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Thema: Canon nFD 24-35/3.5 L nach EF Umbaudokumentation

  1. #21
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von CChris Beitrag anzeigen
    Wie ich kurz noch hinzufügen will: es sind so einige Objektive von diesem Problem betroffen.
    Ich habe das Problem bereits bei einem Tamron-Zoomobjektiv und bei meinem Canon 35mm f/2.0 S.S.C. gesehen.
    Und da die Objektive noch weiterhin funktionieren, gibt es bestimmt noch viele halbdefekte Exemplare.

    Verbaut wurden solche Lager ja in sehr vielen Zoomobjektiven und einigen Festbrennweiten mit spezieller Linsenmechanik (-> Floating Elements beim 35mm f/2.0, war ja damals eines der ersten Objektive damit).

    Aufzuhalten ist der Zerfall des 'Plastiks' in den Lagern wohl nicht.
    Vielen dank für die Ergänzung, sie wurde aber bereits angesprochen durch die Verlinkung auf den eigentlichen Problem Thread, als dies das erste mal auftrat..

    Zitat Zitat von hinnerker
    ..

    Diese Gleitlager sind nochmals kleiner und von den Maßen anders, als die des 2/28mm und des 2/35mm, die ich in nachfolgendem Link mal erneuern musste..

    http://www.digicamclub.de/showthread...l=1#post141284
    Diese Gleitlager unterscheiden sich von den vorgenannten schon allein dadurch, dass die Gleitlagerschrauben sehr kurz sind, aber die "Rollen" also das aufgelöstte Gummi bei Ersatz einen Schlauch mit einem Innendurchmesser von ~3mm bei einem Aussendurchmesser von ~4mm erfordern.

    Deshalb ja die Improvisationslösung mit dem erweitern des Innendurchmessers mit dem heißen Bohrer von 3mm !

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. #22
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Standard FERTIG

    Und so schaut es nun aus.. fertig adaptiert an eine EOS 5D MKII.. war ein ganz schöner Kampf !





    Einen kleinen, schmalen Chromring hat das Objektiv zur Wahrung seiner Herkunft ibehalten.

    Der Umbau selbst, ist schon etwas anspruchsvoller:

    Wie bei den meisten SSC Objektiven steht das "Kürzen" des Objektivrumpfes an.. also des Bereiches am Objektiv, mit dem die alte FD Adapterplatte verschraubt war.
    Hier in einem anderen Thread - bei dem ich "fern-assistierte" bei einem Umbau - relativ anschaulich beschrieben: http://www.digicamclub.de/showthread...118#post172118

    Der Rumpf wird um die Stärke der neuen Adapterplatte, also um rund ~1.4mm gekürzt. Damit ist an beiden Brennweiten - Enden unendlich möglich!
    Diese Zoomobjektive - das muss man ebenfalls wissen - erreichen ihren Unendlichkeitspunkt etwas "verschoben", so das es keinen festen Unendlichkeitsanschlag an sich gibt. Dieses Objektiv muss also genau gegen Unendlich fokussiert werden und man kann sich nicht auf einen festen Anschlag verlassen. Abgeblendet macht das nix aus, aber bei Offenblende muss man das Wissen und danach handeln.

    Also Objektivrumpf einkürzen.. dann Blende wieder gangbar machen.. So ein Teil aus Kupfer oder anderem, lötbaren Material wird benötigt.. 14,5mm lang, oben gebogen mit einer Breite von 2,2mm und 1mm Wandstärke.

    Dieser Hebel wird folgendermaßen mit dem am Blendenring sitzenden alten Mitnehmerzinken verlötet



    Dieser neue "Blendenschieber" muss diese Form haben, da er in einen Schlitz der beweglichen, hinteren Linsengruppe eintaucht und dort auch im 24mm Zustand des Objektivs (also dem maximalen Vorschub-Punkt/Auszug des optischen Systems) die Blende noch schließen muss.

    Gleichzeitig darf er im eingefahrenen Zustand des Linsensystems wieder um nicht so lang sein, dass er nach "oben" gedrückt wird, also den Boden innen berührt. Auch darf das neue Teil von seiner Wandstärke nicht zu dick ausfallen, weil es ansonsten die Drehbewegung des Blendenrings in diesem "Eintauchschlitz" schon bei f16 behindern würde und f22 nicht erreichbar wäre.

