Hallo Fraenzel,
ich glaube nicht, das es sich beim EF 1.2 oder EF 1.4 genauso wie in unseren Messungen verhält, geht auch gar nicht.
Da werden die direkten Objektivparameter dem Belichtungsmesser mitgeteilt und das gesamte System geht von der gemeldeten Offenblende dieses EF Objektives aus.
Bei unseren manuellen Objektiven wird dagegen jeder Blendenstopp von der Kamera als neue Offenblende/Umgebungshelligkeit interpretiert, so meine Theorie.
Damit ist zumindest mir klar, warum sich da in der Belichtungsmessung am Crop kaum nennenswerte Unterschiede in der Belichtungsmessung ergeben.
Die Messzelle kann sie überhaupt nicht "wahrnehmen".
Deshalb bedient sich nach meiner Ansicht die Kamera ja der elektronischen Korrektur durch das EF Objektiv. Sie misst einmal aus den vorgegebenen Objektivdaten des EF Objektives die Helligkeit und rechnet die in elektronische Stellgrößen bei der Veränderung der elektronisch gewünschten Blende um. Eine Messung bei Arbeitsblende findet also nicht mehr statt, überhaupt nicht mehr. Selbst wenn wir mit dem Adapterchip arbeiten, teilen wir nur eine fiktive Blende mit, auf die sich das System bezieht. Die Helligkeit die die Messzelle feststellt, ist dann in ihren Augen das Umgebungslicht des Motivs und keine feste, auf die Offenblende bezogene Zeit/Blenden-Stellgröße mehr, sondern einfach nur Licht, das entweder mehr oder weniger da ist.
Dies meinte ich mit "schwebendem Zustand".
Bei den EF Objektiven sagst Du ja eigentlich auch nur noch, welche Blende Du wünschst und danach richtet sich dann elektrisch die Schließung der Blende und die physikalisch korrekte Durchführung und Anzeige der Belichtungszeit.
Dies zeigt das von mir gemachte Beispiel mit dem EF 1.8 überdeutlich.
Da ist jeder Sprung, selbst in 1/3 Schritten von der Zeitenbildung wieder absolut korrekt. Hatte mir nur die 1/3 Stufen gespart.
LG
Henry


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