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Thema: Plattenkameras ?

  1. #1
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    Standard Plattenkameras ?

    Hallo, werte Forenten,

    in den letzten Jahren hatte ich das Glück, so einige von solch alten Schätzen mein eigen nennen zu dürfen, und es ist dies eine aufregende Welt.
    Nach 30 Jahren der Diafotografie am Kleinbild entdeckte ich die Fotografie tatsächlich für mich noch einmal vollkommen neu.
    Die Vorteile alter Objektive haben sich mir überhaupt erst durch die grossformatige Fotografie erschlossen.

    Von der Selbstbeschichtung von Glas-oder Metallplatten mit eigenen Mixturen in den Anfängen der Fotografie über fertige, käuflich zu erwerbende Glasplatten in Schwarzweiss und sogar Color Dia ! bis zum Celluloidfilm vergingen ein paar Jahrzehnte, in denen der Markt kuriosestes Gerät, bis hin zur Stereokamera, hervorbrachte.

    Die alte Plattenkamera ist also jene, in die man früher, statt fertigem Film, irgendwelche mit fotosensibler Emulsion behafteten Platten einlegte, auf die das Motiv gebannt werden sollte.

    Da es hier eine entsprechende Rubrik gibt, möchte ich gern ein bissel was vorstellen.
    Da ich von meinem letzten Erwerb, einer uralten hölzernen "Reisekamera", noch keine schönen Bilder vorliegen habe, springe ich ein wenig in der Chronologie der Fotogeschichte und fange mit einer "Klappkamera" an, wie sie wohl zu Millionen von diversesten Herstellern gebaut wurden.

    Nebenan ist leider zu lesen, dass die Objektive meist simple Zweilinser minderer Abbildungsqualität waren, dies ist aber mitnichten der Fall.

    Es gab diese Zweilinser, ja, denn schon seinerzeit konnte man mehr oder auch weniger für eine solche Kamera bezahlen, Ausstattung kostete eben Geld.
    Es gab auch scheinbar preiswerte Nonames und natürlich die renommierten Markenfirmen.

    Es gab also einfache "Periskope", das sind 2 simple Menisken, Einzellinsen; die dort übliche Fokusverschiebung wurde z.B. mit speziellen Rückteilen kompensiert, welche in einer anderen Ebene fokussierten als der Film lag.
    Das weiss ich selbst erst seit ein paar Monaten, es ist erstaunlich, was man trotz allem noch nicht weiss...

    Aber alle namhaften Hersteller haben auch ihre Spezialisten an die Klappkameras gehängt, Zeiss Xenar und Tessar, Voigtländer Heliar stehen zur Verfügung, Rodenstock Eurynar, Goerz Dagor, die Liste wäre wohl zu lang zum Aufzählen.

    Ich für meinen Teil liebe diese Kameras und ihre charakterstarken Objektive, von denen ich Euch wohl nicht zu erzählen brauche, dass die Enormes leisten können, und stelle nächstens eine kleine Voitgländer im Format 6x9 cm, sowie eine Zeiss Ikon mit 9x12 cm vor.

    Vorab zwei, drei mit diesen Kameras oder deren Optiken geschossenen Bilderchen :

    Tiefenrose.jpg


    Rosehell.jpg


    Bloff.jpg


  2. #2
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    Das Erste hat im Original eine unheimliche Tiefenwirkung, die einen regelrecht ins Bild saugt.
    Müsste das Tessar gewesen sein, abgeblendet auf ca. f 22.

    Das Zweite ist zerkratzt und fusselig, meine Schuld - schlampige Arbeit...
    Ein orthochromatischer Film hier, also rotunempfindlich, und dazu steil arbeitend.

    Beim Dritten baute ich ein defektes Eurynar komplett um, das Fokussieren ist nun sehr schwierig, aber mir gefallen die Effekte.

    Auch an diesen Klappkameras kann man die Optiken wechseln, es war dies jedoch meist so nicht vorgesehen, entsprechend fummelig gestaltet sich das.
    Allerdings gab es wohl auch vereinzelt Wechselbajonette, ich hatte aber noch keins in den Pfoten.

  3. #3
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    Die Kleine - Voigtländer Avus :

    Plattenkamera im Format 6x9 cm
    Glasplatte, Planfilm, Rollfilm ist möglich
    Gemäss Tauber Kameramuseum gebaut zwischen 1914 und 1934
    Hoch-und Seitenverschiebung (Shift) der Frontstandarte ist möglich
    Fokussieren über Entfernungsskala, aufklappbaren Sucherrahmen oder Mattscheibe
    Objektiv Skopar 4,5/105 mm, kleinste Blende f25
    Verschluss Compur Ringverschluss, 1sec bis 1/250 sec, B und T

    DSCF9686.jpg


    DSCF9688.jpg


    DSCF9693.jpg

    Zusammengeklappt kaum grösser als eine Packung Zigarretten, bietet sie dank doppelter Auszugsverlängerung die Möglichkeit von Nahaufnahmen und Normaldistanzen.
    Sicherlich zählt die Voigtländer zu den Wertigsten ihrer Gattung.

