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Thema: Canon FD new 2.8/300mm L

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von Loeffel
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    Standard AW: Canon FD new 2.8/300mm L

    Meine Güte, was für ein "Canon"enrohr!
    Mit Kanonen auf Spatzen - das bekommt hierbei eine völlig neue Bedeutung .

    Das war mit Sicherheit Dein bislang größtes Umbauprojekt.

    Glückwunsch zur gelungenen Portierung in die digitale Welt. Dieses Objektiv hat es angesichts der hier gezeigten Leistung wahrlich verdient.
    LG
    Stefan

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    Endlich: loeffel auf flickr
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  2. #2
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Canon FD new 2.8/300mm L

    Zitat Zitat von Loeffel Beitrag anzeigen
    ....

    Das war mit Sicherheit Dein bislang größtes Umbauprojekt.

    Glückwunsch zur gelungenen Portierung in die digitale Welt. Dieses Objektiv hat es angesichts der hier gezeigten Leistung wahrlich verdient.
    Hi Stefan,

    ach der Umbau war eigentlich nicht schlimmer, als der des Tokina AT-X 2.5/90mm von Rudolf. Zudem brachte das Canon einen großen Teil der benötigten Zusatzteile selbst mit, allderdings um den Preis, nicht mehr zurück gebaut werden zu können. Da dies aber ohnehin nicht zur Debatte steht, denn wer will den alten Schinken schon noch wieder ins Regal legen, beschränkte sich der Umbau auf die intensive Denksportaufgabe, wie die Blende "vernünftig" gangbar gemacht wird, da das neuere Canon FD Bajonett doch deutlich anders aufgebaut ist, als die alten Chromring - Varianten.

    3 oder 4 Probleme galt es, in der korrekten Reihenfolge zu lösen.

    Das schwierigste davon war das, was ich mir eigentlich am Einfachsten vorgestellt habe. Den Adapter an das Objektiv zu bekommen.

    Und zwar aus folgendem Grund.

    Das FD Bajonett ist mit speziellen Kurzschrauben mit dem Objektivrumpf verschraubt.. Die Kurzschrauben sind notwendig, weil der Blendenring bei der Nutzung von längeren Schrauben mit "festgeschraubt", also blockiert würde. Unter den Schraubpunkten, die ich für ein derart schweres Objektiv für sehr bedenklich halte, läuft quasi wie in einem "Tunnel" der Blendenring.

    Dies hat zur Folge, das einerseits die Schrauben sehr kurz ausfallen müssen, gleichzeitig aber noch genug "halt" an diesen winzigen Auflage und Verschraubungsflächen. Zudem fielen die Schraubköpfe derart groß aus, dass ein Einbringen in den Adapter "Riesenlöcher" gerissen hätte und in der Proportion zur Dicke des Adapters nur noch geringe Rückhaltefläche gehabt, so das die Löcher am Adapter sicherlich irgendwann ausgerissen wären. Kein schöner Gedanke bei so einem netten und teueren Objektiv, wenn es mit seinem Kampfgewicht den Weg in Richtung Boden unvermittelt antreten würde.
    Glasbruch dürfte dann wohl vorprogrammiert sein.

    Das Canon 2.8/300mm L verfügt zwar über einen Tragegurt mit dem es bei angesetzter Kamera transportiert wird, aber es ist nie auszuschließen, dass es doch einmal zu der Situation kommt, dass das Kamera-Bajonett das Gewicht des "Riesen" tragen muss. Also mussten die Schrauben schon extrem dick ausfallen, um das zu gewährleisten.
    Der überstehende Teil nach versenken der Köpfe wurde dann "weggeschliffen".. dies war notwendig, um eben eine stabile Verbindung zwischen Rumpf und Adapter zu erzielen.

    Die Umbauarbeiten an der Blende haben nach einiger Überlegung und dem glücklichen Auffinden eines passenden Ringes, der sich exakt um die "Mittelsäule" des Blendenkörpers legt, innerhalb von 2 Arbeitstungen erledigt. Die entsprechend lange Mitnehmergabel wurde aus dem alten Anschluss gewonnen und gekürzt angepasst. So war eine gute Führung der Blendendrehung sichergestellt und nach oben verlegt. Darüber hinaus wurde am den Drehring dann mittels eines weiteren, aus einer Objektivleiche gewonnenen Verbindungsstückes dieser Ring nun noch mit dem Blendenring verbunden.
    Der eingebrachte zusätzlich Ring ist jetzt quasi das "Bindeglied" zwischen dem im Blendenkörper sitzenden Langhebel und der Verbingung zum aussen zu bedienenden Blendenring. Dieser Ring dreht sich quasi intern um die eigene "Achse" und musste nur noch gesichert werden gegen verrutschen. Auch das gelang gut, weil einer der Hebel im Blendenkörper, der nur für die alte FD Steuerungsorgane notwendig war, abgeschraubt werden konnte und die dann ins Gewindeloch eingesetzte Schraube nun den Ring sichert.