    Zusätzlich wurde eine Zugfeder eingebaut, welche die innere Blendenplatte nachzieht bei Schließung.. also ein typischer Push/Pull-Mechanismus führte hier zum Erfolg.
    Der eingebrachte Hebel öffnet die Blende, die Feder zieht die innere Blendeplatte bei Schließung des Blendenringes auf höhere Werte hinter sich her.

    So passte es dan nach etlichen Versuchen, lötbares Material dafür zu finden.

    Der Rest ist easy going. M42 Adapter mit Kragen aufbringen.. hierzu kann auch als Bohrschablone ein Rückteil eines FD 2/28 oder FD 2/35mm genommen und die Löcher gebohrt werden.

    Kurzfazit des Umbaus dieser alten Version:

    Aufwändig, aber beherrschbar, wenn man bereits Erfahrung mit dem Umbau der SSC Objektive und der Kürzung des Objektivrumpfes gewonnen hat.
    Insbesondere jedoch die Vielzahl der im Vorfeld zu erneuernden Gleitlager zusammen mit der Kürzung des Rumpfes und die Wiederherstellung der Blendenfunktion machen diesen Umbau aufwändig. Reparatur muss sein, denn es ist beim Alter dieser Objektive inzwischen anzunehmen, dass bei allen Modellen die Gleitlager sich aufgelöst haben. Ersatzteile gibt es dafür nicht mehr und wenn sind diese NOS, also Neu aus dem Altbestand.. und damit so alt wie die Objektive selbst.. somit ebenfalls schon von der Auflösung bedroht.


    Zu den optischen Leistungen:

    Es ist ein sehr schönes Objektiv, das über eine wunderbare Zentralschärfe verfügt. Zu den Ecken hin, fällt es aber, verglichen mit dem nFD, das ich am Anfang dieses Berichtes von der Umbauseite her vorgestellt habe, doch etwas ab.

    Apropos.. das Objektiv läßt sich nach dem Umbau auch an der 5D MKII betreiben. Jedoch muss die hintere Linsenfassung herausgedreht werden, weil diese den Spiegel behindert. Hier das Teil..



    Hier ohne diese monströse Fassung.. dann klappt es auch an der 5D MKII.. Linse steht zwar weit über, aber der Scheitelpunkt ist
    so günstig, dass der Spiegel dran vorbeisegeln kann.





    Hier ein paar schnelle Schüsse, die ich nach der Fertigstellung an meiner 5D MKII damit gemacht habe. Nur in Vollauflösung, weil der technischen
    Demonstration der Leistung besser zeigbar.

    bei 24mm Offenblende.. alle Bilder ohne Streulichtblende, die anzuraten ist.

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...c/img_5212.JPG

    dito..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...c/img_5242.JPG

    Und hier eine Häuserwand .. wegen der Randschärfe und den Rand CA..

    http://digicamclub.de/dunkelnetz.de/...c/img_5245.JPG


    Fazit:

    Es kommt nicht ganz an die Leistungen der nFD Version von Helge heran, ist aber eindeutig ein L-Objektiv bezüglich Schärfe und Kontrasten.

    CA Verhalten an den Ränder liegt auf Canon bekanntem Niveau..

    Dieses Objektiv wird an einer Cropkamera viel Freude machen. An der 5D MKII würde ich aber eindeutig die neuere Version bevorzugen. Ob und was zwischen der alten und neuen Version überarbeitet wurde, hab ich nicht recherchiert. Mir war nur wichtig, das Objektiv wieder einsatzbereit zu machen und das ist erkennbar gelungen.
    Den ausgiebigen Test und die Beurteilung der Eigenschaften überlasse ich nach Rücksendung dem Besitzer. So ist es ein gutes Objektiv aus alten Tagen, dass aufgrund seiner Eigenschaften zu gefallen weiß.


    LG
    Henry
    Geändert von hinnerker (05.06.2012 um 20:17 Uhr)
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  3. #23
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    Eine Klasseleistung Henry, Respekt! Der Aufwand erscheint zwar immens, so dass man eigentlich davon ausgehen muss, dass sich das rein wirtschaftlich nicht lohnt, aber dafür ist wieder ein historisch wichtiges Objektiv - meines Wissens das erste asphärische Weitwinkelzoom - vor dem Verstauben oder Verschrotten gerettet.

