... ich dachte an ein kleines Vergrößerungszoom - interessant ... was kam war schwer und groß.
Schneider Kreuznach Betavaron 3...10/0,08 (was die Zahlen bedeuten, weiß ich nicht)
764g (ein richtiger Klopper, eigentlich zu schwer für´s VNEX, ich hab´s dennoch vorsichtig gewagt)
11 Linsen in 10 Gruppen (ein modifiziertes Schneider Kreuznach Variogon, den genauen Linsenschnitt habe ich nirgendwo gefunden)
5 Blendenlamellen mit sternörmiger Öffnung beim Abblenden
Brennweite ca. 50-125mm (genaue Werte unbekannt, auf dem Zoomring stehen die Ziffern 3 bis 10)
Blende zwischen 4,5 und 5,6 bis zwischen 16 und 22 (genaue Werte unbekannt, auf dem Blendenring stehen die Ziffern 1 bis 5)
Auflagemaß 73mm (deshalb die NEX-Zwischenringe zwischen Kamera und VNEX, die man auch mal variieren muß)
Wenn man mit dem Betavaron fotografiert muß man erst mit dem Zoomring den Ausschnitt wählen und dann fokussieren. Wenn man am Zoomring dreht verstellt sich die Fokussierung wieder, was unbequem und ungewohnt ist. Man kann wenn einem der Bild-Ausschnitt egal ist auch mit dem Zoomring fokussieren. Ein Schärfemonster ist das Betavaron nicht. Nun die Bilder (alle Fotos ohne Stativ, mein Zittern ist also mit dabei, eine Stativlösung habe ich noch nicht):
Fazit: Vom Gewicht und Volumen her gesehen sind Festbrennweiten günstiger und von der Handhabe nicht viel unbequemer. Die Schärfe dürfte bei Festbrennweiten besser sein. Zum Angeben (vor anderen Fotografen) ist es sehr geeignet.
Gruß Gerhard


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