    Ich werde in den nächsten Tagen, wenn sich die Zeit findet, noch eine detaillierte Beschreibung mit einstellen.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (16.08.2010 um 13:59 Uhr)

  3. #3
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    Hallo Henry,

    schade, ich finde die Stelle nicht mehr, erinnere mich, dass Du uns mal Bilder mit dem umgebauten Canon FD 2.8/300mm an der Sony NEX gezeigt hattest. Darunter eins, wo sich eine Möwe im Flug befindet. Ich hab an der Canon 6D ein Vivitar 5.6/400mm. Dort gibt es ca. 95 % Ausschuss unter den Bildern, obwohl ich oft mit unter 1/1000 sec. belichtet habe (ohne Stativ). Wie hast Du das mit der Möve (oder auch einer Fähre) freihändig und ohne AF (!!) geschafft?

    LG
    Waveguide

  4. #4
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Waveguide Beitrag anzeigen
    Hallo Henry,

    schade, ich finde die Stelle nicht mehr, erinnere mich, dass Du uns mal Bilder mit dem umgebauten Canon FD 2.8/300mm an der Sony NEX gezeigt hattest. Darunter eins, wo sich eine Möwe im Flug befindet. Ich hab an der Canon 6D ein Vivitar 5.6/400mm. Dort gibt es ca. 95 % Ausschuss unter den Bildern, obwohl ich oft mit unter 1/1000 sec. belichtet habe (ohne Stativ). Wie hast Du das mit der Möve (oder auch einer Fähre) freihändig und ohne AF (!!) geschafft?

    LG
    Waveguide
    An der NEX?

    An Möwen-Bilder mit der 5D MKII und dem 2.8/300mm kann ich mich ja erinnern, das war bei einem Usertreffen hier in Kiel. Glaub da war Kai E. dabei... musst mal dort im Bereich der UT gucken, habs so genau nicht mehr in Erinnerung. Aber mit der NEX wüßte ich es im Moment nicht...

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  5. #5
    Ist oft mit dabei Avatar von Kai E.
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    Der betreffende Beitrag ist hier zu finden: http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post195297
    Und hier der komplette Thread ansich: http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=17946

    Bei den Möwenbildern war ich dabei, ja... Freigestellte Möwen im Flug mit 300mm/2.8 auf geschätzte 70 Meter Entfernung... Pfft!
    Beste Grüße,
    Kai

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Kai E. :


  7. #6
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    Danke, Kai,
    Zitat Zitat von Kai E. Beitrag anzeigen
    Der betreffende Beitrag ist hier zu finden: http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post195297
    Und hier der komplette Thread ansich: http://www.digicamclub.de/showthread.php?t=17946

    Bei den Möwenbildern war ich dabei, ja... Freigestellte Möwen im Flug mit 300mm/2.8 auf geschätzte 70 Meter Entfernung... Pfft!
    Ich frag mich auch, wie das Henry gemacht hat. Ok, dann war es die 5D Mk. II. Aber 300mm ist auch schon eine beachtliche Brennweite und den Schärfepunkt bei einer fliegenden Möwe zu Treffen eine enorme Herausforderung. Ich kenne das von meinem Tokina RMC 5.6/300mm über Adapter an der 6D. Das Ganze ohne Stabilisator, ohne Stativ und ohne Autofokus...

  8. #7
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Standard AW: Canon FD new 2.8/300mm L

    Großartig gemacht, Henry!
    Meinen Glückwunsch zum Traumtele und zum gelungenen Umbau!
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
    >> Einführung | Meine "Uralt" (Stand 2015) Linsenliste | Noch eine Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
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  9. #8
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    Standard AW: Canon FD new 2.8/300mm L

    Gratulation!

    Da lohnt sich die Leichenflederei der Teilespender ja!
    Geht bei Dir die Blende vollständig zu - bei meinem Umbau geht die Blende nicht ganz zu, weil ich bei der Übertragungsplatte meinem Gefühl nach nicht mehr abfeilen wollte an so ner Führungsnase.

