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Thema: Das ideale Portraitobjektiv

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Standard AW: Das ideale Portraitobjektiv

    Ich weiß nicht, irgendwie ist meiner Meinung nach 50 mm für 1,6x Crop durchaus die Porträt-Brennweite. Genauso wie die ~ 85 bei KB, bei Mittelformat je nach Format 110 bis ~150..
    Genaugenommen kann man meiner Meinung nach auch mit nem 35mm Objektiv und einer hochauflösenden KB Kamera (oder auch gerne Mittelformat) tolle natürliche Porträts erstellen, solange man nicht zu nah an den Porträtierten herantritt, und den gewünschten Ausschnitt einfach herausschneidet.

    Ob der Bildhintergrund und die Gesichtszüge gerafft sind oder nicht, hängt meinem Verständniss nach allein vom Abstand ab (Perspektive). Wenm man die Schärfentiefe angleichen möchte, bäuchte man eben eine um den Cropfaktor höher Lichtstärke - was nicht immer geht.
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  2. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Das ideale Portraitobjektiv

    Es ist eigentlich bei neutralem Hintergrund egal...

    Wovon gesprochen wird, ist die sogenannte "komprimierende Bildwirkung" die bei Teleobjektiven die Hintergrunddetails entsprechend größer abbildet.
    Und da ist das 85mm schon im Bereich der ansetzenden Telebrennweite mit genau diesem Effekt leicht anders.

    Ist aber eher eine akademische Betrachtung, die bei neutralem Hintergrund im Studio null Bedeutung hat. Die Freistellung durch höhere Lichtstärke hebt das Quentchen Unterschied dann eigentlich auf, wenn das 50er, wie Markus sagt entsprechend Lichtstark ist und nicht gerade ein 1.4/85 sondern ein 2.8er wie das Elmarit 2.8/90mm zugrunde gelegt wird.

    Insofern kann man als Faustformel schon dabei bleiben nach meiner Ansicht.

    LG
    Henry

  3. #3
    Ist oft mit dabei Avatar von Ralf
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    Standard AW: Das ideale Portraitobjektiv

    Hier werden aber ein paar Dinge durcheinander geworfen.
    Ob man nun ein Bild (Portrait) mit 50mm, 85mm oder irgendeiner Brennweite macht spielt überhaupt keine Rolle, auch nicht ob eine KB-, Crop oder MF Kamera verwendet wird. Den einzigen Unterschied den man sehen wird, ist der in der Schärfentiefe. Die Perspektive, und somit auch die rämliche Staffelung, hängt einzig und allein vom Motivabstand ab.

    Wer es nicht glaubt, mache bitte ein Bild vom gleichen Motiv unter Beibehaltung des Abstandes mit verschiedenen Kameras und Brennweiten und stelle dann den gleichen Ausschnitt her. Die Bilder werden sich bis auf die Schärfentiefe nicht unterscheiden. Hab das früher auch nicht geglaubt bis ich es selbst probiert habe.

    VG
    Ralf


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