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Thema: Umbaudoku Minolta Rokkor MC 1.4/50mm nach EF bebildert

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard Umbaudoku Minolta Rokkor MC 1.4/50mm nach EF bebildert

    Gerade abgeschlossen dachte ich, ich stell mal eine bebilderte Anleitung für den Umbau dieses Objektivs von Minolta nach Canon EF Bajonett hier ein.


    Name:  8a.jpg
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    Schritte:

    1. Minolta Mount abbauen und „entkernen“.. Hierzu entfernen wir zunächst den umlaufenden Aluring, der mit 3 Madenschrauben am Rumpf befestigt ist.

    Name:  1.jpg
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    Dann werden 4 darunter liegende Schrauben sichtbar, mit denen wir den Deckel mit dem Bajonett und der kompletten Blendensteuerung inkl. Blendenring abnehmen können.

    Name:  2.jpg
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    Name:  4.jpg
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    Alle Federn aushängen, Sicherungsring entfernen und die beiden Steuerkuven ausbauen. Es muss alles ausgebaut werden, was verschraubt ist. Bitte ein Foto machen, damit man weiß was wie eingebaut war. Diese "Entkernung" ist notwendig, um an die 4 Schrauben des silbernen, innenverschraubten Minolta - Bajonettringes zu kommen und ihn abzubauen.

    2. Den nach außen geführten Blendenhebel mit dem Dremel abtrennen, er hängt an der im Bild links gezeigten Steuerkurve..

    Name:  4a.jpg
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    3. Bajonettkrallen Minolta von innen abschrauben (3 Schrauben und ein eingeschraubter Stützpunkt zur Federbefestigung)

    Name:  nackig.jpg
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    4. M42 oder besser noch einen M39 auf EOS Adapter bis auf den Turmaufbau abtrennen (mit der Drehbank geht es am Besten, aber mit dem Dremel und Nachschleifen auch, hierzu von Innen nach Aussen mit der Trennscheibe trennen)

    Name:  6a.jpg
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    Dieser Turmaufbau wird später als neuer EF Mount am Objektiv genutzt.

    5. Herunterschleifen der überstehenden Teile auf dem Minolta Deckel, so das sich eine plane Fläche ergibt auf die später der Canon Turmaufbau auf den Deckel geschraubt wird.

    Name:  5a.jpg
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    Schleifen also bis auf dieses Niveau...

    Name:  5b.jpg
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    6. Canon Turmaufbau zwischenzeitlich in die Kamera einsetzen und beim Schleifen testen, ob Unendlich erreicht werden kann.. ---> sonst weiterschleifen.
    7. Sobald unendlich erreicht wird, EOS Turmaufbau ausrichten und die 12 Uhr Position für den Skalenindex des Objektivs markieren. Skalenindex bei 12 Uhr mit dem Objektiv ausrichten zum EOS Turmaufbau in der Kamera
    8. Minolta Deckel wieder auf das Objektiv schrauben und EOS Turmaufbau aus der Kamera entfernen.
    9. Nun muss der EOS Turmaufbau am Minolta Deckel befestigt werden. Mit den Markierungen können wir nun genau bestimmen, wo der Skalenindex sitzen wird. Skalenindex und unser zuvor markierter Turmaufbau (kleiner Punkt bei 12 Uhr genügte zur Markierung) müssen übereinstimmen.
    10. Dann werden mit Sekundenkleber die beiden Teile (Turmaufbau und Deckel zentriert verbunden)


    11. Nach dem Durchtrocknen des Sekundenkleber bohren wir von innen durch den Deckel hindurch 4 neue Löcher in den verklebten Turm. (Bohrer = 1.25mm)
    12. Setzen neuer Gewindelöcher in die zuvor durch den Deckel gebohrten Bohrungen. Hierzu eine Gewindeschneide mit 1.6mm benutzen.. (das sind die Schraubendurchmesser der Schrauben, mit denen vorher die Minolta Bajonettkrallen mittels dreier Schrauben und einer verschraubten Begrenzerschraube/ Federankerpunkt befestigt waren)

