Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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Aber eben auch unschärfer als auf einem Print. Ein Monitor schafft so um die 75dpi, ein TFT ca. 90, wogegen ein A4-Abzug 300dpi aufweist. Um mal bei meinem Poster oben zu bleiben:
50x75 bei 150dpi braucht 13 Megapixel. An einem Monitor mit 75dpi entspricht die 100% Darstellung aber einem Ausdruck von 100x150cm bei 75dpi und das schaut sich keiner aus 50cm Abstand an. Nun rechne das nochmal auf 21MP hoch...
Erst wenn Monitore 300dpi schaffen, wäre eine realistische Beurteilung möglich. Ich halte deshalb ja auch ein Netbook mit knapp 120dpi zur Beurteilung eines Bildes besser geeignet. Und letztlich ist es ja auch diese unnatürliche 100%-Betrachtungsweise am Monitor, die diesen "Schärfe-Hype" ausgelöst hat - unnötigerweise, wie jeder Fotoabzug zeigt.
Link zum Thema: http://blog.kuehne24.de/fotowissen/w...-ein-foto.html
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Geändert von Heiko (09.01.2010 um 11:52 Uhr)
Und das ist das untere Limit für eine akzeptable Qualität! In jedem Reprobetrieb arbeitet man mit 300 dpi, 150 dpi stellen die unterste Quali für Offsetdruck dar. Klar, auf Plakaten reicht eine geringe Auflösung, aber Foto-Qualität ist was anderes!
300 dpi auf 50x75 machen dann schon über 50 MP aus. So geht es Richtung Mittelformat.