Die größere dürfte für den Anschlag bei Unendlich bzw. bei der Naheinstellgrenze sein.
Die drei kleineren sehen auch schon äußerst abgenutzt aus, die sind wohl schon öfters raus und rein gedreht worden...
Die größere dürfte für den Anschlag bei Unendlich bzw. bei der Naheinstellgrenze sein.
Die drei kleineren sehen auch schon äußerst abgenutzt aus, die sind wohl schon öfters raus und rein gedreht worden...
Gruß, Michael
Dann würde ich erstmal
10 die dickere ganz rausdrehen und gucken was passiert (ABER NICHT ÜBERTREIBEN!).
Mit Chance ist der Anschlag weg und Du kannst auf unendlich fokussieren und die Skala ist "50m weiter weg als unendlich".
20 Dann die kleinen Schrauben ein mal lösen, prüfen ob sich der Skalenring drehen läßt ohne die Entfernungseinstellung zu ändern (ggf. mal kibbeln), kleine Schraubeen locker wieder festdrehen,
30 auf unendlich (Sucher) fokussieren
40 kleine Schrauben lösen, Skalenring gegen inneren Ring drehen bis unendlich der Skala am Index anliegt,
50 kleine Schrauben wieder fest,
60 prüfen, if OK: Große Schraube rein - Nicht OK: Goto 20
70 nochmal prüfen, alles OK, Ende - Nicht OK, Goto 10
Hallo Jan, hallo Michael
zwischenzeitlich hatte ich hier
https://www.yukosteel.com/2018/06/re...lens-with.html
eine brauchbare Beschreibung gefunden.
Ich habe also die 2 Gewindestifte und das Schräubchen gelöst, aber der Ring löste sich nicht von der Schnecke. Irgendwann löste er sich, aber da war ich falschen Ende der Skala und die Fehleinstellung wurde noch viel schlimmer. Schließlich habe ich auch das wieder eingefangen gekriegt und jetzt scheine ich den Entfernungsring einigermaßen korrekt fixiert zu haben. Das Schräubchen, das ich zunächst nicht herausbekam (drehte leer beim Lösen) kriege ich nun nicht mehr gehalten, es dreht leer beim Reindrehen. Naja, die beiden Gewindestifte scheinen den Entfernungsring auch auf der Schnecke zu halten.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Nachdem ich heute Nachmittag das Schneider Edixa-Xenar 2,8/50 an der Lumix S5II ausgeführt habe, werde dann in nächsten Tagen mal einen Spaziergang mit dem Travenar machen.
Gut Licht!
Rainer
Das Prinzip ist, daß man den Skalenring vom "wirksamen" Ring getrennt bekommt, dann mit den Schräubchen in anderer Position wieder gegriffen bekommt, die Position des wirksamen Rings für "unendlich" justiert und dann den Skalenring "passend" (damit man plausible Werte ablesen bzw. einstellen kann und der Unendlich-Anschlag "paßt") wieder festsetzt.
Die souveräne Lösung wäre nun, den Skalenring ganz abzunehmen und das Gewinde eine Nummer größer neu zu schneiden und eine neue Schraube (oder sonst einen neuen Gewindestift) zu spendieren. M1 bis M2 in dünnes Alu zu schneiden kriegt man hin, nur gibt es die Schrauben, Maden und Gewindebohrer nicht gerade bei Obi.
Mit den üblicherweise drei Schrauben/Gewindestiften wird der Skalenring auch zentriert. Wenn eine der drei fehlt, passiert das nicht mehr. Da könnte man im Rahmen des etwas besseren Pfusches statt der neuen dritten Made einen dünnen Metallstreifen an der Stelle "einbringen und fixieren (Kleber)", aber das hast Du nicht von mir gehört!
Hallo Jan,
bei besserem Licht habe ich nun auch gesehen, warum ich das Schräubchen nicht eingedreht bekomme: Das Loch setzt sich in dem drunterliegenden Ring fort, fluchtet aber nicht mehr mit den Bohrung im Einstellring. Eine Folge meiner weitgehend erfolgreichen Bemühungen, mit dem Objektiv wieder auf Unendlich fokussieren zu können. Wenn ich die beiden Löcher zum Fluchten bringe, dann habe ich vermutlich wieder die Situation, dass ich Objekte in mehr als 50 Meter Entfernung nicht mehr scharfgestellt kriege:
Ansonsten habe ich auch dieses Objektiv zwischenzeitlich ausgeführt. Meine Beobachtungen: An der Schärfe bei Blende 8 habe ich wenig zu meckern, siehe dieses Beispiel...
...
(sorry für die falsche Orientierung, aber mit korrekter Orientierung durfte ich es nicht hochladen)
... allerdings habe ich bei vielen Bildern ein mehr oder weniger starkes Streulicht in der Bildmitte, auf diesem hier besonders deutlich zu sehen:
Bei dem Bild von der Haltestelle konnte ich das Streulicht mit Hilfe von Lightroom kaschieren. Da war es auch nicht so stark.