    So ein Teil macht, wenn man sich denn darauf einlässt und die nötige Geduld mitbringt, einen Heidenspass.
    Es ist ein besonderes Gefühl, mit solch einem Eisen zu fotografieren, manchmal fast wie ein Zeitsprung.
    Pure Mechanik und Optik, der "Mann" ist gefordert.
    Die Bilder sind durchaus mindestens vollwertig. Wenn nicht sogar einzigartig.

    Ich betreibe diese kleinen klappbaren Plattenkameras grundsätzlich mit Rollfilm, des etwas unkomfortable Gehuddel mit den Metallkassetten für Planfilm mag ich nicht so recht leiden, mit Glasplatten sähe es aber schon etwas komfortabler aus.

    Diese Kameras kommen bei mir grundsätzlich aufs Stativ; um überhaupt etwas auf der Mattscheibe sehen zu können, vertraue ich der Dunkelheit meines Einstelltuches, welches mich auch ein Stück weit von diesem Planeten entrückt während der Einstellungen.
    Darunter, eins mit der Mattscheibe und dem Motiv, ist die Umwelt schnell mal vergessen.
    Nach der Fokussierung und Bildgestaltung über die Mattscheibe wird diese dann entfernt und dererstatt der Film, bei mir also eine Rollfilmkassette, eingelegt.

    Was nun folgt, ist eine kleine Prozedur.
    Eine, die mich immer wieder fasziniert,für mich einer Zeremonie gleichkommt, und die auch etwas Konzentration erfordert.


    Bei der Einstellung der Kamera wurde zunächst der Verschluss dauerhaft geöffnet, hierzu dient die Stellung B - oder T? Ich lerne das nie, weiss bzw. merke aber, wo die Funktion zu stehen hat...

    Der Verschluss wird also wieder geschlossen, sonst, und das passiert schon mal ab und an, wird der Film falsch belichtet.
    Die Blende wird bei Bedarf geschlossen, über den kleinen Hebel unten rechts am Objektiv; danach wird, hier an dem Aussenring des Verschlusses, welcher ihm auch seinen Namen gibt, die Zeit eingestellt, und nun wird man den Verschluss spannen.
    Hinten wird danach der Filmschieber gezogen, welcher somit den Film Richtung Objektiv freilegt.
    Per Drahtauslöser wird nun ausgelöst, belichtet,der Schieber sofort wieder eingeschoben, die Kassette entfernt und die Mattscheibe angesetzt, der Drahtverschluss ggf. abgeschraubt ( ich lasse den dran), und die Kamera zusammengeschoben und gefaltet.
    Fertig :-)

    Bei dieser Art der Fotografie mache ich meist nur eine Aufnahme je Motiv, und 8 Bilder im Format 6x9 cm auf den Film zu bekommen kann mitunter schon belastend werden. Ehrlich :-)

    Mögliche menschliche Fehlerquellen bei der Bedienung wären :


    - manuelle Belichtungsmessung falsch interpretiert
    - Blende vergessen einzustellen
    - Zeit vergessen einzustellen
    - Verschluss zur Aufnahme nicht gespannt
    - Schieber noch nicht gezogen
    - Schieber zum Schluss vergessen, Kassette abgenommen - Film versaut
    - Verschluss nicht geschlossen und Filmschieber gezogen - Film versaut
    - Der Wind weht während der Aufnahme das Tuch ins Bild
    und weitere Kleinigkeiten, die man gerne mal vernachlässigt.

    Dennoch ist der Spassfaktor gegeben, die Mühe lohnt, und es ergibt sich zwangsläufig, dass man sich mit den Prinzipien der physikalischen Optik - es handelt sich ja hier schlicht um eine optische Bank - nähert, und dass sich ein gewisses Verständnis für div. Zusammenhänge ergibt.

  4. 9 Benutzer sagen "Danke", Richard Deschain :


  5. #4
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Vielen Dank für die Vorstellung.

    Wow! Das ist echt eine ganz andere Welt, die ich sehr spannend finde, in die ich mich aber nicht auch noch begeben will - zumindest zur Zeit nicht.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
    >> Einführung | Meine "Uralt" (Stand 2015) Linsenliste | Noch eine Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
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  6. #5
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    Hallo, Carsten,

    das stimmt, es ist irgendwie eine andere Welt.
    Zurück zu den Wurzeln hat für mich grossen Reiz, die langsame Art der Fotografie natürlich auch, die "Qualitäten" lasse ich hier aber mal bewusst aussen vor.