    Name:  nackig.jpg
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    13. Nachdem die Schrauben sitzen, werden die Innenteile des Deckels wieder montiert. Zwei Halbbögen/Steuerkurven und die zugehörigen Federn wieder eingehängt.
    14. Nun kann das bisherige Konstrukt schon mal testweise zusammengeschraubt und an die Kamera geschraubt werden. Wird jetzt ein korrektes unendlich erreicht, haben wir bis hierher alles richtig gemacht. Nun rastet das Objekt aber noch nicht ein.. sondern wird sich beim Fokussierversuch wieder herausdrehen..


    15. Deshalb kommt nun der zuallererst abgenommene Aluring ins Spiel und muss bearbeitet werden. Innen verlaufend hat dieser Ring noch einen kleinen umlaufenden Rand. Dieser muss abgeschliffen werden, damit er über den neuen EOS Turmaufbau passt und sich wieder in seiner ursprünglichen Position befestigen lässt. Zudem soll er die „Einrastkerbe“ bekommen, die das Objektiv an der Kamera verriegelt.

    Name:  7a.jpg
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    Da dieser Aluring später auch über den neuen EOS Turmaufbau gestülpt werden muss um befestigt zu werden, müssen EF Turm und der Innendurchmesser angepasst werden.. hier passt der Turm noch nicht hindurch..

    Name:  7.jpg
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    Hier passt er nach dem Entfernen/Abschleifen der Überstände innen..

    Name:  7b.jpg
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    Hierbei ist es wichtig, mittels schleifen exakt den Punkt zu treffen, an dem dieser Ring den Blendenring nicht blockiert beim Festschrauben der 3 Madenschrauben. Sollte der Blendenring noch blockieren, so ist der dem Blendenring zugewandte Teil weiter zu schleifen.

    Und so schaut es nachher aus.. montierter EF Turm auf dem Minolta Objektiv + umlaufender Aluring, der die neue Auflagefläche/Andruckfläche bildet und die Rastkerbe trägt.

    Name:  7D.jpg
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    Der Ring passt über den Turm und kann dann wieder befestigt werden. Er bildet damit einen Teil der neuen Auflagefläche.

    Der Aluring erhält dann noch eine 2mm Kerbe, in die der Kamerapin greifen und das Objektiv damit an der Kamera fixieren kann.

    Dadurch das dieser umlaufende Ring ja mit den 3 Madenschrauben quasi an jeder Position festgesetzt werden kann, spielt es keine Rolle, wo diese 2mm Kerbe hineingeschnitten/gedremelt wird.

    Ich habe diese Kerbe mit 2 nebeneinander befestigten 1mm Trennscheiben in den Aluring geschnitten.

    Danach kann dann der Ring montiert und mitsamt Objektiv an der Kamera so ausgerichtet werden, wie es zum Einrasten des Kamera-Pin notwendig ist. Noch an der Kamera sitzend und ausgerichtet, werden dann die Madenschrauben festgezogen.

    Und hier nochmal ein Bild von der fertigen Rückseite.. die in diesem Fall einen programmierbaren EMF Chip zusätzlich bekommen hat.

    Name:  8.jpg
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    Name:  8a.jpg
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    Für den Betrieb an der 5D muss die Hinterlinsenfassung um ca. 2mm gekürzt werden, was ich hier aber nicht gemacht habe, da der Besitzer es an einer kleineren Kamera betreiben wird. Sollte es einmal notwendig werden wegen eines Wechsels auf die 5er oder 6er, so kann er diese Arbeit auch selbst erledigen.


    Viel Spaß beim Basteln nach Bildern.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (01.08.2013 um 21:45 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..


