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Thema: Könnt ihr euch erinnern?

Hybrid-Darstellung

  1. #1
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    Zitat Zitat von LucisPictor Beitrag anzeigen
    ... Das einzige, was sonst noch kaufentscheidend sein kann ist die Art der Bedienung, die Art, wie sich eine Kamera in den eigenen Händen anfühlt und somit etwas sehr Persönliches und Individuelles.

    Wie denkt ihr darüber?
    Da es gerade wieder vorgekramt wird: Ich denke, der irrationale Sympathiefaktor spielt auch eine gannz erhebliche Rolle. Und dieser Faktor wird dadurch geprägt, wie man ein eine Marke herangeführt wird oder sie kennenlernt.

    Du hast kein Geld, der dicke unsympatische Lehrer knipst mit ... (Leica, Hasselbald, ...), Du knippst mit einem bezahlbaren System (Revue, Praktica, ...), das System von dem Lehrer wird es immer schwer bei Dir haben.

    Du bist noch jung und unschuldig, auf dem Rathausmarkt wandelt eine süüüße japanische Touristin mit einer ... (Canon AE-1 Programm, Nikon FE, ...) und Du bist verloren.

    Du bist noch jung und beeinflußbar, siehst einen tollen Bildband und der Autor hatte eine ... (Leica M, Nikon F, ...) und Du meinst, Di brauchst genau die damit Deine Fotos so toll werden.

  2. 8 Benutzer sagen "Danke", Jan Böttcher :


  3. #2
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Zitat Zitat von Jan Böttcher Beitrag anzeigen
    ...der dicke unsympatische Lehrer knipst mit ... (Leica, Hasselbald, ...), ...
    Hey, hey, Vorsicht! Sei nur froh, dass ich mich nicht angesprochen fühle.
    Ich bin nämlich weder unsympatisch noch dick (obwohl, im Vergleich zu früher...).
    Und ich knipse auch nur mir Leica und nicht (mehr) mit Hasselblad (sondern mit Mamiya).

    Aber da ist sicher was dran, Jan. Wenn Erfahrungen und Erlebnisse auf Systeme und Marken projiziert werden, können wir uns davon nicht so einfach frei machen.
    Ein Teil meiner Faszination für Leica kommt sicherlich aus dessen Geschichte und aus den tollen Erlebnissen mit den Menschen bei Leica Historica.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", LucisPictor :


  5. #3
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    Gerade Leica ist ein Extrembeispiel. Fast wie (früher) Mercedes und BMW bei Autos.

    Für die einen Fotografen ein (vielleicht eines Tages erfüllbarer) Traum, für die anderen immer Trauben, die sowieso zu sauer sind (und Statussymbole für Leute mit einem zu kurz geratenen ...) und wer es kann, kann auch mit einem VW Golf oder einer Praktica ...

    Für mich war Leica M immer (also seit ca. 1977) "veraltet" (und extrem überteuert) und R (ebenfalls überteuert) hinkte bei den Kameras dem Rest der Welt technisch hinterher, aber die Klasse der Objektive mußte ich immer anerkennen.

    Heute ist M (inkl. digital) immernoch kalter überteuerter Kaffee (das tut so weh!) aber die CLE sieht manchmal Film (ich habe mir extra noch ein Nokton 1,4/40 dazu gekauft) und ich habe eine Konica Hexar RF und eine Rollei (Cosina) 35 RF (die beide selten Film sehen), aber es mußte mal eine R7 ins Haus für lichtstarke Teles. Im Nachgang ist die R7 dann vom Bedienkonzept her mittelschwer OK (und sinniger als "Contax" (alias überteuerte Yashicas)) und über Plastebomber brauchen wir gar nicht erst zu reden.

    Spätere Generationen / andere Leute haben dann von einer Nikon F (für Profis!) oder einer Canon EOS 1n (für Profis!) geträumt oder Blow Up gesehen oder ... (sind aber aus finanziellen Gründen nicht mit dem Top-Gehäuse und mit einem lichtschachen Schweinezoom ins "Profi"-System eingestiegen).


    PS: Der ungeliebte adipöse autoritäre arrogante Musiklehrer hatte bei den Bundesjugendspielen eine scharze SL 2 und eine schwarze R3 vor dem Bauch hängen mit einem Rollei 140 RES dazu. Der 140 RES allein hat damals mehr gekostet als ... (von einem Summicron-R 2/50 (das Kassengestell!) zur Leica-R ganz zu schweigen).

