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Thema: Canon T90 und ihr unwilliger Magnet: Das letzte der drei Hauptprobleme lösen

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Kennt sich aus
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    Hallo Andreas,

    ein wahres Wort gelassen gesprochen...

    Sollte es klappen - ich habe noch 4 oder 5 T90 ...

    Viele Grüße

    Ulrich

  2. Folgender Benutzer sagt "Danke", T90 Nutzer :


  3. #2
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    Zitat Zitat von T90 Nutzer Beitrag anzeigen
    Hallo Andreas,

    ein wahres Wort gelassen gesprochen...

    Sollte es klappen - ich habe noch 4 oder 5 T90 ...
    Ich denke, mit dieser präzisen Analyse und der anschließenden Beschreibung der Fehlerbehebung, sollte es gute Chancen geben.

    Sorgen macht mir das Zerlegen, um an die Magnete heranzukommen.

    Der eine, der den blinkenden Pfeil im LCD auslöst, ist ja für eine magnetisierte Schraubendreherklinge erreichbar. Aber ansonsten verbaut wie auch der zweite.

    Aber mir ist das egal.

    Ich geb nur selten auf ;-)
    Gruß,

    Andreas

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  5. #3
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    Standard Funktion des Spiegelauslösemagneten nachgestellt

    Ich habe mir heute anhand meiner bereits zerlegten T90 die Funktion des Spiegelauslösemagneten angesehen.

    • Der Magnet gibt nach dem Auslösen den durch einen Federmechanismus gespannten Spiegel frei.
    • Der Spiegel klappt nach oben und kehrt nach dem Schließen des Verschlusses in seine Ausgangsposition zurück.

    Die Funktion ua. dieses Magneten in der T90 ist im Folgenden beschrieben:

    Beim T90 (PMS-System) war eine wichtige Neuerung vorgesehen: Anstatt einen Magneten zu verwenden, der einen Anker durch das durch einen elektrischen Impuls erzeugte Magnetfeld anzog, blieb der Anker immer durch einen starken Permanentmagneten angezogen, während der Magnet einen Feldmagneten erzeugte mit entgegengesetztem Vorzeichen, das durch Zurückweisen des Ankers den Mechanismus freigab.

    Dieses System ermöglichte aufgrund der geringeren Trägheit des neuen Systems erstmals die Verwendung der sehr schnellen Zeit von 1/4000 Zoll, setzte die Maschine jedoch dem Problem der permanenten Magnetisierung des Ankers aufgrund langer Inaktivität aus Folglich ist es dem Magneten nicht möglich, ihn freizugeben.

    Tatsächlich werden bei ausgeschalteter Maschine alle Anker von den Magneten angezogen und bleiben mit ihnen in Kontakt.
    Siehe

    https://sistemacanonfd-blogspot-com.translate.goog/p/blog-page_3.html?m=1&_x_tr_sch=http&_x_tr_sl=it&_x_tr_t l=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp





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    Der Spiegelkasten der T90


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    Seitenansicht - unten der Spiegelauslösemagnet mit Kupferwicklungen und seinen beiden Anschlusskabel.


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    Detailansicht

    ROT: der hufeisenförmige Permanentmagnet mit zwei Spulen

    GRÜN: Der bewegliche Anker, der im Ruhezustand (kein Stromfluss durch die Spulen) vom Permanentmagnet angezogen wird.

    Fließt Strom durch die beiden Spulen, baut sich durch Selbstinduktion ein Magnetfeld auf, das dem bestehenden Magnetfeld des Permanentmagneten entgegenwirkt und es aufhebt.

    Dadurch kann sich der Anker lösen und über den Federmechanismus am Spiegelkasten den Spiegel freigeben.


    Ich gehe den Ablauf nun manuell durch, ohne Stromanschluss des Magneten:


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    Über diesen Hebel wird der Spiegel gespannt.

    Was ich hier mit dem Finger mache, erledigt in der T90 ein Motor.


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    Der Spiegel ist in seiner Ausgangsposition.


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    Mit der Sonde ziehe ich den Anker vom Magnet weg und löse damit den Spiegelablauf aus.


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    Der Spiegel wird vom Federmechanismus gegen die Sucherscheibe hochgeklappt und gibt den Verschluss frei.

    Der Spiegel klappt wieder in seine Ausgangsposition zurück, nachdem der Verschluss geschlossen ist.