    Wegen der Original-Schrauben würde ich mir keine Gedanken machen. Immerhin genießt das FD 300/2.8L einen exzellenten Ruf. Und in seiner Lebenszeit wird es oft genug rauh behandelt worden sein, mit schweren Kameras mit Motor belastet irgendwie schnell umgehängt und losgerannt ...

    Zudem kann ich es Dir auch erklären weshalb das im Original hält:
    So ne kleine Schraube hat ja immer noch grob um einen Quadratmillimeter Querschnitt. Selbst wenn die Schraube aus lumpigem Baustahl ST-37 gefertigt wäre, sollte sie 370 Newton pro Quadratmillimeter halten, bis sie reißt. Also 37 kg pro Schraube.
    Gut, Du solltest nicht an eine Schraubverbindung dreier solcher Schräubchen mich (103 kg) dranhängen - die Vorspannung der Schrauben geht von der maximalen Festigkeit ab.
    Und ohne hohe Vorspannung werden die Schrauben auf Biege-oder Scherbeanspruchungen belastet - und das können sie nicht gut ab und reißen.

    Bessere Schrauben haben zum Teil dreimal höhere Festigkeitswerte - deswegen sah ich von einer genauen Bestimmung des Schraubenquerschnittes mal ab.

    Zur benötigten genutzten Gewindelänge im Gegenstück: Da kannst Du Dir mal Muttern anschauen - die geben einen guten Anhaltspunkt was benötigt wird. Eine Mutter hält üblicherweise aus, was die Schraube etwa ab kann - und wenn Du mal zwei Muttern übereinander sehen solltets, dient das üblicherweise nur zur Sicherung gegen Lösen der Mutter (kontern).
    Es reicht also der ein bis eineinhalbfache Schraubendurchmesser aus.

    Ich hab mal paar Jahre Maschinenbau genossen, da kommen ab und an noch Erinnerungen zu Tage :-)
    ---------------------------------------------------------------------------
    Kameras und Zubehör selbst reparieren, umbauen oder gänzlich selbst erstellen:
    http://www.4photos.de

  10. #9
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard AW: Canon FD new 2.8/300mm L

    Zitat Zitat von Keinath Beitrag anzeigen
    ...
    Geht bei Dir die Blende vollständig zu - bei meinem Umbau geht die Blende nicht ganz zu, weil ich bei der Übertragungsplatte meinem Gefühl nach nicht mehr abfeilen wollte an so ner Führungsnase.
    Ja, da ich mit dem von mir eingebrachten Übersetzungsring, der sich um die Achse des Blendenkörpers dreht, quasi die Kopplung des langen Abblendhebels räumlich losgelöst habe, von dem aussen zu bedienenden Blendenring. Somit konnte ich mit einem weiteren Verbindungsteil quasi den "längsten und ungehinderten" Drehweg/Ort der Befestigung selbst festlegen. Es reichten zwei Bohrungen am Blendenring um die Verbindungslasche zum eingebrachten und mit dem Langhebel verbundenen Drehkranz her zu stellen.

    Ich habe so quasi den Drehkranz, der normal im Bajonett sitzt, nachgebaut und sich um die Achse des Blendenkörpers drehen lassen. Vielleicht so besser verständlich. Die Auflage für diesen Kranz hab ich einerseits durch eine Schraube und andererseits durch Blechlaschen gebildet. So dreht sich dieser Kranz quasi frei um die Achse des Bereichs, an dem Du durch den Blendenkörper hindurch die 4 Schrauben gelöst hast, die den alten Mount mit dem Körper verbanden.

    Dieser rundumlaufend gelagerte Kranz hat einerseits den langen Hebel angeschraubt bekommen und war damit durch Drehen des Kranzes in der Lage, die Blende zu schließen, wenn ich es von Hand tat.
    Anschließend wurde die Verbindung dieses Kranzes mit dem oberhalb liegenden Blendenring vorgenommen an einer Stelle, die keine Behinderungen mehr für den Drehweg darstellte.

    Also bei mir schließt mit dieser Konstruktion die Blende vollständig, jedoch mit einer Einschränkung.
    Die kleinstmögliche Schließung (bei Durchsicht) ergibt sich erst kurz vor "A"..