  2. #2
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    Eine Frage: wie macht sich denn das Objektiv an einer Kleinbild-Canon? Habe das Objektiv auch hier, war mein erstes lichtstarkes Objektiv überhaupt. An der PEN macht es sich ganz gut, ab 2.8 wirklich sehr scharf und schöner Kontrast. Auch das Bokeh machte auf mich einen guten Eindruck.

  3. #3
    Kennt sich aus Avatar von gimpyboy
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    Hi Henry,
    ich bin grad auf deinen Umbau gestoßen. Selber liegt bei mir ja noch das gleiche Objektiv rum und da ich mir jetzt eine 5D classic hole, wollte ich den Umbau jetzt durchführen. Paar Fragen hätte ich zu deinem Umbau.

    Wenn ich mich richtig erinner, muss beim Zusammenbau des Objektivs der silberne Ring zur Befestigung des Blendeneinstellrings als letztes montiert werden. Daher hast du den silbernen Ring innen ausgeschliffen, damit er noch über das bereits montierte EF-Bajonett passt. Wie gut sitzt denn der Ring noch? Im Prinzip muss man ja die Phase, die den silbernen Ring ja plan ausrichtet, wegschleifen. Ist bei dir noch etwas von der Phase übrig oder musstest du sie vollständig wegschleifen?

    Die Auflagefläche ist bei dir nun ausschließlich der silberne Ring aus Alu. Ist die Fläche groß genug deiner Meinung nach?

    Auf deinen Bildern sieht man, dass du noch an dem silbernen Ring auf der Auflagefläche rumgeschliffen hast. Liegt das daran, dass das Objektiv zu lang war? Du also kein Infinity mit dem erlaubten Weg des Schneckengangs erreichen konntest? Oder ist das unkritsch und die Optik lässt sich weit genug in die Kamera reinfahren?

    Hast du hinten an der Optik noch irgendwas abedreht, damit der Spiegel nicht crasht? Oder hast du einen mirrow shave an deiner Kamera durchgeführt (5D ?)?

    Danke schonmal

    Grüße
    Stefan
    Geändert von gimpyboy (01.08.2013 um 21:06 Uhr)

  4. #4
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von gimpyboy Beitrag anzeigen
    Hi Henry,
    ich bin grad auf deinen Umbau gestoßen. Selber liegt bei mir ja noch das gleiche Objektiv rum und da ich mir jetzt eine 5D classic hole, wollte ich den Umbau jetzt durchführen. Paar Fragen hätte ich zu deinem Umbau.

    Wenn ich mich richtig erinner muss beim Zusammenbau des Objektivs der silberne Ring zur Befestigung des Blendeneinstellrings als letztes montiert werden. Daher hast du den silbernen Ring innen ausgeschliffen, damit er noch über das bereits montierte EF-Bajonett passt. Wie gut sitzt denn der Ring noch? Im Prinzip muss man ja die Phase wegschleifen, die den silbernen Ring ja plan ausrichtet. Ist bei dir noch etwas von der Phase übrig oder musstest du sie vollständig wegschleifen?

    Die Auflagefläche ist bei dir nun ausschließlich der silberne Ring aus Alu. Ist die Fläche groß genug deiner Meinung nach?

    Auf deinen Bildern sieht man, dass du noch an dem silbernen Ring auf der Auflagefläche rumgeschliffen hast. Liegt das daran, dass das Objektiv zu lang war? Du also kein Infinity mit dem erlaubten Weg des Schneckengangs erreichen konntest? Oder ist das unkritsch und die Optik lässt sich weit genug in die Kamera reinfahren?

    Hast du hinten an der Optik noch irgendwas abedreht, damit der Spiegel nicht crasht? Oder hast du einen mirrow shave an deiner Kamera durchgeführt (5D ?)?

    Danke schonmal

    Grüße
    Stefan
    Hallo Stefan,

    der silberne Ring, bei dem Du von innen die Phase wegschleifen musst damit er über den "silbernen EOS EF - Turm" hinweg wieder in seine alte Position gebracht werden kann, hält.

