Die Dinger wurden seit den frühen 70ern gebaut (ca. Ende '73), bis die 3003 aus dem Programm ging (1994).
Die Metallfassung wurde gebaut bis die SL 35 M/ME auf dem Markt war (etwa 1976/1977).
Ab Baubeginn SL 2000 F (etwa 1981) dann die Blendenstufe.
Ab etwa 1990 dann "Germany" statt "West-Germany".
Wir schreiben nun das Jahr 2020. Das Objektiv ist also mindestens volljährig und darf nun rauchen, Schnaps trinken und Pornos gucken - aber bis zur Rente muß es sich noch eine ganze Weile placken. Ich halte es für bedenklich, sich zu sehr an Seriennummern und Baujahre zu klammern. Man weiß eben, daß mit dem Objektiv unmöglich Kennedy erschossen worden sein kann, und gut ist es.
Wenn Dein Objektiv gut erhalten ist, kommt hier einer an und nimmt den Objektivsockel ab und leitaxt da irgendwas dran, wenn es nicht so gut erhalten ist auch, oder es kommt via Adapter an irgendeine Kamera.
Woanders kommt ein "Experte" an und hat eine Tabelle mit Nummern und Baujahren und fingert ab, daß Nummer soundso bei von ihm vorausgesetzter gleichmäßiger Fertigung dann und dann produziert wurde, aber das ist gefühlt eher Käse, weil die eben in Blöcken gefertigt wurden und nicht kontinuierlich in täglich/wöchentlich/monatlich gleichen Stückzahlen auf 50 oder wieviel Porduktionsstraßen parallel. Bei Zeiss anrufen und fragen, und hinhorchen, wieviel Verständnis die da aufbringen.
Der Rolleiflex SL 35-3003 Nutzer hätte lieber das alte Objektiv passend zu seiner SL 35, oder ein neueres, damit er die Offenblendenmessung (ab SL 350) und Blendenanzeige im Sucher (ab SL 2000 F) genießen kann.
Wer ist denn der Vorbesitzer, und was gibt der zu Protokoll?


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