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Thema: Steinheil Cassarit 135mm f4.5

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Ich verwende auch häufig ein Helicoid, habe aber festgestellt, daß in vielen Fällen das Scharfstellen mit dem objektiveigenen Helicoid zu deutlich besseren Ergebnissen führt, als mit dem externen Helicoid. Deshalb verwende ich das externe fast ausschlließlich zur Erweiterung der Naheinstellgrenze. Hast du darauf schon einmal geachtet?

  2. 3 Benutzer sagen "Danke", Belcantor :


  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von Namenloser
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    Zitat Zitat von Belcantor Beitrag anzeigen
    Ich verwende auch häufig ein Helicoid, habe aber festgestellt, daß in vielen Fällen das Scharfstellen mit dem objektiveigenen Helicoid zu deutlich besseren Ergebnissen führt, als mit dem externen Helicoid. Deshalb verwende ich das externe fast ausschlließlich zur Erweiterung der Naheinstellgrenze. Hast du darauf schon einmal geachtet?
    Unsere Postings haben sich gerade überschnitten -
    ich habe mit diesem Objektiv (vor allem im Nahbereich) die genau gegenteilige Erfahrung gemacht bisher.
    Ich werde das aber noch eingehend untersuchen, ob es nicht nur "Einbildung" war.
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  4. #3
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    Wie man in den oben gezeigten Aufnahmen ja teilweise auch schon deutlich sehen kann,
    ist es sehr Gegen-/Streulichtempfindlich. Die Kontraste brechen dann ein und es legt sich ein starker Schleier über das Bild.

    #11 f4.5 Hier habe ich den Kontrasteinbruch, der heftig war, schon bestmöglich korrigiert
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    #12 f4.5 Hier sieht man auf der rechten Seite den Kontrasteinbruch - auch ein Abschatten mit der Hand bringt keine Verbesserung.
    Name:  600kb_A7305191.jpg
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    #13 f4.5 Hier war gegen das Licht auch nicht mehr "alles zu retten" - es bleibt ein flauer Eindruck
    Name:  600kb_A7305203.jpg
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    #14 f3.5 in SW wirkt das etwas besser
    Name:  600kb_A7305202.jpg
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    Also zusammenfassend: Gegenlicht (auch diffuses wie hier) sollte man meiden, eine Gegenlichtblende hilft nicht und auch Abschattversuche mit der Hand waren nicht von Erfolg gekrönt.


    #15 + #16 f4.5 Farbfehler konnte ich nur an reflektierendem Chrom finden, sonst sehr unauffällig in diesem Bereich (außer etwas schwach ausgeprägem Bokeh-Fringing):
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  5. 8 Benutzer sagen "Danke", Namenloser :


  6. #4
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    Die Ergebnisse meiner kleinen Schlechtwetter-Runde von gestern gefallen mir trotz der Schwächen gut.
    So ein Triplet bildet einfach anders ab als unsere heutigen hochkorrigierten Optiken -
    und von Zeit zu Zeit mag ich das sehr!

    #17 f4.5
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    #18 f4.5
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    #19 f4.5
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    #20 f4.5
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    #21 f4.5
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    #22 f4.5
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    #23 f4.5
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    #24 f4.5
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    #25 f4.5
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  7. #5
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    Zitat Zitat von Namenloser Beitrag anzeigen
    Unsere Postings haben sich gerade überschnitten -
    ich habe mit diesem Objektiv (vor allem im Nahbereich) die genau gegenteilige Erfahrung gemacht bisher.
    Ich werde das aber noch eingehend untersuchen, ob es nicht nur "Einbildung" war.
    Unter Umständen verhalten sich Objektive mit "Floating Elements" hier etwas anders.

  8. 3 Benutzer sagen "Danke", Belcantor :


  9. #6
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    Ja, definitiv! Und hier handelt es sich ja, soweit ich weiß, um einen echten Teletyp -
    es ist "laut dem Netz" die Optik des Cassar 50mm f2.8 in einem längeren Tubus.
    Vielleicht reagiert es auf das verlängern der hinteren Distanz besser als auf die Frontlinsenverstellung.

