Bravo Jürgen,
Ich finde Du hast den Saharasand richtig gut getroffen, auch der schwarze Hintergrund paßt.
Die Sandkörner wirken durch das Stacking richtig dreidimensional.
Welche Optiken und welches Setup hast Du verwendet?
LG, Christian
Bravo Jürgen,
Ich finde Du hast den Saharasand richtig gut getroffen, auch der schwarze Hintergrund paßt.
Die Sandkörner wirken durch das Stacking richtig dreidimensional.
Welche Optiken und welches Setup hast Du verwendet?
LG, Christian
Hallo Christian,
ich habe ein OLYMPUS Mikroskop BX 41 mit einem zusätzlichen Auflichtilluminator genutzt mit 100W Lampenhaus, Beleuchtungsmodus Auflicht-Dunkelfeld mit entsprechenden Objektiven 5x , 10x und 20x, ergibt Gesamtvergrößerungen 50x, 100x und 200x. Fototubus mit TV-Anpassung 1x (nacktes Rohr ohne Optik) und darauf einen Adapter C-mount auf MFT, Kamera eine OLYMPUS OMD Em10II (es geht natürlich auch jede andere) aber vom Vorteil ist der elektronische Verschluss, er vermeidet Vibrationen....und viel Geduld sowie eine gute stacking-Software. Ich nutze Helicon Focus pro.
Zum Vergleich des Staubes, der aus der Sahara kam und vom Schnee ausgewaschen wurde hier noch ein Bild vom Sahara-Sand, gesammelt vor Ort.
Vergrößerung 50x:
Sahara neu2 50 DF.jpg
und Vergrößerung 100x:
Sahara neu2 DF 100.jpg
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen,
das finde ich faszinierend, wie weit der Wind den Saharasand bewegen kann.
Ich muß nochmal nachbohren, welche Objektive genau Du verwendest, da die Abbildung extrem
scharf, mit guter Bildfeldebnung und vor allem ziemlich farbfehlerfrei ist. Sind das Planapochromaten?
LG, Christian
Es sind die Mikroskopobjektive von OLYMPUS, es sind Planachromate für Hell-und Dunkelfeldbeleuchtung im Auflichtverfahren.
Die hier gezeigten Fotos sind stracks aus etwa 15-30 Aufnahmen, denn die Tiefenschärfe bei 50x Vergrößerung (Objektiv Planachromat 5x x Okular 10x = 50 fach) ist schon sehr gering.
Mit einer einzigen Aufnahme keine Chance so ein Bild zu bekommen.
Gruß Jürgen
Ja, ich habe eine Weile gebraucht um zu Verstehen wie klitzeklein diese "Sandkörner" sind, die kamen durch die Luft über tausende Kilometer zu uns. Vor Jahren habe ich gelesen, dass gelegentlich im Zusammenhang mit dem Saharastaub auch eine Erhöhung der Radioaktivität in Mitteleuropa gemessen wurde als Folge der Atomversuche in der Nordsahara. Solche Bilder zeigen die nahezu unglaublichen Möglichkeiten der Fotografie die es heute gibt. Spannend.
Grüße Ulrich
Heute wieder mikroskopiert:
Sand aus dem "Upper Antelope Canyon" USA in 50-facher Vergrößerung:
Antelope 50 DF 50 Klarheit.jpg
Gruß Jürgen
Hallo Jürgen, schöne Sande, sehen goldig aus........sind alle Sande so goldig? Oder hat die Beleuchtung/Kameraeinstellung da einen Einfluss ?
GrussGorvah
Ich bin am üben mit dem Macro-Rail und da ist mir gerade dieses Foto heraus gekommen.
Ca 50 Fotos mit einem Zhonggqi super macro 4x 20mm/2.0
etaminesm.jpg
Es sind die Staubgefässe von Weidenkätzchen gerade bevor sie aufspringen .
Mit der OMD-EM-1 , kein crop.
Olympus FT und mFT Fan, und mäßig Altglas Fotografiere seit 55 Jahre.Angefangen mit einer GEVABOX.
Makro und Natur,Tierfotografie. Die meist benutzen Objektive, FT 14-35mm f:2.0 / FT 50-200 f:2.8 3.5 / Nikkor ED AIS 300mm 2.8 /Samyang 135mm f:2.0 Samyang 50mm f:1.4 samyang 85mm f: 1.4 / Kamlan 50mm f:1.1 Laowa Venus 15mm wide macro .
auf Flickr--" pierbophoto"
HB9SMU
Wahnsinnsaufnahme
Wunderschön.
LG Claas Bräuer