Ich checke das mal.. klar bekommen Gewinde bei zu festem Anzug der Madenschrauben auch leichte Dellen... die sich aber in der Regel wieder selbst richten.
Das Problem an den Kunststoff-Schrauben besteht darin, das bei zu starkem Anziehen, schnell die 3mm Sechskant-Gewindestiftte "rund" würden.. dann hat man auch nichts gekonnt..
Im Gegenteil es wird dann ganz schwierig, diese Kunststoff-Reste wieder aus den Gewinden zu bekommen.
Insofern erschien diese Version mit den Edelstahlmadenschrauben einfach als die Vernünftigste, wenn man starkes "Anziehen" vermeidet.
Ein kleiner Hinweis noch...
Die neuen Muttern sind mit zwei Arten von Gewindestiften in M3 ausgestattet.
1. 3 Stück am unteren Rand mit "Kegelkuppe".. also einer glatten Oberfläche
2. 3 Stück am oberen Ende mit "Spitze"..
Dies hat folgende Bewandnis..
Da ich nicht abschätzen kann, welche der beiden Versionen in dem jeweils verwendeten V-Objektiv einen besseren Halt geben (mal ist ein V-Objektiv mit einem Kunststoffgewinde ausgestattet, mal mit einem Metallgewinde), kann man durch entsprechende Ausrichtung der Mutter sich die bessere der beiden Befestigungsmadenschrauben aussuchen.
Die Spitze hat den Vorteil, in die Gewindefurche greifen zu können, führt aber unter Umständen zu leichtem "Kippen der Optik".. (vernachlässigbar)
Die Kegelkuppe wiederum hat den Vorteil, bei leichtem Anzug "durch zu rutschen" auf dem Gewinde.
Also je nachdem, wie man mit seinen Sachen umgeht und was man erreichen will, sollten dann diese Seiten so gewählt und ausgerichtet werden, bzw. die Gewindemadenschrauben auch umgeschraubt werden.
Wichtig ist in jedem Falle, keinen großen Druck auf die Madenschrauben zu geben, denn viel hilft nicht viel.. !! Die Madenschrauben sind nur zur 3-Punkt Sicherung des Objektivs und Ergebnis unserer Überlegungen, die mit ursprünglich nur einer Madenschraube zu Sicherung in der Mutter begann.
Durch die 3 im 120° Winkel angeordneten Schrauben, ist auch bei nur sehr leichtem Anzug gewährleistet, dass ein Objektiv sich nicht weiterdreht oder losdreht.
Es müssen nur wirklich auch alle 3 Gewindeschrauben auch angezogen sein, was manchmal schwer fällt, weil es eben länger dauert, statt eine Gewindeschraube "mal eben anzuziehen"..
Auch sollte vermieden werden, mit angezogenen Gewindeschrauben die Mutter noch leicht "nach-zu-justieren" durch "Drehversuche" im angezogenen Zustand.. das schädigt, wie vermutlich im Falle von Dorfaue geschehen, so ein Gewinde dauerhaft.
Alternativ kann man natürlich auch 3mm lange, überstehende Kunststoffschrauben in den Muttern verbauen, also nicht vollständig in den Muttern "versinken".. dann würden die Muttern und das VNEX allerdings ein wenig an einen "gespickten" Braten erinnern, da dann pro Mutter insgesamt 6 überstehende Schraubenköpfe das Aussehen der Sache "verschandeln" würden.
Alternativ wäre auch die Rückkehr zu einer Mutter mit nur zwei Gewindestiften - diesmal aber aus Kunststoff und "überstehend" - um dann eine elastische Verformung der Kunststoffgewindestifte bei der Sicherung zu haben.
Kunststoffgewindestifte in M3 sind z.B. beim großen "C" erhältlich.. wenn man befürchtet, stets zuviel Druck auf die Madenschrauben zu geben ist es bestimmt eine gute Alternative, es zumindest mal mit zwei Kunststoffschrauben an einer Mutter zu versuchen.
Zur Zeit aber..
Bitte, auch wenn es umständlicher ist.. Gewindestifte lösen und dann erst die Muttern verdrehen.. !!!


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