Ich bin begeistert von den Bildern, Gratuliere zu DEM Objektiv und vorallem zu DEM Fotografenauge...........
Ich bin begeistert von den Bildern, Gratuliere zu DEM Objektiv und vorallem zu DEM Fotografenauge...........
Hallo Henry,
du entwickelst dich wohl langsam zum Makro-Fan.
I schwätz schwäbisch! Ond du?
Erfahrungs- und Testberichte findet ihr in unserer übersichtlichen Excell-Tabelle KLICK
Für die Recherche von Objektivdaten findet ihr hier eine Linkliste KLICK
Wer eine Reparaturwerkstatt für Altglas sucht, findet hier eine Adressliste KLICK
Body: Canon EOS 6D und Sony Nex 5AF Objektive: Canon 70-300
MF Objektive: Vivitar 3,5/17mm, Vivitar 2,0/28mm, Tokina 2,8/28mm, Lydith 3,5/30mm, Rikenon 2,8/35mm, Canon FD 1,2/50mm, Nikkor-S 1,4/50mm, Yashica ML 1,9/50mm, Summicron 2,0/50mm,
Focotar 4,5/50mm, Yashica DS-M 1,7/55mm, Carl Zeiss Biotar 1,5/75mm, Tokina AT-X 2,5/90mm, Trioplan 2,8/100mm, Rolleinar 2,8/105mm, Carl Zeiss Sonnar 4,0/135mm, Orestegor 4,0/200mm
Hi Jochen... bedingt..
Nein, Makros überlasse ich lieber Leuten, die davon mehr Ahnung und vor allem dauerhaft die Ruhe haben.
Es macht einfach Spaß mit dem Objektiv zu spielen und die Ergebnisse sind einfach überzeugend.
Hier noch ein bißchen Farbenspielerei und ein Schuss komplett gegen die Abendsonne...
Die Vergütung des Tokinas kann recht wirksam die Flares unterdrücken...
Damit beende ich die Vorstellung dieses Objektivs und kann eigentlich als Fazit nur jedem ans Herz legen, sich dieses tolle Objektiv zu besorgen, wenn es in der Bucht mal zu haben ist.
Selten hat mich ein Objektiv eines Drittherstellers so fasziniert, wie diese Tokina.
LG
Henry
Gerade wenn es später gegen das APO Lanthar 2.5/125mm antreten muss, das entsprechend CA korriegiert ist, ist es wichtig, schon mal zu sehen, wie sich das Tokina im gleißenden Sonnenlicht verhält.
In einem englischsprchigen Forum wurde die Behauptung aufgestellt, das Tokina sei bei der Abbildung von metallischen Gegenständen unbrauchbar, eben wegen dieser CAs..
Ich habe das deshalb nochmal untersucht. Klar, das Tokina hat eben keine moderne Apo Korrektur.. aber trotzdem kann es sich auch in dieser Disziplin sehen lassen. Objektive, die hohe Mikrokontraste erbringen, neigen zu diesen CAs... dies hatten wir auch schon einmal im Thread um die CAs des Canon FD 1.2/55mm SSC diskutiert. Bei diesen alten Objektivrechnungen hatte ich aber dann auch einen Weg aufgezeigt, wie diese CAs, sollten sie zu stark ausfallen, easy zu entfernen sind. Zwar verzerrt dies die Linseneigenschaft an sich, ist aber eine ebenso gute und zulässige Art, wie das Puschen von zu geringen Kontrasten oder Schärfe.
Ich erwarte vom APO Lanthar hier auch die mir eher gefällige Korrektur bereits im Glas, finde aber anhand des deutlichen Preisunterschiedes zwischen den Probanden, diese Neigung beim Tokina doch sehr sehr gering. So finde ich also die in dem anderen Forum aufgestellte Behauptung das Tokina sei nicht für die Abbildung von metallischen Gegenständen zu gebrauchen, absolut unhaltbar.
Hier das Tokina mit verschiedenen Blendeneinstellungen gegen einen silbernen Kerzenständer, der in die Sonne gerückt wurde, um diese CAs zu produzieren..
Und die Crops bei verschiedenen Blenden..
Man erkennt bei Offenblende schon die Magenta Farbsäume in dieser Extremsiutation.. nimmt deutlich ab schon bei leichter Abblendung.
Und hier noch auf die Schnelle das Gleiche mit dem in Photoshop mittels 3 Klicks entfernten CA Saum..
Hier von unbrauchbar zu reden, halte ich für gelinde gesagt großen Quatsch..
Aber wir werden sehen, wenn ich den Vergleich in der nächsten Woche machen kann. ..
LG
Henry
Da nun auch die Frage nach der Tauglichkeit als Kurztele bei 90mm auftaucht und in der schwärmerischen Begeisterung über das Zuiko 2/90mm in fast jedem Makro Thread wieder aufgewärmt wird, hab ich entgegen meiner Gewohnheiten ein Makro Objektiv für Portrait zu benutzen, das phantastische Tokina eben auch dafür mal "mißbraucht"...
Aber erstmal ein Schuß von einer langweiligen Landschaftsszene um die Schärfe gegen unendlich zu zeigen.
Das Tokina kann das phantastisch. Besser als die anderen Makros aus dem 4-er Vergleich.
Hier die Totale.. mit anschließendem Crop auf den Fernsehturm.. ca. 1,5 km entfernt!
Denke mal, damit ist alles gesagt über die Ferneigenschaften des Tokina.. bei Offenblende wohlgemerkt!
