@Henry:
Belassen wir es dabei, wir beide haben einfach leicht unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Umbaudokus hier im Forum. Macht ja nichts, ich hoffe, du schaust ab und zu trotzdem mal rein, an was ich so gerade hänge

Das Thema "Spekulation" hat man immer, da sich auch zwei Objektive der gleichen Baureihe unterscheiden können, zumindest was verwendete Bauteile etc. angeht.
Ich finde, die Erfahrungen beim 2/45 und dem 1.7/50 haben schon geholfen: das System der beiden Schneckengänge, einmal Fokus- und einmal Fein-Schneckengang der Justierung, die Funktionalität des Geradhalters und die Probleme damit beim Umbau (ich habe ihn übrigens ohne Probleme gekürzt), die verwendete Verschraubung, Schrauben, optimale Adapter-Anpassung - ja so gar die Position der Gehäuseschrauben war identisch, so dass ich die Adapter zwischen den Objektiven wechseln konnte. Zählt das nicht als hilfreich?
Die benötigte Verdrehung der Floating Elements beträgt zwischen 30 und 40°, da muss ich mich übers Wochenende langsam herantasten und mehrere Bauteile herstellen, um die optimale Verdrehung zu erreichen.

Den Kurztest des ersten umgebauten 1.7/50 hast du wahrscheinlich übersehen, den habe ich wie es sich gehört in der Testecke angelegt. (Ich möchte für Tests eig. Bilder mit min. Bildschirmauflösung hochladen, die 10MB-Grenze hier im Forum erschwert das etwas, und Imagehoster sind meiner Meinung nach kein vollwertiger Ersatz, deswegen sind nicht mehr Bilder eingestellt. Und: ja, ich habe das Objektiv an einer ebenen Wand getestet.)

Bezüglich der Komplexität der Beschreibungen - ich gebe mir Mühe, aber mechanische Systeme in Objektiven sind leider nicht ganz so einfach zu beschreiben. Ich bitte um Nachsicht, mit Bildern ist so etwas tatsächlich leichter zu erklären.

Objektivbajonett mit Blendenmechanik.
Das lange silberne Bauteil ist direkt mit dem Blendenring gekoppelt.
Name:  IMG_1882..JPG
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Hier greift das silberne Bauteil an einen Hebel zu den Blendenlamellen.
Nicht im Bild: eine feine Zugfeder an genau diesem Hebel.
Name:  IMG_1880..JPG
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Dieser Hebel ist direkt mit einer Stange verbunden, die bis zur Steuerung der Blendenlamellen läuft und deren "Schließen" auf die kleinste durch die andere Mechanik eingestellte Lichtstärke auslöst. Dafür ist der Blendenarm mit Feder aus dem 1. Bild zuständig, den man deshalb auch nicht entfernen kann, ohne die Blendenfunktion zu verlieren.
Name:  IMG_1879..JPG
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Eventuell kann ich die Funktion dieser Mechanik anders erreichen und damit die Blendenmechanik am Bajonett einsparen, was ein Abschleifen des Bajonetts vereinfachen würde. Dieser Konvertierungsweg ist aber nicht sehr elegant.