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    Der Anker wird vom Permanentmagnet wieder angezogen.


    Jetzt mit Stromanschluss, damit stelle ich die Situation in der T90 nach:


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    Der Spiegelkasten liegt auf meinem Experimentierboard.


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    Der Spiegelauslösemagnet ist an mein Labornetzteil (Ausgangsspannung = 3 V DC) angeschlossen.

    (Vgl. bez. Spannung an den Spulen den Link von Pierre

    https://aidilj.com/2017/05/canon-t90...g-the-shutter/


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    Über einen Taster auf dem Board kann ich den Stromkreis mit dem Magnet schließen.


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    Der Spiegel ist in seiner Ausgangsstellung und gespannt.


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    Über den Taster schließe ich den Stromkreis.


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    Der Spiegel ist nach oben geklappt.



    Der Autor geht davon aus, dass - im Fehlerfall - der Anker magnetisiert wurde und sich daher nicht vom Permanentmagnet ablöst, sobald dessen Magnetfeld aufgehoben wurde. Der Anker „klebt“ dann quasi und der Spiegel kann nicht ablaufen.

    Beim Nachstellen am ausgebauten Spiegelkasten konnte ich diesen Effekt nicht beobachten.

    Sobald Strom durch beide Spulen fließt, reicht die gegenarbeitende (Feder)Kraft aus, den Anker vom Magnet zu ziehen.

    Das wurde durch meinen Aufbau bestätigt.

    Dh. diese einstige T90 war diesbezüglich fehlerfrei ;-)


    Mögliche weitere Problemursachen

    Neben der vom Autor des angeführten Beitrags zur T90 vermuteten Magnetisierung des Ankers wäre auch Folgendes denkbar:

    • Es könnte sein, dass das Magnetfeld des Permanentmagneten nicht vollständig aufgehoben wird und der Anker nicht abgeht. Entweder, weil das Magnetfeld des Permanentmagnet zu stark ist und/oder die Selbstinduktion in den beiden Spulen zu schwach, etwa durch zu geringen Stromfluss durch die Spulen.
    • Auch klebrige Verschmutzung an den Kontaktflächen von Magnet und Anker wäre denkbar, die den Anker festhält.
    • Oder die (Feder)Kraft, die den Anker abzieht, ist zu schwach.
    • Auch das Lager, an dem der Anker dreht, könnte zu hohen Widerstand aufweisen.

    Allerdings stellt sich dann die Frage, warum eine magnetisierte Schraubendreherklinge an diesem Bereich den Anker löst, wie es als gängiger Fix im Web beschrieben ist.

    Eventuell stärkt das zusätzliche Magnetfeld der Klinge das Magnetfeld in den Spulen und damit - mit vereinten Kräften - wird erst das Magnetfeld des Permanentmagneten aufgehoben?

    Oder die Klinge zieht den Anker mit zusätzlicher Kraft ab?

    Ich werde daher eine T90 mit diesem Fehler auf diese Möglichkeiten überprüfen.

    Hoffentlich finde ich dafür eine im Schrank ;-)
    Gruß,

    Andreas

  6. 3 Benutzer sagen "Danke", Ando :


  7. #4
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    Es kann aber auch sein, dass der Anker in Ruhestellung nicht vom Permanentmagnet gehalten wird und erst durch Magnetisierung zweiterer seinen Job machen kann.

    Das müsste man an einem Fehlerfall erkennen können.

    Und das würde wieder die Schraubendreherklingen-Theorie erklären.
    Gruß,

    Andreas

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  9. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Hallo Andreas!
    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Es kann aber auch sein, dass der Anker in Ruhestellung nicht vom Permanentmagnet gehalten wird und erst durch Magnetisierung zweiterer seinen Job machen kann.
    Das müsste man an einem Fehlerfall erkennen können.
    Und das würde wieder die Schraubendreherklingen-Theorie erklären.
    Ich schrieb ja schon gestern:
    Wenn der "Anker" (das Gegenstück zum permanent magnetisierten Anker, auf dem die Elektromagnetspulen sitzen) sich im Laufe der Zeit tatsächlich selbst magnetisieren würde und deshalb "kleben bleibt", würde der Einsatz einer magnetisierten Schraubendreherklinge das Problem verschärfen und nicht lindern.
    ...
    Ich nehme an, dass es sich bei der T90 vielmehr um ein Nachlassen der Permanentmagnetkraft handelt, wie bei den Nikons auch.
    So lange du an einer guten T90 herumprobierst, kannst du nur erkennen, wie das im Normalfall funktioniert.
    Um die Ursache im Fehlerfall zu erkennen, brauchst du eine T90 mit diesem Fehler.
    Gruß, Michael

  10. #6
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    Michael, hier geht es um Problemanalyse - Schritt für Schritt.