    In der Bedienung liegen eindeutige Nachteile, nicht umsonst wurden die Kameras früher plötzlich immer kleiner, handlicher - aber es eröffnen sich auch Möglichkeiten, wie sie kameraseitig Ihresgleichen suchen.
    Später dazu mehr...

    Diese kleinen Plattenkameras waren praktisch das Gerät für jedermann, man sieht es an den noch heute verfügbaren Stückzahlen.
    Es gab natürlich auch damals den Profi ( der war eigentlich zuerst da, Fotografie für die Massen kam erst mit Kodaks genialer Technik auf), und die hatten auch schwereres Gerät.

    Besonderen Respekt verdient für mich die Wertigkeit dieser Geräte, wie auch die grundsätzliche Verarbeitung im Detail.
    Da finden sich mechanische und handwerkliche Kleinigkeiten, wo man über die Fähigkeiten unserer Ahnen nur staunen kann, besonders, wenn man die damaligen Möglichkeiten einbezieht.

    Überhaupt ist es heute kaum vorstellbar, dass man früher die Belichtung meist schätzen musste, Belichtungsmesser gab es in heutiger Form einfach nicht, und doch schon Verfügbares war halt sehr teuer.
    Hier entsprangen auch die heute noch gültigen Binsenweisheiten wie "belichte auf die Schatten" oder "Sonne lacht, Blende acht" usw.

    Ich habe sehr umfängliche Belichtungsempfehlungen aus alten Zeiten, oder Schaugläser (Aktinometer), durch die man kaum etwas sehen kann.
    Das ist dann kein Vergnügen mehr...


    Es wäre wohl heute auch unvorstellbar, mühselig belichtete Negative in verschiedenen Bädern zu entwickeln, anschliessend aufwändig zu retuschieren (Schaben und mit Fettstift "bemalen" ) und die Abzüge dann auch noch mehrschalenzuentwickeln und final auszuflecken .

    Aber die Entwicklung blieb da ja nicht stehen, die Filme und Kameras wurden "flexibler", die Papiere kontrastwandlungsfähig, dann kam die digitale Fotografie - aber ich stelle immer wieder fest, das die Bilder durch die Entwicklung nicht unbedingt besser wurden.

    Die Sichtung alter Aufnahmen verlangen mir grössten Respekt ab, und es zeigt mir auch, wie wenig wir eigentlich wissen, von der Aufnahme, dem Licht, oder von der Dunkelkammerarbeit, mit der ich mich sehr gerne beschäftige.

    Wer damals "nichts wusste", bekam auch kein Bild zustande.
    Wissen war existenziell. Fotografie war ein Handwerk.

    Ich denke, das hat sich gewandelt, jeder kann heute mit leichtem Basiswissen seinem Film oder Chip feine Aufnahmen entlocken.
    Und das mal schnell aus der Hüfte, ohne 10 bis 20 Kg Gepäck :-)

    VG,
    Ritchie

  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", Richard Deschain :


  8. #6
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    Standard Die Zeiss Ikon in 9x12 cm

    Müsste eine Donata sein, ich bin da nicht sicher.

    Das gleiche Prinzip wie die Voigtländer - aufklappen, ausziehen, usw.
    Ich verwende auch hier eigentlich nur Rollfilm, per adaptierter 6x9-Kassette.



    Der Rad-Compur beherbergt ein 4,5/135mm Zeiss Tessar.

    Die Zeiten werden oben am Rädchen eingestellt; B und T sind aus meiner Sicht, ggü. dem Ring-Compur, komfortabler über das kleine Wahlrädchen und vor allem separat von voreingestellten Verschlusszeiten links im Bild einzustellen.

    Ich habe das Tessar entfernt und pröbel nun mit dem Rodenstock Eurynar herum, für mich ein mystisches Objektiv.

    Das Eurynar kam an einer 9x12 Noname-Plattenkamera, die ich von einer Grand Dame der Fotografie erwarb.
    Sie selbst hatte damit einst Ihre fotografische Lehre bestritten, Ihr Haupterwerb war später das händische Retuschieren sämtlicher Negative, die Ihr Betrieb fertigte.
    Das war damals so, sagte Sie, Retusche, Retusche. Harre auftoupieren, Falten wegzischeln, nichts ist, wie es scheint.

    Interessant für mich das mitgelieferte Zubehör - ein Kästchen mit Vorsatzlinsen und Halter - Nah,WW, Portrait, Tele - sowie drei Gelbfilter ! unterschiedlicher Stärke. Das sagt einiges aus, wie ich finde.

