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Thema: Canon T90: Defektes Display getauscht

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Jetzt bin ich mit meiner (Ent)Lötarbeit soweit zufrieden, da die T90 wieder funktioniert.

    Aber glücklich bin ich damit nicht, weil es viel Stress für Lötpads und Kontakte brachte.

    Was braucht es denn, um das sanfter zu machen? Equipment für das Löten von SMD?
    Gruß,

    Andreas

  2. #2
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Ja. das wird Dir helfen.

    LG Jörg

  3. #3
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    Zitat Zitat von Optikus64 Beitrag anzeigen
    Ja. das wird Dir helfen.

    LG Jörg
    Nämlich wie genau?

    Hab mich gerade eingelesen - da gibt es viele Wege:

    „SMD Löten“

    https://www.mikrocontroller.net/arti...ten#Heißluft_2
    Gruß,

    Andreas

  4. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Hallo Andreas,

    ein Ultraschall-Reinigungsbad habe ich (aus dem Altenheim, war für Gebissreinigung), das arbeitet aber nur mit Wasser und ggf. Spülmittel drin.
    Für Elektronik hilft das m.E gar nichts, weil es da nicht um wasserlöslichen Schmutz geht, sondern um Oxide, Sulfide etc.
    Gruß, Michael

  5. 2 Benutzer sagen "Danke", waldbeutler :


  6. #5
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    Grundsätzlich hätte ich keine Bedenken, dieses Tschibo-Teil auch mit Isopropanol oder etwas härterem zu befüllen. Den Verchromten Stahl sollte man im Auge behalten, aber so normale Küchen-Chemie sollte das aushalten. Das mit dem Gebiss sollte man sich dann aber überlegen.

  7. 2 Benutzer sagen "Danke", Bessamatic :


  8. #6
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Moin,

    mein Teil ist auch so ein Gebissreiniger, das Inlay ist 18/10 - also rostfrei, da kann man schon was reintun... - was mir eher Sorge macht ist die Dichtigkeit gegenüber dem Innenleben, besonders sorgfältig eingedichtet ist das nicht - aber dafür billig ...

    Richtige Ultraschallbäder sind einiges teuer, da kann man so'n Teil wenn es Ärger macht auch abschreiben und ein neues kaufen.

    CS
    Jörg

  9. Folgender Benutzer sagt "Danke", Optikus64 :


  10. #7
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    Batteriesäurereste krieg ich mit Durgol weg, das scheint das Zeug zu lösen. Auch sonstigen Schmutz auf Kunststoff und Metall. Hier würde mich der chemische Vorgang sehr interessieren, da ich Erfahrungen immer gerne belegt haben möchte, um Irrwege oder Geheimrezepte zu vermeiden.

    Gehäuseteile wären Kandidaten für den Ultraschall.

    Ich würde mir ein Gerät zulegen, das so ungefähr Toaster-Größe hat.

    Aber unter meinem Tisch stehen schon drei Hameg-Oszilloskope analog …

    Und nur für ab und zu ist so ein Gerät überdimensioniert.
    Gruß,

    Andreas

  11. #8
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    Durgol enthält neben viel Wasser den Angaben der Website entsprechend Milchsäure, Methansulfonsäure und β-Alanindiessigsäure (Komplexbildner für z.B. Wasserenthärtung). Kalk oder genauer Calciumcarbonat löst sich gut in Säuren.
    Batteriesäurereste sind mit anderen Stoffen (Kupfer z.B.) gebildete Salze, die sich auch gut in Säuren lösen.

    So gross wie ein kleiner Toaster:
    https://www.tchibo.de/ultraschallrei...402065031.html

  12. 2 Benutzer sagen "Danke", Bessamatic :


  13. #9
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    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich mit meiner (Ent)Lötarbeit soweit zufrieden, da die T90 wieder funktioniert.

    Aber glücklich bin ich damit nicht, weil es viel Stress für Lötpads und Kontakte brachte.

    Was braucht es denn, um das sanfter zu machen? Equipment für das Löten von SMD?
    Hm, Heißluft lässt sich wohl nicht so dosieren wie Hitze über eine Lötspitze. Damit würde ich wohl die flexible Platine samt Träger aus Kunststoff einschmelzen.

    Ich denke, die Lötspitze ist hier richtig.

    Die Lötstellen neu sehen auch deshalb etwas bucklig aus, da die Kontakte darunter durch das Ablöten schon mitgenommen waren. Aber es gelang, alles zu verbinden.

    Das Ablöten der flexiblen Platine von der Platine unter dem Display war eine zum Teil mühsame Angelegenheit.

    Das Lot über den Kontakten ließ sich mit der Entlötlitze absaugen. Aber darunter war auch noch Lot. Vielleicht hätte ich Pad für Pad abheben sollen, aber es ging mit vorsichtigem Abziehen auch.

    Löten in diesem Umfeld macht nicht so richtig Spaß ;-)
    Gruß,

    Andreas

  14. #10
    Spitzenkommentierer Avatar von waldbeutler
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    Hallo Andreas!
    Zitat Zitat von Ando Beitrag anzeigen
    Heißluft lässt sich wohl nicht so dosieren wie Hitze über eine Lötspitze. Damit würde ich wohl die flexible Platine samt Träger aus Kunststoff einschmelzen.
    Die Flexplatine hält sehr hohe Temperaturen aus, das Kunststoff-Gehäuse aber nicht.
    Schlimmer ist der Versuch, einen SMD-mounted Chip (z.B. einen Mikroprozessor mit über 50 Füßchen) durch 300 °C Heißluft wieder anzulöten, wenn die Füßchen einer Nachlötung zu bedürfen scheinen - ich habe mir damit den Mikroprozessor der Ditigalanzeige meines 19 Jahre alten Mitsubishi Colt, der vorher nur Startprobleme hatte, endgültig geschrottet...
    Um Lötverbindungen zwischen Flexplatinen und Lötpunkten auf harten Leiterplatten zu trennen, ist es viel einfacher (und schonender), wenn man jede der Lötverbindungen einzeln mit dem Lötkolben erhitzt und dabei mit einer Stecknadel zwischen den abzulösenden Flexkabel-Kontakt und den Lötpunkt auf der harten Leiterplatte geht.
    Gruß, Michael

  15. Folgender Benutzer sagt "Danke", waldbeutler :


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