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Thema: Meyer Görlitz Kinon superior f/50mm an Sony Alpha 6000 mounten

  1. #1
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    Standard Meyer Görlitz Kinon superior f/50mm an Sony Alpha 6000 mounten

    Hallo, habe den Beitrag von "ulganapi" gelesen aber nicht verstanden.
    Es ist mein erster Versuch Altglas an modernen Kameras zu mounten.
    Von dem Kinon scheint es verschiedene Serien zu geben - meins ( Kinon I) hat nur vorne am gerädelten Ring die Seriennummer: 111702.
    Außen auf dem Zylinder sind keine Angaben.

    Als Adapter habe ich von Pixo M42 - NEX/M.
    Damit kan ich gut M42-Objektive an der a6000 betreiben, aber das Kinon hat einen Durchmesser von 32,8mm.
    Ich müße also vom M42 auf diese Maß adaptieren, aber wie?
    Größere Filter kann man ja an kleineren Objektiven mit stepdown-ringen betreiben - hier ist es aber umgekehrt: kleineres Objektiv vorne - hinten größere Öffnung am M42-Adapter.
    Da das Kinon außen kein Gewinde hat, ist mir nicht klar wie ich das mounten soll?

    Die "Fokussierung" an der a600 ließe sich allerdings gut mit dem ausziehbaren Makrotubus des Pixo realisieren.

    Vielen Dank für jede Hilfe
    Voigtländer53

  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Hallo Voigtländer53,

    ich zitiere mich mal selbst

    Das Objektiv selbst hat einen Durchmesser von knapp 33mm, ich habe es mit dem gleichen Material wie bei Henrys SFT umwickelt und so konnte ich es in den langen M42 Zwischenring eindrehen
    (sollte einer ohne die Stößel-Automatik sein)
    Also Du brauchst einen langen M42 Zwischenring ohne Blendenautomatik und das Material wie bei Henrys SFT, das ist eine schwarze DC-Fix-Samtfolie, die auf der einen Seite klebt

    z.B. https://www.ebay.de/itm/Samtfolie-Samt-Klebefolie-40-x-100-cm-schwarz-Samt-selbstklebend/123062158465?hash=item1ca7138481:g:Cg4AAOSw65FXuwB s

    Damit schneidest Du Dir den passenden Streifen zu und umwickelst das Kinon, bis Du es stramm in den Zwischenring eindrehen kannst, wie weit, das wirst Du sehen, wenn Du das ganze Teil mit deinem Makrotubus verschraubt hast.
    Ich würde es mal so weit eindrehen, daß es ordentlich sitzt, dann das ganze verschrauben und an der Kamera anbringen; dann wirst Du sehen, ob das Objektiv vor oder zurück muß, um unendlich zu erreichen.
    Wenn das dann stimmt, dann kannst Du mit dem Helicoid normal fokussieren, allerdings hatte ich dieses Kinon an mft.

    Gruß Dieter
    Fotografiere nur noch digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955

  3. #3
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    Standard Hallo Dieter,

    vielen Dank erst einmal für deine Tipps. Leider bin ich handwerklich nicht so versiert mit meinen zwei linken Händen.
    Ich werde mal die Dinge organisieren und probieren. Vielleicht reicht ja schon EIN 30mm M42-Zwischenring und nicht alle drei, die ja 55mm ausmachen und dann das ganze kinon aufnehmen könnten.
    Mit dem Umwickeln hoffe ich mal, dass das mit einer Schicht reicht, sonst könnte ich mir vorstellen, dass es vielleicht am Stoß Probleme geben könnte oder das Ganze klemmt oder zu locker ist, weil eine Schicht zu wenig, zwei Schichten zu viel.
    Dass das Objektiv im Unendlichen scharf abbildet, sollte man durch Vor- bzw. Zurückdrehen des Objektives im Zwischenring erpröbeln können. Vielleicht sollte es erst einmal ohne Ausfahren des helicoid im Unendlichen scharf abbilden.

    VG
    Voigtländer

  4. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    Wenn Du Dir das erste Foto mit der A6000 ansiehst, da steht eins der umwickelten Objektive eingedreht in den längsten der M42 Zwischenringe,

    https://www.digicamclub.de/showthrea...kinon+superior

    dieses Teil wird so an den Helicoid eingeschraubt, somit steht ein Teil des Objektivs im Macrotubus(Helicoid). Nun solltest du (bei eingefahrenem Helicoid) prüfen, ob du unendlich erreichst.
    Wahrscheinlich mußt Du das Objektiv abschrauben und im Zwischenring etwas vor oder zurückbewegen, wieder anschrauben - bis es vermutlich nach mehreren Versuchen paßt. (mach das nur wenn das Objektiv nicht an der Kamera ist!)
    Es sind mehr als eine Lage Samt, der Falz stört nicht, das Material ist flexibel.

