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Thema: Umbaudiskussion zum Minolta Rokkor 2/45mm

Baum-Darstellung

  1. #18
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Umbaudiskussion zum Minolta Rokkor 2/45mm

    Zitat Zitat von CChris Beitrag anzeigen
    Ich meinte das im Bild gezeigte Bauteil, dass durch seine Konstruktion das weitere Zurückfahren des Linsentubus verhindert.
    Das war aber so nicht korrekt, wie ich gerade festgestellt habe, der Tubus hatte noch nicht angeschlagen.

    Deswegen habe ich mir die Justierungskonstruktion noch einmal angesehen, und siehe da: durch Entfernen des silbernen Ringes, der von den 3 Justage-Schrauben gehalten wird, kann man den Fokusring herausnehmen und beliebig verdrehen. Damit habe ich es weit über unendlich geschafft, bis dann tatsächlich (!) der innere Linsentubus am Bauteil (siehe Bild weiter oben) angeschlagen ist.

    Und da man dort theoretisch (auch wenn ich es jetzt durch dein starkes Abraten nicht mehr ausprobieren will) wieder nochmal einige 0,1mm gewinnen kann, könnte man die Objektivkonvertierung deutlich vereinfachen, indem man eben weniger schleift und mehr justiert.
    Einer kurzen Messung nach habe ich ohne Modifikation an dem Geradführungs-Bauteil die Hinterlinse ~0,7mm weiter nach hinten bekommen als ich es für unendlich-Fokus momentan brauche! Man muss natürlich dabei beachten, dass man die letzten 0,1-0,2 mm nicht ausnutzen sollte.

    Trotzdem könnte man sich wirklich einiges an Schleifen ersparen .. z.b. das 0,5mm-Plateau am Minolta-Bajonett.
    Wenn man dazu noch den MF-Turm intakt lässt, könnte die Konvertierung fast schon reversibel sein.. aber dafür ist es natürlich bei meinem Exemplar etwas zu spät

    Vielleicht schnappe ich mir auch erst noch ein günstiges Rokkor 1.7/50 aus der Bucht und baue das um, bevor ich mich ans 24er wage.
    Siehst Du... geht doch auch ohne Kürzung der Geradführung.

    Man muss sich oft hüten, den ersten Impulsen bei der Konvertierung zu folgen. Es ist immer nur ein gedanklicher Weg, der aber auch komplett anders sein könnte um zum Ziel zu führen. Kürzen irgendwelcher Teile macht immer nur dann Sinn, wenn andere Gedankenwege durchgespielt und vor allem probiert wurden und nicht zum Erfolg führten.
    Ist etwas erstmal eingekürzt und damit irreversibel, limitiert man sich bei Auftreten eines nicht im Gedankengang berücksichtigten Ereignis soweit, das die Linse schon zum Totalverlust gemacht worden sein könnte oder die aufwändige Herstellung neuer, den gemachten Fehler korrigierende Teile erfordert.

    Leider ist auch die Geradführung von Typ zu Typ unterschiedlich.. so das man auch Erfolge nicht generell übertragen kann auf andere Minoltas..

    Beim MD 1.4/50mm z.B. sieht das so aus.. hier ist die Geradführung genau umgekehrt eingebaut..

    Name:  geradf-14_50-md..jpg
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    Egal wie man es dreht und wendet, jedes Objektiv erfordert zunächst eines:

    Sich über die jeweilige mechanische Ausführung und deren Auswirkungen bei der Konvertierung klar zu werden. Insbesondere das Zusammenspiel von Geradführung, Begrenzern, Justagepunkten und den Blendensteuerkurven, Zug und oder Schubmechanismenausführung, einteilige oder mehrteilige Ausgangsbajonette und deren Befestigung sowie eine genaue Kunde des zu wählenden Adapters und dessen Befestigungsmöglichkeiten. Viel Schleiferei kann man sich nämlich teilweise direkt schon bei der Auswahl des Adapters sparen, muss dann aber sehen, wie man das Teil günstig befestigt. Macht man das nicht, sondern nimmt einfach den billigsten Adapter, biste am improvisieren um den jeweiligen Adapter herum.

    Daher ist ein Zerlegen des Objektivs bzw. die Erforschung inkl. des Ausmessen der verschiedenen Punkte der erste Weg. Ein zu schnell eingeschlagener Lösungsweg kann das Objektiv ruinieren oder wie in Deinem Fall jetzt weitere Versuche nicht mehr zulassen.
    Geändert von hinnerker (18.03.2011 um 23:06 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

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