    Er ist ja seitlich mit den 3 oder waren es 4 kleinen Gewindestiften am Objektiv befestigt.
    Zusammen mit dem Turmaufbau bildet er ja das neue Bajonett.. dient also als Auflagefläche für den Abschluss mit dem Kamerabajonett. Wir haben es also mit einem zweiteilgen neuen Adapter zu tun, bei dem der silberne Ring zur neuen Auflagefläche für das Kamerabajonett wird und der EOS Turmaufbau quasi im Loch der Kamera zentriert sitzt und über die Federbleche des Kamerabajonetts im Kamerainneren angezogen wird.

    Der silberne Ring erfüllt also die Funktion, die vorher die vom Canon Adapter entfernte Auflageplatte hatte und muss demzufolge auf das untere Niveau des Turmaufbaus gebracht werden um mit ihm zusammen sich dann wie ein Komplett-Adapter im Abschluss zu verhalten. (Hoffe das war verständlich...)

    Je genauer Du die Phase im Durchmesser aus dem Ring ausdrehen kannst, umso besser... ich hatte das nur flunschig gemacht, weil ich den Ring nicht in die Drehbank einspannen wollte (zerquetschungsgefahr bei zu starkem einspannen)

    Da ich nicht mit 3 oder 4 Backenfuttern arbeite, sondern über viele einzelne Spannzangen in größeren Durchmessern verfügen kann, ist das der einfachste Weg, einfach die Phase frei zu schleifen von Hand.. sind ja nur einige 1/10.. ein Umspannen in ein 4 Backenfutter ist zu nervig und aufwändig... zumal wenn die Backen auf mehreren Maschinen benutzt und erst wieder synchronisiert eingefahren werden müssen.

    Die Geschichte hält aber auch so einwandfrei und die zusätzlich in den Ring gefräste Kerbe dient dem Verriegeln am Kamerabajonett.

    Das mit den Schleifspuren am silbernen Ring hat etwas damit zu tun, dass das Objektiv sonst etwas zu stramm gesesseh hätte.. aber das ist "feintuning", das sich beim Umbau eigentlich dann nachher von selbst ergibt. Man merkt es dann schon wenn man an dieser Stelle angekommen ist, dass die Dinge ineinander greifen.

    Das Objektiv macht bei diesem Umbau keine Probleme mit dem Unendlich und Spiegelschlag, wenn ich es recht erinnere.


    Stopp... grad nochmal gelesen.. die Hinterlinsenfassung musste eingekürzt werden um 2mm.. geht auch einfach bei dem Modell.

    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (01.08.2013 um 21:43 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  5. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    ....
    Für den Betrieb an der 5D muss die Hinterlinsenfassung um ca. 2mm gekürzt werden, was ich hier aber nicht gemacht habe, da der Besitzer es an einer kleineren Kamera betreiben wird. Sollte es einmal notwendig werden wegen eines Wechsels auf die 5er oder 6er, so kann er diese Arbeit auch selbst erledigen.


    Viel Spaß beim Basteln nach Bildern.

    LG
    Henry
    Hier nochmal als Zitat..

    LG
    Henry
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  6. #6
    Kennt sich aus Avatar von gimpyboy
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    Hi Henry,
    vielen Dank für deine Hilfe. Aktuell tendiere ich zu einer von zwei Varianten:
    Entweder einen M39 - EOS Adapter abdrehen, sodass nurnoch das Bajonett übrig bleibt. Das hätte den Vorteil, dass man genug Platz hätte um Schrauben von außen zu platzieren. So könnte man den silbernen Ring montieren und anschließend das Bajonett montieren. Die Gewinde würden dann im Objektiv sitzen und nicht im Bajonett. Mit einem M42 Adapter wäre das schwierig, da man die Schrauben nur in einem sehr schmalen Bereich setzen könnte

    Die zweite Variante unterscheidet sich nur wenig von der ersten. Anstatt den Adapter komplett bis auf das Bajonett abzudrehen, würde man eine dünne Auflage übriglassen. Die Kamera liegt dann auf dem Adapter auf und nicht dem silbernen Ring.