Hier noch eine Szene fürs Bokeh bei mittlerer Distanz.. fokussiert auf das am Boden liegende Summilux 1.4...
Kommen wir nun zu den Portraits.. oder eher dermatologischen Scans...
Ich habe es bei diesen Distanzen belassen, weil sonst die Hautunreinheiten und Problembereiche zu offensichtlich würden. Gleichwohl ist es ein sehr gutes Objektiv auf diesen Distanzen und bei junger und makelloser Haut hervorragend anwendbar.. schön sind auch die OOF Highlights..
In diesen Bildern kann man erkennen, das dieses Tokina eine tolle Schärfe mit einem wunderbaren Hintergrundverlauf erzeugt, die das Motiv durch die kontrastige Schärfe im Vergleich zum weich gestalteten Hintergrund deutlich und sehr angenehm abhebt. Es entsteht eine Art von Dreidimensionalität bei Offenblende, die ich sehr reizvoll finde...
LG
Henry
Moin,
ich beantworte hier mal auch gleich Fragen, die hier nicht gestellt, aber im MFLenses Forum auftauchten der Vollständigkeit halber auch in diesem Thread..
Es wurde die Behauptung aufgestellt, das Tokina sei für die Darstellung von metallischen Gegenständen aufgrund "heftiger" CAs bei hartem Streiflicht völlig ungeeignet..
Daraufhin habe ich mir mal zwei Metz - Blitzstäbe geschnappt und alte, russische Abzeichen meines Besuches in der Stadt Leningrad 1988.. (heute St. Petersburg) abgelichtet..
Hier die eigentliche Beleuchtungssituation..
Bei den Aufnahmen wurden die beiden Blitzstäbe so plaziert, das einer durch indirektes "Boucen" gegen die Decke das Grundlicht abdeckte und der zweite Stab so plaziert, das er als Streiflicht die Plastizität und Tiefe in die Abbildung bringt.
Hier das erste Motiv..
Und nun zur Untersuchung dieser aufgestellten Behauptung Crops aus diesem Motiv..
Und hier ein weiteres Motiv aus der Zeit von "Glasnost und Perestroika" mit Friedenstaube, Hammer und Sichel..
Und wieder die Crops auf die metallischen Oberflächen..
Helft mir auf die Sprünge, aber ich sehe hier nichts von Unbrauchbarkeit wegen heftiger CA Neigung...
Ich vermute aber mal, diese provokante These wurde aufgestellt, weil demnächst der Test gegen das APO Lanthar 2.5/125mm ansteht, das es sich um einen Besitzer dieses Lanthar handelt, der sein Objektiv schon vorweggenommen "verteidigen" will.
Auch abseits davon wollte ich eben auch mal zeigen, wie sich das Tokina so bei Blitzlichtfeuer mit zwei Metz Blitzstäben mit jeweils LZ 56 bei Iso 100 verhält.. interessierte mich halt, weil in der eigentlichen Makrofotografie Blitzgeräte zum Einsatz kommen.
LG
Henry
Und der nachfolgend gezeigte Bursche hat sich heute dummerweise zwischen der Terrassentür und dem Fliegengitter selbst "eingesperrt".. gute Gelegenheit, das Kerlchen mal ausgiebig mit dem Tokina abzubilden.
Leider durch die Glastür hindurch und die Spiegelungen wurden mit einem Leitz P-Cir, also einem Leica Zirkularpolfilter eleminiert.. Bilder allesamt Crops aus der 5D MKII, Tokina AT-X @ f11
Wohlgemerkt durch eine Scheibe hindurch und mit einem weiteren Glas (Polfilter) vor der Linse..
LG
Henry
ich bin sprachlos......... (über den gesamten Test+Bilder)
weißt Du, zu welchem Kurs dieses Objektiv zu haben ist und ob man es überhaupt bekommt?
LG Santos
Sony NEX 7, LA-EA2, Sigma 17-70 - Canon FD Macro 50 3,5, Minolta Macro 100 3,5, Minolta MD 35-70 3,5, Canon FD 50 1,4
Hi Santos,
die von mir umgebaute Version, also exakt diese Kopie gibt es hier grad..
http://cgi.ebay.com/ws/eBayISAPI.dll...m=350377792712
Es gibt diese Teile aber auch für Minolta, Pentax, Olympus etc.. eben wie bei einem Dritthersteller für alle möglichen Kamerabajonette..
Die gehen in der Regel dann aber so um die 200 Euro +-50 Euro weg.. so hab ich es beobachtet..
LG
Henry
Olympus hattest Du als Kamera oder?
Auflagemaß 46mm, Canon FD 42mm ... welche Adapter gibt es für Olympus Kameras..
Frage wegen der Dicke des Adapters.. die alte FD Anschlussplate gestattet es, mit einem Adapter
von 2mm Dicke etwa 5mm Eindringtiefe zu gewinnen.
Man könnte also durch Austausch der FD Anschlussplatte gegen einen Oly Adapter ungefähr auf das Olympus Maß kommen.
Aber ich kenne mich mit den gängigen Olyadaptern nicht aus..
DAs Problem bei der Beschaffung eines solchen Objektives ist die absolute Seltenheit.. es wird seltenst angeboten. Ist also schwer zu finden. Die meisten die ich sah, waren in Minolta MD oder Nikon und meist in FD, weil da eben ein Umbau notwendig ist.
LG
Henry