Wie weiter oben habe ich die folgende Testreihe mit einer auf einem stabilen Stativ befestigten Sony A7R bei ISO 100 fotografiert, wobei mit maximaler Lupenvergrösserung und offener Blende auf ein Detail in der Bildmitte scharfgestellt wurde. Die Bilder wurden nur mit Standardeinstellung in Camera Raw geschärft, die lateralen und longitudinalen chromatischen Abberationen bleiben unkorrigiert. Letztere bleiben aber auch hier ohne Korrektur weitestgehend unsichtbar.
Die gesamte Szene bei f/8
f/2, 5
Mitte (links), oberer Bildrand (Mitte) und Bildecke unten rechts (rechts)
f/4
Mitte (links), oberer Bildrand (Mitte) und Bildecke unten rechts (rechts)
f/5,6
Mitte (links), oberer Bildrand (Mitte) und Bildecke unten rechts (rechts) f/8
f/8
Mitte (links), oberer Bildrand (Mitte) und Bildecke unten rechts (rechts)
f/11
Mitte (links), oberer Bildrand (Mitte) und Bildecke unten rechts (rechts)
Das Canon FL 35 mm f/2,5 wurde wohl in erster Linie für Reportagen geschaffen, denn die Bildqualität wurde eher für mittlere Entfernungen um 5 oder 10 Metern als für unendliche Entfernungen optimiert. Auch wenn die Offenblende hier immer noch ein weichgezeichnetes Bild erzeugt, ist die Bildqualität im erweiterten Zentrum und am Bildrand bei f/4 schon absolut in Ordnung : die Holzmaserung am oberen Bildrand zeigt schon eine Auflösung am Limit des Sensors (Moiré), während die Bildecken unscharf bleiben. Bei f/8 wird dann das Bildfeld bis auf die äussersten Bildecken scharf (die Bildmitte zeigt allerdings erste Beugungsunschärfen..), bei f/11 werden auch die letzten 0,5 % des Bildes perfekt durchgezeichnet. Farbränder bleiben auch hier unsichtbar und dürften auch in kritischen Situationen nicht stören.
Fortsetzung folgt…


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