Da ich wiederholt mit Federn zu tun habe, die nicht mehr in ihrem einst berechneten Umfeld wirken - zB in schwergängiger gewordener Blendenmechanik - habe ich mich zum Thema umgesehen.
In der Regel hat man wohl keinen passenden Ersatz, da die kleinen Federn auf die jeweilige Anforderung im Gerät ausgerichtet sind. Also muss man sich behelfen.
Entweder mit einem gut sortierten Ersatzteilevorrat (der Lohn einer Gerätesektion) oder durch den Versuch, eine Feder nachzubiegen und so die Kraftverhältnisse wieder herzustellen. Das kann aber nur eine Behelfslösung sein, weil nicht garantiert ist, dass die Feder ihre neue Form auf Dauer hält.
Hier ein für mich hilfreicher Einstieg:
„Anleitung: Federstahl biegen“
https://www.frag-den-heimwerker.com/...ahl-biegen.php
Ich trage, nicht nur beim Federn-Biegen, durchgängig bei allen Projekten eine Schutzbrille.
Man weiß nie, was einem plötzlich entgegenfliegt, wenn man an einem Gerät arbeitet.
Kleine Federn, von ihnen belastete Teile, die Spitze des Schraubendrehers, die abrutscht und in Richtung nah beobachtendes Auge fährt etc.
Auch Flüssigkeiten, aufgenommen mit elastischen Reinigungsstäbchen, können schon einmal in ungünstigem Winkel in Richtung Gesicht katapultiert werden. Benzin, Aceton, Alkohol …
Beim Löten ist die Brille ohnehin Pflicht.
All das soll nicht ins Auge gehen bzw. die teure Korrektionsbrille davor beschädigen.


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