Weniger erfreulich fällt der Test bezüglich Gegenlicht aus. Mit dem Vivitar 3.8/20 ist es trotz blitzsauberer und unbeschädigter Frontlinse unmöglich, eine intensive Lichtquelle ins Bild zu bekommen, ohne massive, unschöne Blendenflecke zu erzeugen:
f/5.6
Link zur hohen Auflösung: http://www.abload.de/img/turm_gyekod.jpg
f/11
An zwei Crops aus dem letzen der beiden obenstehenden Bilder kann man sehen, dass die Mittenschärfe auf unendlich nicht unbedingt brillant aber auch nicht schlecht ist, dass aber am Rand erhebliche CAs die Schärfe ruinieren. Man kann diese natürlich mit moderner Bildbearbeitung weitestgehend herausrechnen, aber davon wird die Leistung des Objektivs nicht besser.
100% Crop Mitte
100% Crop vom Rand
Besser sieht das aus wenn die Kontraste geringer sind, und die CAs ensprechend nicht so eine Rolle spielen. Dann ist die Schärfe durchaus nicht schlecht und allemal ausreichend für überzeugende Fotos bei den üblichen Bildschirmauflösungen:
f/5.6
Link zur hohen Auflösung: http://www.abload.de/img/baum_gbfj1d.jpg
Bis hierhin würde ich sagen, dass sich ein Umbau definitiv nicht lohnt, da man ja damit rechnen muss, dass die Randschwächen und CAs beim zwar geringer auflösenden aber eben auch doppelt so großen KB-Sensor noch deutlicher werden. Das einzige, was mich doch darüber nachdenken lässt, ist eine Eigenschaft des Vivitar 3.8/20, die ich sehr attraktiv finde: Die Naheinstellgrenze von gerade mal 15 cm. Das ist ungefähr halb so viel wie die meisten Konkurrenten in diesem Brennweitenbereich und erlaubt dementsprechend spektakuläre Perspektiven, die am KB-Sensor sicher noch eindrucksvoller würden als bei diesen beiden Beispielen auf die Schnelle:
f/3.8
f/3.8
Falls jemand Erfahrungen mit diesem Objektiv an einem größeren Sensor (z.B. NEX) hat, würde mich das sehr interessieren - und mir die Entscheidung Verkauf/Umbau vielleicht erleichtern.









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