    Ich mache mir selbst ein Bild. Und natürlich auch für die Leser

    Zuerst wird einmal an der Leiche aufgeklärt, um das Grundsätzliche zu verstehen.

    Von da weg ziehe ich meine Schlüsse.

    Was gestern oder vorgestern geschrieben wurde, wird natürlich mit Interesse gelesen.

    Aber ich muss mein Schiffchen durch alle Untiefen selber navigieren, damit ich mein Ziel auch sicher erreiche ;-)
    Gruß,

    Andreas

  11. #7
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    Morgen schaue ich mir die beiden Verschlussmagnete an.

    Wenn die einmal eine Behandlung brauchen sollten, wird das schwierig.

    Der Verschluss ist tief verbaut unter Lagen von flexiblen Leiterbahnen. Hier müsste man sich „durchentlöten“ um heranzukommen.

    Aber der vom Autor diesen beiden Magneten zugeschriebene „EEE-Fehler“ trat bei mir noch nicht auf.

    Andererseits sollte ein (De)Montieren natürlich machbar sein, es wäre nur eine lange und riskante Reise ;-)
    Gruß,

    Andreas

  12. #8
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    Standard Die Verschlussmagnete

    Der in der T90 verbaute Copal-S-Verschluss hat zwei vertikal ablaufende Verschlussjalousien, die von zwei Verschlussmagneten aktiviert werden.

    Die Verschlusseinheit ist in der T90 tief verbaut, die beiden Magnete sind nicht - wie der Spiegelauslösemagnet teilweise - nach Abnahme der vorderen Gehäuseabdeckung erreichbar.

    Das bedeutet, dass Servicearbeiten an den Magneten erheblichen De(Montage)-Aufwand bedeuten. Insbesondere müssen Lötpunkte ab- und wieder gelötet werden. Eine sehr anspruchsvolle Unternehmung in der T90.

    Hier Aufnahmen vom Verschluss und seiner Funktion.

    Die Magnete konnte ich nur manuell mit der Sonde auslösen, da der Verschluss elektronisch nicht mehr intakt ist.


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    Der Verschluss in Drauf- und Seitensicht mit Verschlussfenster, den beiden (hier eingefahrenen) Rollos mit Magneten (ROT), Federmechanik und Ansteuerelektronik.


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    Die beiden Magnete - augenscheinlich baugleich mit dem Spiegelauslösemagnet - in Schrägsicht.


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    Auslösen der aufgezogenen Verschlussjalousie 1 mit der Sonde.

    Dazu ziehe ich den Anker vom Permanentmagnet ab.

    Elektronisch geschieht das beim Auslösen durch Stromfluss durch beide Spulen um den Magnet. Das dadurch sich aufbauende Magnetfeld (Selbstinduktion) neutralisiert das Magnetfeld des Permanentmagneten. Der Anker wird freigegeben und durch (Feder)Kraft vom Permanentmagnet weggezogen.


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    Derselbe Vorgang bei Verschlussjalousie 2.

    Beim vertikal ablaufenden Schlitzverschluss folgt eine Jalousie der anderen zeitverzögert.

    Der dadurch entstehende - mehr oder weniger breite - Spalt (Schlitz) gibt den Film (Sensor) zur Belichtung frei.

    Die Konstruktion ermöglicht kürzere Belichtungszeiten als der horizontal ablaufende Schlitzverschluss.

    Bei der T90 Verschlusszeiten von 1/4000 bis 30 Sekunden.


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    Ein Teil der Ansteuerelektronik für den Verschluss, aufgebracht auf einer flexiblen Leiterbahn.
    Gruß,

    Andreas

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  14. #9
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    Standard

    Demnächst geht es mit einer T90 weiter, deren Spiegelauslösemagnet nicht funktioniert.

