Ich habe heute morgen einige Bilder von Geranien aufgenommen.
Neben wenigen wirklich guten Fotos entstand auch dieses Bildpaar. Hier sieht man gut wie der Objektivkopf, selbst abgeblendet, den Hintergrund noch recht ruhig wiedergibt. Die lange Brennweite tut ihr übriges. Die leicht eckigen hellen Flecken stören weitaus weniger als bei anderen, ähnlich alten Konstruktionen. Bei Blende 5,6 ist der Hintergrund in meinen Augen noch wirklich schön. Wäre die Kombination nicht so schwer und sperrig, ich würde sie viel häufiger einsetzen. So meist nur dann, wenn ich genau weiß was ich aufnehmen möchte. Kleine Blumen wie die Geranien zum Beispiel. Hier reicht ein einziges Objektiv und das Balgengerät. Für Notfälle liegt in der Tasche dann noch ein echtes Makroobjektiv in klassischer Bauweise das 1:1 erreicht.
Die leicht unterschiedliche Darstellung der Farben und der Helligkeit ist der Tatsache geschuldet, dass sich das Licht ständig änderte. Es zogen bei recht starken Wind ständig Wolken vor die Sonne. Teilweise musste ich recht lange warten um eine einigermaßen windstille Phase zu erwischen.
Oben benutzte ich Blende 11 und unten Blende 5,6. Immer im Format APS-C; meinem Lieblingsaufnahmeformat für Nahaufnahmen.
Für solche Motive ist das 4,5/135 nahezu ideal.
PS: die dunklen Flecken sind keine Läuse!