Über die Ursache des Streulichts rätsele ich noch... Wenn ich durch das Objektiv durchschaue, sieht das jetzt alles blitzblank aus. Der Schaden, den der Pilz hinterlassen hat, wird nur sichtbar, wenn ich die hinterste Linse ausbaue und auf der konvexen Seite eine Lichtquelle spiegeln lasse. Als Gegenlichtblende verwende ich eine Nikon HN-8, mit StepUp-Ring an das 49mm-Filtergewinde des Travenar adaptiert. Mehr Geli für ein 135er geht nicht!
Andererseits erinnert mich dieses Streulicht an meinen missglückten Versuch, die Einstellschnecke des M-Travenar 2,8/50 mit einem Xenar 4,5/150-Objektivkopf zu verheiraten. Das sollte eine schön kompakte Combo für Feld und Flur werden, handlicher als mit Balgengerät, aber: Der Tubus der Einstellschnecke ist innen metallisch blank und glatt, ohne Lichtbrechrillen. Mit dem Linsenblock des M-Travenar 2,8/50 ist das kein Problem, weil der tief in die Einstellschnecke hineinragt. Der 150er-Objektivkopf aber nicht! Ein Streulicht... David Hamilton wäre begeistert gewesen! Fehlt da dem Travenar 3,5/135 weiter vorne eine Buchse mit Lichtbrechrillen?
Hat oder hatte jemand ein weiteres Exemplar dieses Objektivs und kann über Erfahrungen damit berichten?
Gut Licht!
Rainer
Hallo Rainer,
Die Sache mit dem Streulicht dürfte an Reflektionen am hinteren Tubus liegen.
Schließe die Blende auf f11, oder 16 und schau gegen den Himmel durch. Siehst Du am Tubus Reflexe, dann hast Du die Ursache.
Dagegen hilft spezieller schwarzer, matter Lack, oder eine selbstklebende schwarze Samtfolie. Ich persönlich ziehe die Samtfolie, sofern der Einsatz möglich ist, vor.
LG, Christian
"Hmh!"
Das sind ja am Umfang nichteinmal 2mm
und der Umfang (komplett) eher so pi * d (und davon aber nur ein Teil für den Skalenbereich kürzeste bis weiteste Einstellentfernung)
Da könnte man mal mit einem Meßschieber den Hub ausmessen (und mit der Linsengleichung (das Ding hat ja wohl kaum Innenfokussierung) den gemessenen Wert "plausibilisieren").
Die Frage ist
ob das Objektiv schon immer so war (und an Originalkameras alles im Rahmen der Toleranz ist),
die Adapter falsch liegen aber per Zufall mit den anderen Objekiven harmonieren,
das Objektiv mal zerlegt und nicht perfekt wieder zusammengebaut wurde.
Beim Objektiv sehe ich drei Eingriffsmöglichkeiten, zwei davon "Fehlermöglichkeiten". Der Skalenring wäre eine Chance zum Eingriff (neues Loch bohren), scheint aber als sei alles "wie ab Werk".
Die anderen beiden Möglichkeiten sind die Fassung (Bajonettsockel im Vergleich zum Rest, evtl. läßt sich da der "Hub" rausfeilen oder eine "Unterlegscheibe" weglassen) und das Linsensystem.
Sollte jemand das Linsensystem mal zerlegt haben und beim Wiederzusammenbau die Abstände nolens volens vergrößert haben, ist evtl. die Brennweite leicht geschrumpft (und der "Mittelpunkt" nach vorne gewandert), wie bei einem Objektiv mit Frontlinseneinstellung.
Hallo Christian,
ja, da gibt es dann Reflexe, wenn auch bei weitem nicht so stark wir bei der Einstellschnecke des M-Travenar 2,8/50. Die hinterste Buchse hat keine Rillen, die 2. Buchse von hinten hat. Beide waren mit einem schlecht haftenden Mattlack beschichtet, den ich beim Entfernen und Wiedereinsetzen der Buchsen ziemlich "weggegrabbelt" habe, jedenfalls hatte ich danach recht schwarze Fingerkuppen. Das mag nun auch zu dem Streulicht beitragen.
Ich hatte im Zusammenhang mit der Einstellschnecke des M-Travenar 2,8/50 vor mehreren Monaten schon mal bei Amazon geforscht, ob es tiefmattschwarze Lacke gibt oder gar selbstklebende Rillenfolie. Auf einen Lack war ich dabei gestossen, aber der muss per Pinsel aufgetragen werden (Spray würde ich hier vorziehen) und ist recht teuer ("Musou Black Acrylfarbe"). Rillenfolie habe ich überhaupt nicht gefunden. An Samt hatte ich noch gar nicht gedacht... mal eben bei Amazon schauen... jupp, ist im Einkaufswagen. Scheint mir einen Versuch wert. Mal schauen, wie ich die selbstklebende Folie in die engen Buchsen hineinpraktiziert kriege. Den "Musou Black" leiste ich mir dann auch mal.
Danke & gut Licht
Rainer