    Aktuell tendiere ich zu erster Variante. An sich ist ja nichts verkehrt, wenn die Kamera auf dem silbernen Ring aufliegt. Auch ist dieser eloxiert und sollte nicht gleich total verkratzen. Die zweite Variante funktioiert auch wieder nur mit den schwarzen Alu Adaptern, da die verchromten Messingadapter eine Vertiefung in der Auflagefläche haben. Dreht man den Ring von außen nach innen ab, liegt das gesamte Objektiv nurnoch auf einem ganz schmalen Ring auf. Das gefällt mir ganricht => Nur mit Aluadapter ohne Vertiefung. Die Aluadapter sind allerdings nur Pulverbeschichtet wenn ich mich nicht täusche. Chrom gefällt mir besser .

    So und so werde ich mir wohl M39 Adapter zulegen müssen ( Vielen Dank übrigens. Ich hatte das hier gelesen und es macht Sinn! ) und 3 Wochen warten.

    Mal sehen wie ich es mache. Anregungen sind willkommen

    ich glaub zwei 2 mm hinten kürzen ist nicht drin. Eher 1mm => Mirrow shave. Mach ich eh

    @Henry: Grad hast du noch einiges hilfreiches dazu geschrieben. Super, dass du jetzt eine Drehmaschine hast. Was für eine ist es denn, wenn man fragen darf?


    Grüße
    Stefan

  7. #7
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von gimpyboy Beitrag anzeigen
    Hi Henry,
    vielen Dank für deine Hilfe. Aktuell tendiere ich zu einer von zwei Varianten:
    Entweder einen M39 - EOS Adapter abdrehen, sodass nurnoch das Bajonett übrig bleibt. Das hätte den Vorteil, dass man genug Platz hätte um Schrauben von außen zu platzieren. So könnte man den silbernen Ring montieren und anschließend das Bajonett montieren. Die Gewinde würden dann im Objektiv sitzen und nicht im Bajonett. Mit einem M42 Adapter wäre das schwierig, da man die Schrauben nur in einem sehr schmalen Bereich setzen könnte

    Die zweite Variante unterscheidet sich nur wenig von der ersten. Anstatt den Adapter komplett bis auf das Bajonett abzudrehen, würde man eine dünne Auflage übriglassen. Die Kamera liegt dann auf dem Adapter auf und nicht dem silbernen Ring.

    Aktuell tendiere ich zu erster Variante. An sich ist ja nichts verkehrt, wenn die Kamera auf dem silbernen Ring aufliegt. Auch ist dieser eloxiert und sollte nicht gleich total verkratzen. Die zweite Variante funktioiert auch wieder nur mit den schwarzen Alu Adaptern, da die verchromten Messingadapter eine Vertiefung in der Auflagefläche haben. Dreht man den Ring von außen nach innen ab, liegt das gesamte Objektiv nurnoch auf einem ganz schmalen Ring auf. Das gefällt mir ganricht => Nur mit Aluadapter ohne Vertiefung. Die Aluadapter sind allerdings nur Pulverbeschichtet wenn ich mich nicht täusche. Chrom gefällt mir besser .

    So und so werde ich mir wohl M39 Adapter zulegen müssen ( Vielen Dank übrigens. Ich hatte das hier gelesen und es macht Sinn! ) und 3 Wochen warten.

    Mal sehen wie ich es mache. Anregungen sind willkommen

    ich glaub zwei 2 mm hinten kürzen ist nicht drin. Eher 1mm => Mirrow shave. Mach ich eh

    @Henry: Grad hast du noch einiges hilfreiches dazu geschrieben. Super, dass du jetzt eine Drehmaschine hast. Was für eine ist es denn, wenn man fragen darf?