    Gruß Dieter
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  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", ulganapi :


  6. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von Jubi
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    Moin Dieter,
    eine Verständnisfrage:

    Zitat Zitat von ulganapi Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich mußt Du das Objektiv abschrauben und im Zwischenring etwas vor oder zurückbewegen, wieder anschrauben - bis es vermutlich nach mehreren Versuchen paßt. (mach das nur wenn das Objektiv nicht an der Kamera ist!)
    Gruß Dieter
    Warum rätst du davon ab, das Objektiv in dem Zwischenring wie im SFT vor-oder zurückzu"schrauben", um den Unendlichpunkt zu finden?
    Ich habe ein paar Tuben ohne Innengewinde, wo das sehr gut funktioniert...
    Gx

    Jubi

  7. #6
    Spitzenkommentierer Avatar von ulganapi
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    @jubi

    Zum einen weil ich das Objektiv relativ fest in den Zwischenring eindrehe, damit es die Lage behält, und ich vermeiden will, daß eventueller Abrieb der schwarzen Beschichtung des Zwischenrings in die Kamera gelangt, zum anderen habe ich den Sensor meiner ersten A6000 damit ruiniert, weil ich das Objektiv an der Kamera zu weit angedreht habe, was im nachhinein gesehen gar nicht nötig gewesen wäre.
    Du mußt ja bedenken, daß das Objektiv durch den Helicoid bewegt wird und seine Lage im Zwischenring behalten soll, während es beim SFT in dessen Gehäuse vor und zurück bewegt wird.
    Beim SFT geht das natürlich besser.

    Gruß Dieter
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  8. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von Jubi
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    Zitat Zitat von ulganapi Beitrag anzeigen
    @jubi

    Zum einen weil ich das Objektiv relativ fest in den Zwischenring eindrehe, damit es die Lage behält, und ich vermeiden will, daß eventueller Abrieb der schwarzen Beschichtung des Zwischenrings in die Kamera gelangt, zum anderen habe ich den Sensor meiner ersten A6000 damit ruiniert, weil ich das Objektiv an der Kamera zu weit angedreht habe, was im nachhinein gesehen gar nicht nötig gewesen wäre.
    Du mußt ja bedenken, daß das Objektiv durch den Helicoid bewegt wird und seine Lage im Zwischenring behalten soll, während es beim SFT in dessen Gehäuse vor und zurück bewegt wird.
    Beim SFT geht das natürlich besser.

    Gruß Dieter
    OK, bzgl. evtl. Abriebs verständlich, wenn auch schon seeeehr vorsichtig gedacht ;-).
    Aber ich meinte auch kein ständiges Fokussieren auf diesem Weg, sondern das Suchen von Unendlich ohne lästiges An- und Abschrauben.

    Gx

    Jubi

  9. #8
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    Daumen hoch Alles gelungen

    Ungefähr 1,70m von der Samtfolie auf einer Breite von 48mm aufgewickelt. Der Zwischenring ist auf der Kameraseite etwas enger als vorne. Hoffe, dass ich das Objektiv relativ zentrisch eindrehen konnte. Das Scharfstellen von unendlich entfernten Objekten ist etwas fummelig und die Zone ist relativ schmal. Aber auch das war für Grobmotoriker, wie mich, machbar. Die Gefahr den Sensor zu verletzen bestand nicht, es sei denn die Umwickelung wäre nicht ausreichend gewesen, alles wäre an der Kamera montiert und beim Versuch das Objektiv in Richtung Sensor zu schieben, würde es auf den Sensor durchrutschen.
    Das Scharfstellen mit dem Helicoid funktioniert tadellos. Das Objektiv bedarf ein wenig der Übung, um zu erkennen bei welchen Abständen, Gegenlicht, Abstände Motiv - Hintergrund usw. es zu swirlen beginnt.
    Das Pröbeln wird also noch ein bißchen anhalten. Alles in Allem viel preiswerter als ein Lensbaby Twist 60 bei vielleicht vergleichbar ähnlichen swirl-Effekten ... ich habe allerdings keine Vergleichsmöglichkeit.
    lg
    voigtländer

    PS: Herzlichen Dank für alle hilfreichen Beiträge

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