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Thema: Bajonettschrauben ausbohren

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Fix Old Cameras empfiehlt das Aufheizen einer Schraube per Lötspitze über mehrere Minuten:

    „Removing a Frozen Screw“:

    https://youtu.be/ejwriGaHSSI



    Werden vermutlich so um die 300 Grad Celsius sein?

    Bisher dachte ich, dass es kurz aber dafür kräftig sein soll.

    Aber auch das probiere ich aus.
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
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    Moin,

    das Harz der Schraubensicherung muss nur wem genug werden, damit es sich zersetzt. Dann ist die Klebewirkung weg. Wie das mit Deinem Lötkolben am besten geht zeigt der Versuch.


    LG Jörg

  3. #3
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    Aus meinem Vivitar konnte ich gestern eine Bajonettschraube lösen.

    Reste von Kleber sehe ich keine, dafür Korrosion bei einer anderen.
    Gruß,

    Andreas

  4. #4
    Spitzenkommentierer
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    Der Panzer, das Vivitar Series 1 35-85/2.8:

    Name:  V_1.jpg
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    Name:  V_2.jpg
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    Mit wunderschönen Gravuren, die ich wieder zum Leuchten bringen konnte.


    Name:  V_3.jpg
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    Das Objektiv muss einen massiven Schlag abbekommen haben, so eine Delle drückt man bei dieser massiven Bauart nicht mit dem Daumen ein.


    Wenn das schwere Objektiv dabei an einer Kamera saß, könnte sich diese Krafteinwirkung auf das Bajonett übertragen haben. Vielleicht ist das die Ursache, warum die Schrauben so derart fest sitzen:

    Name:  V_4.jpg
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    Gruß,

    Andreas

  5. Folgender Benutzer sagt "Danke", Ando :


  6. #5
    Ist oft mit dabei Avatar von vwbusherbi
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    Servus Andreas,

    Deine letzte Vermutung erschließt sich für mich nicht, Korrosion schon eher.

    soweit meine 2 CENT
    Servus,
    Herbert

  7. #6
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von vwbusherbi Beitrag anzeigen
    Servus Andreas,

    Deine letzte Vermutung erschließt sich für mich nicht, Korrosion schon eher.

    soweit meine 2 CENT
    Dann muss eine schwere Kamera dran gewesen sein - so sollte es stimmen ;-)
    Gruß,

    Andreas

  8. #7
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Zitat Zitat von vwbusherbi Beitrag anzeigen
    Servus Andreas,

    Deine letzte Vermutung erschließt sich für mich nicht, Korrosion schon eher.

    soweit meine 2 CENT
    Das wäre auch meine Vermutung. In Kombination mit Alu ist das schon ein Thema. Und das Alter beflügelt die Sache.

    LG Jörg

  9. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Fix Old Cameras empfiehlt das Aufheizen einer Schraube per Lötspitze über mehrere Minuten:
    Ich schrieb dir schon um viertel nach neun: "habe für hartnäckig festsitzende Schrauben einen 50 W Lötkolben, dessen runde Spitze ich auf den Durchmesser von 3 Millimetern plan abgefeilt habe."
    Den drücke ich so lange auf den Schraubenkopf, bis seine Hitze den vergammelten Loctite im Schraubengewinde gelöst hat.
    Gruß, Michael

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


  11. #9
    Spitzenkommentierer
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    Zitat Zitat von waldbeutler Beitrag anzeigen
    Ich schrieb dir schon um viertel nach neun: "habe für hartnäckig festsitzende Schrauben einen 50 W Lötkolben, dessen runde Spitze ich auf den Durchmesser von 3 Millimetern plan abgefeilt habe."
    Den drücke ich so lange auf den Schraubenkopf, bis seine Hitze den vergammelten Loctite im Schraubengewinde gelöst hat.
    Und ich schrieb, dass Fix Old Cameras dieses für einige Minuten empfiehlt.

    Du kennst sicher den Unterschied zwischen bestimmter und unbestimmter Zeitangabe zwecks Orientierung im Hyperraum?
    Gruß,

    Andreas

  12. #10
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Hallo Andreas!
    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Und ich schrieb, dass Fix Old Cameras dieses für einige Minuten empfiehlt.
    Und das ist nur eine ungefähre Zeitangabe (Einige? Sind das mehr als zwei, drei oder wie viele?) und sagt nichts über die Heizleistung aus, während ich das Ziel (Loctite-Zerstörung) angegeben hatte.
    Bei einem kleinen, relativ dünnen Aluminiumprofil wird ein auf über 400°C erhitzter dicker Bolzen recht schnell wirken, bei einem großen dicken Tubus-Teil, das seine Temperatur an weitere große Tubus-Elemente überträgt, dauert es etwas länger.
    Wichtig ist nur, dass man das nicht mit einem Lötkolben mit offener Flamme macht, sondern mit einem elektrisch beheizten, der genügend Power hat, um seine Temperatur schnell nachzuregeln.
    Mein Exemplar ist ein von der Temperaturregelung befreiter Lötkolben an meiner 50 W Ersa Lötstation.
    Gruß, Michael

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