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Thema: Adaptierte Objektive an Fujifilm GFX

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Unsere Postings überschnitten sich gerade...

    Hier ein kurzer Verweis per Link auf den damals von mir entwickelten Adapter, mit dem ich die Objektive der "Texas Leica", also der Fuji GL 690 an die GFX 50 bringen konnte. Da ist zwar in erster Linie der Adapterbau beschrieben, aber es werden auch Bilder gezeigt, die mit einem auf EF Bajonett umgebauten Canon 2.8/300mm L auf unserem nahegelegenen Sportflugplatz gemacht wurden.
    Damals wollte ich den nun von Heino gestarteten Thread auch machen, aber ich hatte die Kamera ja nur leihweise für die Entwicklung des Adapters und somit kaum Zeit die KB Objektive systematisch zu erfassen.

    https://www.digicamclub.de/showthrea...l=1#post282233
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  2. 6 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  3. #2
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    Eine meiner Lieblings-Portrait-Linsen an der GFX50: Das Minolta MC Rokkor-PF 85mm f/1.7 -- bis zur Blende 4 wirkt das Objektiv wie mit einem vorgeschraubten Duto-Filter. Weiche, softe Haut aber scharfe Kanten (z.B. Pupillen). Also ideale Portrait-Eigenschaften. Ab f4 wird es dann rattenscharf, schon bestens für Dermatologen geeignet ... :-D. Die Vignette an der GFX ist vernachlässigenswert.
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  4. #3
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    Hallo,

    Man merkt, dass Du im fotografischen Sinne gerne mit Menschen arbeitest. Deine Fotos gefallen mir
    außerordentlich gut und das Rokkor 1,7/85 scheint hierfür wie gemacht zu sein.

    Ich selber habe meine fotografischen Vorlieben in anderen Bereichen, bewundere aber jeden der zB.
    wie Du in der Lage ist, solch schöne und ausdrucksvolle Fotos von Menschen zu fertigen.

    Gerne mehr davon!


    LG, Christian

  5. 4 Benutzer sagen "Danke", gladstone :


  6. #4
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    Danke für die Blumen, Christian :-).

    Ich fühle mich tatsächlich nur im Portraitbereich richtig zu Hause. Landschaft natürlich auch ab und an, aber das ist - wenn ich ehrlich bin - eher Beifang, wenn ich durch Zufall auf eine Szenerie gestoßen bin, die mich gerade irgendwie ergriffen hat. Daher wird es auf den Bildbeispielen bestimmt noch viele Menschen zu sehen geben ...

    Und gerade in dem Bereich haben für mich "Altgläser" gerade an der GFX so eine extreme Kraft, die von vielen noch immer unterschätzt wird. Wenn jemand mal eine perfekte Trigger-Waffe in GFX-Gruppen gerade bei Facebook sucht: Erwähnt a) dass Ihr es wagt, nicht ausschließlich mit den GF-Linsen zu fotografieren, sondern "Altglas" nutzt und toppt das dann noch mit b) dass Ihr meistens auch noch ooc jpeg mit eine GFX fotografiert. Mehr Sakrileg geht fast nicht ...

    Für mich sind diese "Altgläser" ein weiteres, hervorragendes Werkzeug, um subtil die Narrations- oder Darstellungsmöglichkeiten auf der emotionalen Ebene zu erweitern - und das mit Effekten, die so meist gar nicht in Photoshop umzusetzen sind. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber die Portraits wirken oft organischer und weniger steril. Natürlich gibt es auch spannende, moderne Vertreter. Im Vergleich zur Sterilität einiger GF-Linsen finde ich den Schmelz der beiden XF-Linsen 35/1.4 und 56/1.2 ganz erstaunlich. Ja, ich weiß, dass Sterilität ein wenig negativ konnotiert ist, aber natürlich haben solche Linsen auch ihren Sinn und Zweck in bestimmten Sujets ...

  7. 5 Benutzer sagen "Danke", schlicksbier :


  8. #5
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    Das Mamiya Auto Sekor 135mm f/2.8 gehört auch mit zu meinen liebsten Portrait-Objektiven und ist signifikant günstiger als das zuvor genannte Minolta. Ja, es gibt deutlich sichtbare Vignetten an den Rändern, die aber nicht sonderlich weit in das Bild reinragen. Man kann sie entweder relativ leicht durch Aufhellung oder durch leichten Neubeschnitt entfernen. Dafür bekommt man ein wunderschön cremiges Bokeh, das schon viel vintage-vibe verströhmt.

    Alles ooc jpegs, teilweise aber schon mit Behandlung der Vignetten.
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  9. 9 Benutzer sagen "Danke", schlicksbier :


  10. #6
    Hardcore-Poster Avatar von Optikus64
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    Hallo,

    da könnte man ja fast ein "Flat" machen und das Bild dann durchdividieren, also eine Aufnahme meinetwegen einer Graukarte oder einer weißen Fläche mit mittlerer Sättigung, die nur die Vignette abbildet und das als Kalibrierbild nutzen. Da es hier nicht ums Ausflecken geht reicht ja für so ein Objektiv möglicherweise eine solche Aufnahme. Je nach dem wie stark die Vignette blendenabhängig ist muss man sehen ob man da blendenweise vorgehen muss. Das habe ich noch nicht ausprobiert.

    Die Technik ist allen, die Astrofotografie betreiben, geläufig, aber gerade in solchen Fällen ist sie denke ich nützlich.

    LG Jörg

  11. #7
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    Moin Jörg,

    ja, prinzipiell könnte man sich so natürlich behelfen, aber ich habe gemerkt, dass es bei vielen Altgläsern, die ich an der Kamera hatte, nicht nur Blenden- sondern auch Fokus-abhängig ist. Während man das für unterschiedliche Blenden noch ganz gut so machen könnte, wie Du es beschrieben hast, fällt das bei den Fokus-Vignetten leider raus, da man das gar nicht entsprechend fein abstufen kann.

    Für mich persönlich würde das aber auch bei den Objektiven mit "fester Vignette" in den allermeisten Fällen nicht wirklich in Frage kommen, da ich eine Vignette nicht immer als störend empfinde. Es kommt immer auf das Motiv an sich an und gerade bei Portraits kann eine Vignette -- je nach Hintergrund -- sogar besonders wünschenswert sein.

    Der Hintergrund ist nämlich meistens der Knackpunkt. Ich hatte den Fehler gemacht und meine Objektive anfangs unter "realen" Bedingungen getestet, also mit Motiven, wie ich sie normalerweise schießen würde. Beispielsweise so wie dieses hier im Wald:

    gfx_minolta200_1.jpg

    Ja, man sieht natürlich, dass dieses Minolta MC/MD Tele Rokkor 200mm f/4 eine Vignette hat. Aber so sieht das erstmal alles ganz nett aus und wirkt, als ob es in einem tolerablen Bereich ist. Als ich dann die Linse aber mal bei einem hellen Hintergrund auf der Kamera hatte, bin ich fast umgekippt. Das war quasi unbrauchbar. Bei Brennweiten über 80mm bin ich recht intolerant was große Vignetten angeht. Im WW hat man wenig Alternativen und muss dann ggf. zähneknirschend auch mal in PS Hand anlegen, aber im Telebereich greife ich dann im Zweifel lieber zu einer MF-Linse als mich da völlig unnötig mit krassen Vignetten rumschlagen zu müssen.

  12. 2 Benutzer sagen "Danke", schlicksbier :


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