Und um nunmal nicht nur "theoretisch" zu bleiben, hier ein praktisches Beispiel anhand eines Motivs, das dies verdeutlicht..
Das Meostigmat 1.4/70mm (16mm Projektionsobjektiv aus einem Meopta Club 16 Filmprojektor) wurde mit einer Speziallösung an einen M42 Anschluss gebracht.
An anderer Stelle hatten Helge und ich darüber berichtet.
Dieses Objektiv hat keine eigene Blende, wozu auch, denn bei einem Projektionsobjektiv nicht vorgesehen.
Meostigmat70-mit-Adapterblende-an-NEX.jpg
über einen M42>EOS EF Adapter mit nachgeschaltetem EF > NEX Adapter mit eben dieser Blende wurde das Objektiv an die NEX 7 gebracht
Meostigmat70-mit-Adapterblende-an-NEX_2.jpg
und hier sind die Ergebnisse..
Offenblende, also die Adapterblende komplett aus dem Strahlengang geöffnet..
Meostigmat70-blende-offen-an-NEX.jpg
und nun das gleiche Motiv, vollständig abgeblendet..
Meostigmat70-blende-komplett-geschlossen-an-NEX.jpg
Die NEX stand im "intelligenten Automode" und wurde auf ein Stativ geflanscht, weil es sonst bei voll geschlossener Blende zu lange Verschluss-Zeiten für den Handbetrieb ergeben hätte..
Ich denke mal, die Ergebnisse rechtfertigen durchaus den Einsatz dieser Blende im Adapter..
Vignettierung selbst im voll geschlossenen Zustand gegen Null !!
Bitte um Verständnis, dass ich keine Blendenzahlen angeben kann, denn dieser Adapter mit Blende hat keinerlei Gravuren, aus denen seine Öffnung/Lochdurchmesser ersichtlich wäre. Es handelt sich aber um die beiden Maxima.. also voll offen und voll geschlossen, die hier im Bild gegenübergestellt wurden.
LG
Henry


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