    Grüße
    Stefan
    Hallo Stefan,

    eine 1.5 to schwere Boley Industriemaschine... steht in der feinmechanischen Werkstatt, die sich bei uns im angrenzenden Haus befindet und wo ich nach Feierabend schalten und walten kann mit Erlaubnis des Besitzer. Dort kann ich aus dem vollen "schöpfen"... alles was im PRO Bereich wichtig ist.. bis hin zum µm genauen Messplatz.

    Also volles "Profi-Equipment"...
    jederzeit im Zugriff.

    Mit dem Kürzungsmaß hinten... das war auch nur aus der Erinnerung des ersten Umbaus.. da funktionierte das in etwa so.. man kommt ja meist auch mit einem mm Überstand noch klar.

    Um das für die jeweilige Kamera zu klären, wann und wo der Spiegel anschlägt (also bei wieviel überstand über den normal 5,6mm tief in das Gehäuse ragenden Adapterturm, ist es ein guter Tipp, mit einem M39 Adapter und einem passenden Einschraubtubus dies für seine Kamera genauestens heraus zu finden.

    Ich habe aus dem VNEX System, das ich selbst entwickelt habe, M39 Gewindetuben, die mit einer eng angepassten Steigung spielfrei in den L39 Zebra Adaptern laufen.
    Damit kann ich durch simples eindrehen genau den Punkt finden, wann der Spiegel anschlägt. So ist zweifelsfrei das Maß bestimmt, die eine Rücklinsenfassung über den Adapter hinaus stehen darf.

    Geht man nun noch daher und schwärzt die Enden mit Acryl-Lack, der beim Anschlagen des Spiegels ja Spuren aufweist, kann man letztlich auch die Kurvenbahn bestimmen, die der Spiegel in der Auf- und Abwärtsbewegung durchläuft.

    So kann man beispielsweise exakt den Punkt finden, wo die Auslenkung am größten ist.. und entsprechend auch eine Rücklinsenfassung asymmetrisch anschleifen.

    Z.B. ein Canon 1.4/24mm steht fast 1,6mm über den Adapter hinaus.. trotzdem findet kein Spiegelschlag statt, schlicht weil der Spiegel der Kamera im Bereich des höchsten Wölbungspunktes/Scheitelpunktes der Rücklinse bereits sein Auslenkungsmaximum überschritten hat..

    Dies für seine eigene Kamera mal heraus zu finden, ist auch ein wichtiger Punkt bei der Umbaubetrachtung und dessen, wieviel eine Linse überstehen darf.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  8. #8
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    Hi,
    OK, da hast du ja echt Glück. Ist das eine LZ 4 s Leinen/Boley? Hat sie Leit- und Zugspindel? Sowas ist schon echt Luxus. An sich reicht ja so eine einfache Drehmaschine ohne L Z, aber grad wo du es sagst.Um einen M39 Tubus zu drehen, brauchst man halt doch wieder eine teure Drehmaschine. Mein Traum wäre eine Weiler LZ280. Damit könnte ich alles machen, was ich mir vorstellen kann. Aber wo soll ich die hinstellen.

    Danke für den Tipp mit dem Spiegelanschlag. Das kann ich ja dann unabhängig vom Objektivumbau machen. Ich werde jetzt mal versuchen ob ich es scahffe den M42 Adapter von außen anzuschrauben. Wenn nicht, bestell ich mir paar M39er. Sowas sollte man eigentlich immer parat haben. Du hast nicht zufällig einen, den du mir zu chinesischen Preisen verkaufen würdest?