    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Ob und was zwischen der alten und neuen Version überarbeitet wurde, hab ich nicht recherchiert.
    HIER wird es so dargestellt, dass das S.S.C. Aspherical 1978 erschien und nur ein Jahr später von der L-Version abgelöst wurde, die aber nur mechanisch anders aufgebaut ist (daher auch das unterschiedliche Gewicht) und sich optisch nicht vom Vorgänger unterscheidet. Ob das stimmt oder ob Canon doch bei Glassorten oder Coating noch mal Änderungen eingeführt hat, weiß ich natürlich nicht, aber ich halte es zumindest für unwahrscheinlich, dass man nach nur einem Jahr Bauzeit für das S.S.C. Asph schon wieder etwas an der Optik verändert haben sollte.

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  5. #24
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    Das mit der Klasse-Leistung kann ich nur bestätigen....hatte die Optik schon abgeschrieben ....macht mich natürlich auch stolz, diese Optik jetzt wieder verwenden zu können!

    Toitoi noch für den Umbau der 1:1,2 55mm asp, bin schon sowas von gespannt!!

  6. #25
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von pezz2809 Beitrag anzeigen
    Das mit der Klasse-Leistung kann ich nur bestätigen....hatte die Optik schon abgeschrieben ....macht mich natürlich auch stolz, diese Optik jetzt wieder verwenden zu können!

    Toitoi noch für den Umbau der 1:1,2 55mm asp, bin schon sowas von gespannt!!
    Ist heut auch fertig geworden..

    LG
    Henry
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  7. #26
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    Sodala....

    ...meine umgebauten Objektive - (ex)fd 1:1,2/55mm aspherical & 3.5/24-35mm aspherical - sind bei mir in Wien eingetroffen und ich hatte gerade mal Zeit, um zu sehen, wie sie an meine Crop-Kamera passen....schöne und sorgfältige Arbeit, Hochachtung!!
    Vor allem auch die Reparatur der Gleitlager des Zooms muß eine ziemliche "Hackn" (wie man in Wien so sagt) gewesen sein....!


    Ist sehr beeindruckend, daß diese alten Objektive jetzt wieder in Funktion sind; der erste Vorteil ist auch ein praktischer:
    die Kamera hat wieder mehr Gewicht.....
    Trotz eher kleiner Hände hab ich mir mit schweren Kameras leichter getan, sie ruhiger zu halten und so bei wenig Licht doch noch scharfe Bilder zu liefern.

    Henrys Tipp, mir eine andere Mattscheibe zu besorgen, ist auch schon ein längerer Gedanke bei mir, hab ich doch das Schnittbild meiner alten Analogkamera (A1) vermißt....wird also demnächst nachgeholt.

    Die alten Streulichtblenden für die beiden Optiken hab ich auch noch, eine ist sogar aus Metall, und so steht der analog/digital Fotosession eigentlich nichts mehr im Wege.....

    Oder doch....leider ist das Wetter zur Zeit mehr als unangenehm, Stürme, Regen, Temperatursturz....pfff.

    Ein paar Tage werd ich mich also noch gedulden müssen, ich werde dann von meinen Eindrücken berichten!

    Danke nochmals für die tolle Arbeit und Grüße aus Wien!
    Geändert von hinnerker (05.06.2012 um 20:15 Uhr)

  8. #27
    Fleissiger Poster Avatar von Phillipp
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen

    Apropos.. das Objektiv läßt sich nach dem Umbau auch an der 5D MKII betreiben. Jedoch muss die hintere Linsenfassung herausgedreht werden, weil diese den Spiegel behindert. Hier das Teil..



    Hier ohne diese monströse Fassung.. dann klappt es auch an der 5D MKII.. Linse steht zwar weit über, aber der Scheitelpunkt ist
    so günstig, dass der Spiegel dran vorbeisegeln kann.



    Hallo allerseits,

    Ich habe mir dieses hervorragende WW-Zoom von Henry im Sommer auch umbauen lassen, hierfür nochmals vielen vielen Dank!! Einfach eine super Linse, nur der rote Ring fehlt
    Leider konnte ich bisher die vollen 24mm an meiner 5D classic noch nicht nutzen, da ich leider diese Rücklinsenfassung nicht herrunter bekomme ohne dabei das gesamte Rücklinsensegmet herraus zu drehen.
    Ich habe vergeblich versucht die Abdeckung vom Rest abzuschrauben. Auch mit der Schieblehre hatte ich keinen Erfolg, habe wirklich mit viel Kraft gedreht und dabei die Abdeckung festgehalten. Aber bis auf dass ich einen Kratzer ins Metal mit der Schieblehre geritzt habe ist nix passiert. Auch habe ich die Fassung im Schraubstock fixiert (natürlich mit Gummi dazwichen und auch nicht zu fest, so dass ich mit der Hand noch festhalten musste) und dann mit der Schieblehre am untere (inneren) Ende der Fassung versucht zu drehen.

