerne meine Dekupiersäge. Da kann man relativ fein sägen.
    Diverse Feilen, Schraubstock, Zangen zum Biegen sehe ich als Grundausstattung - zumindest wenn man Bajonett-Umbauten machen will.

    Wenn Schrauben und Federchen nicht die nötige Länge haben, kürze ich die gerne mit nem Seitenschneider.
    Und die so gekürzten Schrauben dreht man optimalerweise erst mal in ein "Opfergewinde" damit sie sich zurechtdrücken.

    Schwarzen Nagellack zum Schrauben (am Rand) zu sichern nutze ich gerne.

    Eine Heißklebepistole hauptsächlich für Testaufbauten und um Teile z.B. beim Bohren vorläufig miteinander zu verbinden.
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