    Grüße
    Stefan

  9. #9
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    Zitat Zitat von gimpyboy Beitrag anzeigen
    Hi,
    OK, da hast du ja echt Glück. Ist das eine LZ 4 s Leinen/Boley? Hat sie Leit- und Zugspindel? Sowas ist schon echt Luxus. An sich reicht ja so eine einfache Drehmaschine ohne L Z, aber grad wo du es sagst.Um einen M39 Tubus zu drehen, brauchst man halt doch wieder eine teure Drehmaschine. Mein Traum wäre eine Weiler LZ280. Damit könnte ich alles machen, was ich mir vorstellen kann. Aber wo soll ich die hinstellen.

    Danke für den Tipp mit dem Spiegelanschlag. Das kann ich ja dann unabhängig vom Objektivumbau machen. Ich werde jetzt mal versuchen ob ich es scahffe den M42 Adapter von außen anzuschrauben. Wenn nicht, bestell ich mir paar M39er. Sowas sollte man eigentlich immer parat haben. Du hast nicht zufällig einen, den du mir zu chinesischen Preisen verkaufen würdest?

    Grüße
    Stefan
    So schaut sie aus, das gute Stück..



    Und das ist nur eine von mehreren, die aufgereiht dort stehen und der Nachbearbeitung dienen - und wo ich - je nach Auslastung mir dann eine aussuchen kann.
    Leider sind die Werkzeuge immer individuell auf die jeweilige Maschine abgestimmt. Die hier im Bild hat aber den flexibelsten Teile - Schrank mit Spannzangen aller Art etc..


    Nein, bei den Adaptern kann ich leider nicht weiterhelfen.. da hab ich nur M42er rumliegen.

    Bei Phototools24 kannst Du - schnell geliefert - M39 Adapter mit durchgängigem Gewinde bis an das Ende des Adapters bekommen.. also nicht die chinesischen Sparversionen, wo das Gewinde auf halber Strecke aufhört und der Materialabtrag bis zur halben Adaptertiefe vorgenommen wurde.

    http://www.ebay.de/itm/M39-Leica-Ada...item5aebfc3c83

    M39 Gewinde-Tuben in 25mm Länge sind im VNEX System bei mir zu bekommen.. so wie einige andere nützliche Dinge aus dem VNEX...
    Mal in den Forenbereich "reinschnuppern"..

    LG
    Henry
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  10. #10
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    Standard

    Hi,
    ja, super Maschnine sicher. Allerdings bekommt man so eine von der Art für zuhause für etwa 600 € ( http://www.resale.de/images/3910591_...LG_02817-1.jpg ). Das tuts auch vollkommen, wenn man nie ein Gewinde oder was großes aus Stahl drehen will. Vielleicht wird es auch so eine mal ....

    Wegen dem Adapter trotzdem danke. Die M42 adapter hat man schon eher auf Lager, aber die M39er sind schon echt flexibler. Der, den du mir gezeigt hast, ist schon auch aus China ( hier zum vergleich http://www.ebay.com/itm/m39-screw-le...item19b2483c6c ). Man erkennt das schon an der von mir so verachteten Vertiefung in der Auflage

    VNEX sagt mir garnichts. Ich werd mich mal schlau machen.

    Es sind doch erstaunliche 4mm Wandstärke am M42 Adapter zur verfügung. Ich glaub da bekomm ich die M1,6 Schrauben ordentlich unter. Kennst du eine hervorragende Quelle für kleine Schrauben? Ich kenn nur einen Modell-Onlineshop. Da gibts aber nichts super kleines.

    Guck mal in eurer Werkstatt ob du Stufenzangen finden kannst ( http://www.practicalmachinist.com/vb...lzd220-130832/ )
    Damit kannst du sowas wie den silbernen Ring problemlos einspannen. ( Solche Zangen kann man schon auch als puren Luxus ansehen )

    Grüße
    Stefan

    Edit: Hier ist noch jemand, der den Umbau genauso wie hier beschrieben gemacht hat: http://www.flickr.com/photos/andddre...7623018600542/

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