    Hat jemand noch einen Tipp für mich wie ich die Abdeckung herrunterbekommen kann?

    Hier mal noch Bilder noch dem besagtem Rücklinsensegment:

    Name:  DSC07246.JPG
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Größe:  161,0 KB

    Name:  DSC07247.JPG
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Größe:  141,9 KB

    Name:  DSC07249.JPG
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Größe:  158,7 KB



    viele Grüße
    Phillipp
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  9. #28
    Spitzenkommentierer Avatar von OpticalFlow
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    Vielleicht ist sie mit Kleber gesichert.
    Ich hatte ein aehnliches Problem mit meinem EL-Nikkor N 50/2.8. Nach vorsichtigem Erwaermen (nicht zu schnell, damit nichts springt) mit dem Heissluftfoehn gings dann auf. Dann sind aber Handschuhe angebracht, damit man sich nicht die Finger verbrennt.

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", OpticalFlow :


  11. #29
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Da bei Deinem Zoom scheinbar die gesamt rückwärtige Linsengruppe mit herauskommt, gäbe es zwei Varianten aus meiner Sicht..

    1. Canon hat irgendwann statt zusätzlicher Abdeck-Platte/Kranz, den ich an Helge's Zoom ja problemlos abschrauben konnte, ein einteiliges Rückteil - wie hier von Dir gezeigt - als Komplettfassung für das hintere Linsenpaket gebaut. Dies könnte irgendwann in der Serie vielleicht geändert worden sein. Entzieht sich aber meiner Kenntnis

    2. Die reine Abdeckplatte ist in dem nun gezeigten Bild von Dir, nach wie vor an der Stelle die mit dem Pfeil gekennzeichnet ist, eingeschraubt, jedoch verklebt worden.

    Name:  Zoom.jpg
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    Schau bitte mal nach, ob an der Stelle, die ich im Bild markiert habe, sichtbar ist, ob der Übergang zum Gewinde in einem Stück gefertigt wurde, oder ob es so aussieht, dass das Gewinde in diesen Abdeck-Kranz hineinläuft.

    Ist dies nämlich der Fall, so solltest Du die beiden Teile trennen können. Wenn das Gewinde nämlich in diesem Abdeckkranz beginnt, ist es zweiteilig ausgeführt.

    (Zur Erklärung: Eine Drehbank, CNC Fräsmaschine ist am Ende ihres Bereiches beim Gewindeschneiden nicht in der Lage, ohne abzusetzen quasi nahtlos an eine zweite Kontur denn das wäre ja der anschließende "dicke Teil" heranzufahren.) Sie muss quasi am Ende des Gewindes anhalten und freidrehen. Das nennt man einen Freistich. Man würde das im obigen Bild dann sehen...

    Geht also das Gewinde in diese Abdeckplatte, so ist es zweiteilig und Du solltest dann mit WD 40, Aceton oder eben Erhitzung die Abdeckplatter herunterschrauben können. Hier ist Kreativität und GEduld gefragt beim Durchprobieren der Möglichkeiten.

    Wahrscheinlich aber ist es klebefixiert, so das mit Aceton am ehesten weiter zu kommen ist. Aceton löst den Kleber/Lack bei längerer Einwirkdauer an und erlaubt mit etwas Glück und Kraft dann das Abschrauben.

    LG
    Henry
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  12. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  13. #30
    Fleissiger Poster Avatar von Phillipp
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    Standard Endlich 24mm an der 5D

    Hallo Henry und OpticalFlow,

    Ja, das Gewinde läuft in diesen Abdeck-Kranz hinein. Also zum Glück die zweite Variante.
    Dass das Teil geklebt sein könnte, da hätte ich eigentlich auch alleine drauf kommen können
    Habe es zuerst mit Aceton versucht und dann mit dem Föhn. Nach kurzem erwärmen kommte ich den Abdeck-Kranz recht einfach herrunter drehen.

    Name:  DSC07250.JPG
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Größe:  99,4 KB

    Endlich 24mm an der 5D Ich danke euch vielmals !!

    liebe Grüße
    Phillipp
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