Hallo Sven,
ich glaube Dir gerne, dass Du mit Deinen Bedingungen für Deine Art und Weise Fotografie zu betreiben zufrieden bist. Nur bringt da jeder andere Voraussetzungen, Arbeitsweisen usw. mit. In meinem Fall hat es halt nicht gepasst. Bei 1.500 Euro und einer Selbstbeteiligung würde ich mir auch keine Gedanken machen, nur liegt bei mir auch mal gut und gerne das 5-fache an Wert im Auto rum. Selbstbeteiligung habe ich bei einem Schadensfall in drei Jahren auch keine.
Das heisst, wenn ich z.b. bei Sonnenaufgang morgens um 5 meine Landschaftsbilder mache, danach mit meiner Teleausrüstung zum See fahre um Wasservögel abzulichten, eben diese viele tausend Euro teuren Dinge im Auto komplett ohne Abstriche versichert sind. Und dieser Fall ist gar nicht mal so selten, da entsprechende Locations für mich meist mit etwas weiteren Anfahrtswegen verbunden sind. Da fährt man nicht zwischendurch mal eben nach Hause und schleppt auch nicht die kiloschwere Teleausrüstung mit, wenn man sie gar nicht braucht.
Man kann natürlich nicht sagen, die eine oder andere Versicherung ist grundsätzlich besser oder schlechter. Jeder muss nach seinen eigenen Voraussetzungen das entsprechend passende Angebot auswählen.
Zum Thema Stationär nochmal, nenne mir bitte eine Versicherung, die im Rahmen einer Elektronikpolice daheimgebliebenes Fotoequipment gegen alle Gefahren unter 2% Prämie versichert, und das zum Neuwert ohne 50% Zeitwertklausel und ohne die zu versichernden Gegenstände aufzulisten. Meines Wissens nach gibt es das nicht. Auch keine Hausrat bietet das an, und wenn dann nur zu Mondpreisen.
VG
Ralf


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