Hallo,
ein bisschen Wahrheit und auch Verkaufstaktik. Grundsätzlich können die Objektive der analogen Kameras auch an den digitalen Modellen verwendet werde, sofern die Adaption klappt. Richtig ist, das diese Objektive für das Format 24x36 Kleinbild berechnet und konstruiert sind. In DSLR`s werden, außer bei den Profigeräten, sogenannte Halbvormatsensoren eingesetzt. Diese haben eine Größe von etwa 24x15 sind also kleiner als das Analoge KB- Format. Dadurch werden entsprechende Verlängerungsfaktoren erreicht. So wird an einer DSLR aus einem 300 Tele z.B. ein 450 Tele.
Schon bei den Objektiven für die analoge Welt gab es Qualitätsunterschiede. Höherwertige Objektive haben speziell vergütete Linsen und sind nach dem asphärischen Prinzip augebaut. Das macht sich natürlich auch preislich bemerkbar. So sind Preise von mehreren tausen Euro für ein Objektiv (wir kennen die langen, meist weißen Geräte aus der Welt der Fotojournalisten) keine Seltenheit. Solche qualitativ hochwertigen Geräte können sicherlich ohne Bedenken an digitalen Kameras weiterverwendet werden. Aber vor dem Kauf erst mal probieren um Überaschungen auszuschließen.