    Netterweise konnte ich Ihr noch ein Glasplattennegativ in 9x12 cm abschwatzen, sowas muss man mal gesehen haben, wie ich finde.
    Handwerk pur...
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  10. #7
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    Standard Stationäres

    Der Profi hatte seinerzeit in seinem Atelier eine "Atelier"- oder auch Portrait/Studiokamera.
    Die Dinger waren gross, sie waren schwer, und entsprechend kamen die gleich mit einem Ständer und Rädern daher.
    Früher wurden riesige Plattennegative eingeschoben, später dann ging man natürlich zu Film über.
    Ich verwende gelegentlich 13x18cm Colornegativ, 4x5" Diamaterial und überwiegend schwarzweiss, habe aber auch die Ambitionen, Glasplattennegative selbst herzustellen.
    Das ist von der Sache her kein grosses Problem, und genauso fing es mal an mit der Fotografie.

    Ab 50cent je Blatt in 4x5" geht es übrigens los, bei Color/Dia ist man heute leider schon über 5 Euro- solch ein Bild oder gerade auch Dia ist aber jeden Cent wert, und hier macht man auch nur eines, oder zwei.

    In 13x18/5x7 gibt es heute kein CN und kein Diamaterial mehr, nur noch in 4x5" und grösserem 8x10". Und noch grösser.


    Für eine hölzerne Lady antiken Ursprungs hat es bei mir noch nicht gereicht, aber immerhin kann ich inzwischen an einer etwas modifizierten Pentacon Globica ( ich habe meine Plaubel-Rückteile angepasst und bin flexibler als mit dem originalen Rückteil) die Formate 6x9 cm, 9x12cm/ 4x5inch sowie 13x18cm/5x7" bedienen. Wobei ich 6x9cm an einer grossen Kamera nicht mache.

    Glowblicker.jpg

    Ich verlinke mal eine umfangreichere Beschreibung der Kamera:
    http://www.kameramuseum.de/0-fotokam...a-2-index.html

    Sie wird dort etwas heroisch beschrieben, weist aber hinsichtlich der Bedienung und der möglichen Verstellungen Konstruktionsmängel auf.
    Auch könnte die Staffette etwas stabiler sein.

    Hier jedenfalls wird die Grossformatfotografie für mich interessant, weil neben "meinem" Format 13x18/5x7 nahezu alle Verstellmöglichkeiten vorhanden sind, welche meiner Fotografie dienlich sind.
    Meine "optischen Bänke" hatte ich zugunsten dieser Kamera und des Bedienkomforts verkauft.
    Die unkomplizierte Möglichkeit, sämtliche noch passende Objektive nutzen zu können, ist für mich sehr wichtig ...

    Der Balg lässt sich auf gut 80cm ausziehen und ermöglicht komfortabel Nahaufnahmen und Portraits, dank der "Staffette" kann ich die Kamera gemütlich positionieren.
    Bauartbedingt wird es unterhalb von 210mm Brennweite etwas knisch bis gar nicht mehr möglich, aber dafür gibt es ja andere Kameras.

    Ein Blick auf solch eine Mattscheibe kann so aussehen ( bei Verwendung eines wirklich weichzeichnenden Meniskus ) :

    Schables lens.jpg

    Schärfe ist bei solchen Geräten, entsprechender Bedienung und vor allem mit passender Linse kein Thema, aber hier im Forum, wie auch mir selbst, geht es ja eher um "gehaltvolle" Bilder dank geeigneter Optiken..

    diamos.jpg

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", Richard Deschain :


  12. #8
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    Standard Nettix von Contessa Nettel

    Ich möchte hier eine "Miniplattenkamera" vorstellen:
    Modell "Nettix" von Contessa Nettel
    Carl Zeiss Jena Triotar 1:6,3 f= 9 cm Nummer 200240
    Zentralverschluß 25, 50, 100, B und T
    Verschluß funktioniert!
    mit Brilliantsucher oder über Lichtschacht und Mattscheibe zu fokussieren,
    die Spreize hat eine Rastung für "unendlich", für Naheinstellungen kann die Rastung "überwunden" werden
    Blende schließt und öffnet einwandfrei
    Optik klar, keine Kratzer oder Fungus
    Größe einsatzbereit: Höhe 6 cm; Breite 8,5 cm Länge 9 cm
    Größe zusammengelegt: Höhe 6 cm, Breite 8,5 cm, Länge 3 cm
    passende Ledertasche

    Siehe Fotos

    Gruß Jürgen

    Nettix Größenvergleich.jpg

    Nettix Front.jpg

    Nettix Arbeitsstellung.jpg

    Nettix demont. Lichtschacht.jpg

    Netix Ledertasche.jpg



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  14. #9
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    Gratuliere!
    Echt wunderschön!
    Auch die kleinen Formate der KW Patent-Eteui haben einen echten Reiz....
    LG
    Michael

  15. #10
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    Tolle Sache!
    Was hat die denn für ein Format?
    Benutzt Du die auch ?

    VG,
    Ritchie

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