    Ich hoffe, dass eines meiner Exemplare diesen Fehler zeigt ;-)

    Dann werde ich versuchen, den Magnet in Aktion zu beobachten, obwohl er teilweise verbaut ist.

    Die daraus sich ergebenden Aufschlüsse bestimmen die Versuche zur Fehlerbehebung:

    • Sollte es sich - wie vom Autor des hier zitierten T90-Artikels vermutet - tatsächlich um eine Magnetisierung des Ankers handeln, liegt hier das heute eingetroffene Tonkopf-Entmagnetisiergerät bereit.
    • Verschmutzung am Magnet ließe sich durch Elektronik-Kontaktspray auflösen.
    • Sollte der Permanentmagnet zu schwach sein, würde ich versuchen, ihn mit einem starken Stabmagnet zu kräftigen (alternativ zur schwächer magnetisierten Schraubendreherklinge, die aktuell als Methode der Wahl gilt).
    • Und sollte der Stromfluss durch die Spulen nicht ausreichen, um ein ausreichend starkes Gegenmagnetfeld aufzubauen, wird es interessant ;-) Dann würde ich mich durch die Literatur durcharbeiten und versuchen, die dafür zuständige Schaltung nachzuvollziehen. Eventuell kann ich mit dem Multimessgerät Werte prüfen. Die beiden Spulen (Kupferdrahtwicklungen) um den Magneten werde ich zur Verstärkung des Magnetfeldes nicht verlängern können, die sind wohl dünner als ein Haar und ohnehin von außen nicht erreichbar ;-)


    Zwischenzusammenfassung

    Der Verschluss der T90 ist für drei Fehler anfällig:

    1. Fehler am Spiegelauslösemagnet (Fix vorhanden, Ursache unklar)
    2. Fehler an den beiden Verschlussmagneten (vermutet, kein Fix anwendbar ohne umfangreiche De[Montage])
    3. Verklebung der Verschlussjalousien durch einen verrottenden Dämpfer unterhalb des Verschlussfensters (Fix vorhanden)


    Fehler #1 soll hier weiter untersucht werden.
    Gruß,

    Andreas

  15. #10
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    Standard Überlegungen zur Problemursache

    Ich hab mich heute im Web umgesehen, was es sonst zu den Fehlern der T90 gibt.

    Die magnetisierte Schraubendreherklinge am Spiegelauslösemagnet ist als Fix bekannt.

    Hält man diese zum Magnet und drückt den Auslöser, geht der Spiegel nach oben und der Verschluss läuft ab, zum Schluss klappt der Spiegel nach unten. Dann sollte die Kamera wieder eine zeitlang funktionieren.

    Wir wissen, dass der Spiegel dann nach oben klappt, wenn der Permanentmagnet den Anker freigibt.

    Nachgestellt mit der Sonde - der Anker wurde mechanisch vom Magnet gelöst - und per Aktivierung des Magneten mit Strom, was den Anker wie vorgesehen trennt.

    Dh es geht darum, den Anker vom Magnet zu lösen.

    Warum klappt das mit der magnetisierten Schraubendreherklinge?

    Verstärkt sie den Permanentmagnet?

    Nein, denn sonst würde sich der Anker erst recht nicht lösen.

    Es kann daher nur so sein, dass der Anker tatsächlich magnetisiert ist und das Magnetfeld der Klinge das Magnetfeld des Ankers aufhebt. So kann sich der Anker lösen.


    Diese Schlussfolgerung wird durch einen zweiten Fix bestätigt.

    Hier wird empfohlen, die Kamera hart aufzusetzen, damit sie auslöst.

    Warum funktioniert das?

    Der mechanische Impuls löst den Anker, und zwar auch, wenn einer oder beide Verschlussmagnete den Anker fixieren. Denn beide Verschlussmagnete funktionieren nach demselben Prinzip, dem auch der Spiegelauslösemagnet folgt: Aktion durch Freigabe des Ankers.

    Dh der Autor des italienischen Beitrages zur T90 hat Recht.

    Das Problem mit den Magneten ist eine Magnetisierung der Anker.

    Von dieser Hypothese gehe ich aus.

    Mit dem Entmagnetisierer müsste das Problem, wie vom Autor empfohlen, zu lösen sein.

    Vielleicht auch durch das Gehäuse.

    Und das probiere ich aus
    Gruß,

    Andreas

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