    Ich werde dem Verhalten noch genauer auf den Grund gehen.
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  11. #7
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    Hallo Niko

    Bei diesen Konstruktionen mit 3 Linsen wurde, so kenn ich das aus den Brennweiten mit 45 oder 50 mm, beim Einstellen der Entfernung meist die Frontlinse bewegt und die beiden anderen Linsen waren fix in der Fassung positioniert. Dies hatte zur Folge, dass sich mit der Entfernungseinstellung die Qualität der Abbildung, meist die Schärfe, verändert und von dem für die Linse gerechneten Bestzustand abweicht, da sich ja die Abstände im innern des Systems zueinander ändern. Der Konstrukteur mußte nun entscheiden auf welche Entfernungseinstellung er das Objektiv optimiert.
    Soweit bei der Entfernungseinstellung sich die Optik als Einheit verschiebt, wie dies z.B. bei adaptierten Vergrößerungobjektiven erfolgt besteht vorstehend beschriebene Problematik nicht. Solche Linsen sind natürlich auch auf einen Abbildungsmaßstab optimiert aber verändern sich in sich nicht und insbesondere auch die Brennweite bleibt stabil.
    Nun um auf Dein Cassarit zurückzukommen, schau mal wie die Entfernungseinstellung angelegt ist. Soweit es sich auch bei diesem 3 linsigen Objektiv mit 135 mm um eine reine Fontlinsenverstellung handelt ist bei der Verwendung eines zusätzlichen Helicoids zu überlegen oder zu testen wo man die Einstellung am Objektiv setzt. Ich vermute mal, der Hersteller hat im Gegensatz zur 50mm Brennweite bei diesem 135 mm das Optimum auf oo gelegt.
    Soweit aber beim Cassarit das gesamte System bewegt wird stellt sich obige Überlegung natürlich nicht und ist die Sache einfacher.

    Beste Grüße Ulrich

  12. 4 Benutzer sagen "Danke", CanRoda :


  13. #8
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    Hallo Ulrich, dein letzter Absatz beschreibt das, was ich gemacht habe, ja sehr gut.
    Ich habe das Objektiv meist auf unendlich belassen und per Adapter-Helicoid fokussiert.
    So habe ich schärfere Ergebnisse (im Nahbereich) bekommen.
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  15. #9
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    Wei bereits geschrieben,
    ich mag den Charme, den manche Aufnahmen mit dem Cassarit haben, sehr gerne.

    #26 f4.5
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    #27 f4.5
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    #28 f4.5
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    #29 f4.5
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    #30 f4.5
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    #31 f4.5
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    #32 f4.5
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    #33 f4.5
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    #34 f4.5
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    Kein Objektiv für alle Gelegenheiten,
    sondern man muss seine Schwächen gezielt umschiffen -
    dann belohnt es einen aber mit seinem Triplet-Charme.
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  17. #10
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von Namenloser Beitrag anzeigen
    Vielleicht reagiert es auf das verlängern der hinteren Distanz besser als auf die Frontlinsenverstellung.
    Ganz klar ja.

    Die Frontlinsenfokussierung findet man häufig in Objektiven der 50er Jahre vor. Die hat den Vorteil, billig in der Konstruktion und Herstellung zu sein, da der Verstellweg der Frontlinse wesentlich kürzer ist als der der Auszugsfokussierung, und da weniger Gewicht bewegt werden muss. Aber die Ergebnisse sind optisch klar minderwertig, und das bereits bei Entfernungen unter zehn Metern.

    Für das Voigtländer Dynaret 100/4,8, welches ebenfalls über Frontlinsenfokussierung verfügt, hatte ich hier einen Vergleich gemacht.
    Ergebnis: Die Frontlinsenfokussierung liefert mit deutlichem Abstand die schlechtesten Ergebnisse. Die Auszugsfokussierung ist wesentlich besser. Noch einen Tick besser ist die Fokussierung über Nahlinse satt über Auszug.

    @Namenloser:
    Kannst du ein paar "minderwertige" Bilder zeigen, bei denen du über die Frontlinsenfokussierung statt über den Helicoid fokussierst? Einfach nur, um den Charakter des Objektivs so zu sehen, wie er ist, wenn man das Objektiv so benutzt, wie es von Steinheil ursprünglich vorgesehen war.

    Zitat Zitat von Belcantor Beitrag anzeigen
    Unter Umständen verhalten sich Objektive mit "Floating Elements" hier etwas anders.
    "Floating Elements" hast du schon in Anführungszeichen gesetzt, aber estwas Vorsicht bei dem Begriff: Mit Floating Elements bezeichnet man üblicherweise die Fokussierung durch den hinteren oder einen inneren Linsenblock, wie z. B. Nikon es seit Ende der 60er Jahre in Weitwinkelobjektiven verwendet, um optisch eine Verbesserung gegenüber der Auszugsfokussierung zu erreichen. Dies war bei der Frontlinsenfokussierung nicht der Fall und auch nicht das Ziel der Konstruktion.

  18. 5 Benutzer sagen "Danke", Anthracite :


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