    Die Abweichung dürfte am Bereichsende etwa 1/2 - 1 Blendenstufe ausmachen. Dies erklärt sich aus dem veränderten Durchmesser des Drehmechanismus, der ja vorher im Bajonett und weiter auseinander lag oder so..

    Auf jeden Fall "funzt" es komplett, wenngleich es auch nicht 100% mit der gravierten Blendenreihe übereinstimmen dürfte. Aber wer blendet so ein Objektiv schon bis Blende 32 ab?


    Wegen der Original-Schrauben würde ich mir keine Gedanken machen. Immerhin genießt das FD 300/2.8L einen exzellenten Ruf. Und in seiner Lebenszeit wird es oft genug rauh behandelt worden sein, mit schweren Kameras mit Motor belastet irgendwie schnell umgehängt und losgerannt ...

    Zudem kann ich es Dir auch erklären weshalb das im Original hält:
    So ne kleine Schraube hat ja immer noch grob um einen Quadratmillimeter Querschnitt. Selbst wenn die Schraube aus lumpigem Baustahl ST-37 gefertigt wäre, sollte sie 370 Newton pro Quadratmillimeter halten, bis sie reißt. Also 37 kg pro Schraube.
    Gut, Du solltest nicht an eine Schraubverbindung dreier solcher Schräubchen mich (103 kg) dranhängen - die Vorspannung der Schrauben geht von der maximalen Festigkeit ab.
    Und ohne hohe Vorspannung werden die Schrauben auf Biege-oder Scherbeanspruchungen belastet - und das können sie nicht gut ab und reißen.

    Bessere Schrauben haben zum Teil dreimal höhere Festigkeitswerte - deswegen sah ich von einer genauen Bestimmung des Schraubenquerschnittes mal ab.

    Zur benötigten genutzten Gewindelänge im Gegenstück: Da kannst Du Dir mal Muttern anschauen - die geben einen guten Anhaltspunkt was benötigt wird. Eine Mutter hält üblicherweise aus, was die Schraube etwa ab kann - und wenn Du mal zwei Muttern übereinander sehen solltets, dient das üblicherweise nur zur Sicherung gegen Lösen der Mutter (kontern).
    Es reicht also der ein bis eineinhalbfache Schraubendurchmesser aus.

    Ich hab mal paar Jahre Maschinenbau genossen, da kommen ab und an noch Erinnerungen zu Tage :-)
    Die Schrauben sind auch weniger das Problem, als vielmehr die Dicke des Adapters nach Abtrag der notwendigen Schicht für die zu versenkenden Schraubenköpfe der Originalschrauben. Im FD new Anschluss sind die Innenliegend mit breiten Köpfen ausgestattet und da ist genug Platz in dem Mount. An einem nur 1,5 mm dicken M42 Adapter ist das schon eine andere Sache, wenn der Schraubenkopf schon 1mm versenkt werden muss. Darüber hinaus sind die 4 Gewindelöcher für die originalen Kurzschrauben einfach nach meiner Ansicht viel zu filigran für derartige Gewichte ausgelegt.

    Schon deshalb habe ich deutlich stärkere Schrauben genommen, als die alten und später die Köpfe stattdessen soweit geschliffen, das diese beim Eindrehen in das Kamerabajonett nicht blockierten.

    Darin sah ich das eigentliche Problem, das ich aber auf meine Art jetzt ja gelöst habe.

    LG Henry

  11. #10
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    Standard AW: Canon FD new 2.8/300mm L

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    ... Darüber hinaus sind die 4 Gewindelöcher für die originalen Kurzschrauben einfach nach meiner Ansicht viel zu filigran für derartige Gewichte ausgelegt. ...
    Das meinte ich mit den benötigten Muttern oder Gegenstück, die wohl mit einer Dicke oder Höhe von 1 bis 1,5 fachem Schraubendurchmesser ausreichend wären. Es braucht keine 5 mm lange Gewindelöcher um einer Schraube mit ~ 1,8 mm Durchmesser genügend Halt zu geben.
    Hält im Original ja ganz gut.

    Die Abweichung von am Ring eingestellter Blende zur wohl tatsächlichen Irisöffnung habe ich bei meinem 100er FD Makro recht stark :-/
    Dort auch noch etwas von der eingestellten Entfernung abhängig, weil sich die Blendenlage sehr stark ändert.
    Geändert von Keinath (17.08.2010 um 14:23 Uhr) Grund: Korrektur von 2.5 auf 1.5 - Tippfehler
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