@lebenslang
viele hier arbeiten mit sogenannten raw dateien. bei dieser art datei werden die informationen so weitergegeben, wie sie vom chip kommen, ohne dass von der kamera änderungen gemacht werden. ist sozusagen, wie ein negativ. mit einer entsprechenden software (z.b. nikon capture oder photoshop) können diese raw dateien bearbeitet werden. darunter fällt dann auch der weißabgleich. d.h. es ist eigentlich egal, was an der kamera eingestellt war, du kannst hier die kelvinzahl einstellen.
darüber hinaus bieten manche kameras auch die möglichkeit nicht nur ein einstell-schema zu wählen (kunstlicht, tageslicht, schatten, etc.) sondern über einen manuellen weißabgleich die kamera auf die aktuelle lichtsitutation einzujustieren. auch in diesem fall hat die kamera eine exakte kelvinzahl die sie angibt.
und zum schluss kann man bei einigen kameras tatsächlich die kelvinzahl einstellen (z.b. 5400 für tageslicht).
du siehst, es gibt wie immer viele möglichkeiten...