  6. Folgender Benutzer sagt "Danke", Jan Böttcher :


  7. #4
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Na ja, Leica M ist teuer, ob es "überteuert" ist, hängt an vielen Faktoren und ist in jedem Falle subjektiv.
    Man kann auch Leica-Sachen gebraucht kaufen, dann relativiert sich das ganze schon wieder.

    Und ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das digitale Fotografieren mit Messsucher, lässt sich Leica eben auch gut bezahlen.
    Ich liebe es, mit Messsucher-Kameras zu fotografieren. Viele digitale Alternativen zu einer Leica M habe ich da nicht.

    Über Preise redet man bei Leica am besten nicht. Selbst, wenn es die Kameras "wert" sein sollten, so sind die Preise dennoch einfach sehr hoch.
    Das lässt sich auch von jemandem, der davon fasziniert ist, nicht wegdiskutieren.

    Übrigens, Lehrer+Leica früher ist nicht mehr Lehrer+Leica heute. Früher hat in der Tat ein Monatslohn für eine neue Leica gereicht. Das reicht heute bei weitem nicht mehr.
    (Und das liegt nicht nur daran, dass die Kameras relativ betrachtet teurer geworden sind, sondern auch daran, dass ein Leher relativ betrachtet heute deutlich weniger verdient als in den 80ern.)
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  8. 3 Benutzer sagen "Danke", LucisPictor :


  9. #5
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    @ Berlin Knipser,

    Ich finde den Unterschied speziell bei der Verwendung des Canon FD 1,2/55 aspherical bei Offenblende am
    "kleinen" Sensor und am "grossen" Sensor schon als deutlich sichtbar.

    Klar, das Objektiv stammt aus einer Zeit, wo es keine 42MP, oder mehr bedienen mußte, aber wenn ich
    ebendieses Objektiv (hochlichtstark und dank einer asphärischen Linsenoberfläche gut korrigiert) verwende,
    dann vornehmlich bei Offenblende, sonst kann ich mir das Geld sparen und eine Optik mit gemäßigter Licht-
    stärke kaufen. Und eben bei Offenblende liefert es nicht mehr ganz so überzeugende Resultate.

    Nachträgliches Schärfen, oder Anheben des Kontrastes nimmt dann immer einges an Detailauflösung weg.

    Dann suche ich mir doch eine Optik, welche den modernen hochauflösenden Sensoren gewachsen ist, oder
    ich nutze diese Altgläser an Sensoren, welche nicht ganz so hohe Anforderungen stellen.

    @ Carsten,

    Vielen Dank für Deine Ausführungen zum Leica M-System. Du sprichst mir voll und ganz aus der Seele. Meine
    Leica-M Erfahrungen haben zwar mit dem Verkauf meiner M 4-P geendet, aber ich bin mir sicher in "low light"
    Situationen weniger Ausschuß durch unscharf fokussierte Fotos produziert zu haben, als mit Autofokus.
    Mit ein wenig Übung denke ich, dass sich speziell mit der Leica M gerade im lichtstarken Weitwinkel und Normal-
    brennweitenbereich manuell schneller fokussieren läßt als das der Autofokus der Konkurrenz vermag.

    Das neue Noct Nikon 0,95/58mm wurde nicht umsonst als MF-Objektiv konzipiert.

    Daher wird das Leica-M System immer ein konkurrenzlos gutes System bleiben, das zwar teuer ist, aber meiner
    Meinung nach jeden Cent wert ist. Nebenbei bemerkt: konkurrenzlos bezieht sich hier auf die fehlende Konkurrenz...


    LG, Christian

  10. Folgender Benutzer sagt "Danke", gladstone :


  11. #6
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    Zitat Zitat von gladstone Beitrag anzeigen
    @ Berlin Knipser,

    Ich finde den Unterschied speziell bei der Verwendung des Canon FD 1,2/55 aspherical bei Offenblende am
    "kleinen" Sensor und am "grossen" Sensor schon als deutlich sichtbar...
    Das ist zunächst mal eine Frage der Ausgabegröße und des Betrachtungsabstandes. Wenn man das gleiche Motiv mit dem selben Objektiv und jeweils mit 24 MP und 42 MP aufgenommen, in 120 x 80 cm ausgibt und aus einem normalen Betrachtungsabstand ansiehst, wird man wohl kaum Unterschiede sehen. Verwendet man ein hochauflösendes Objektiv, wie das FE 1.8/55 mm ZA, wird man auf der 42 MP-Aufnahme bei starker Annäherung mehr Details entdecken können. Verwendet man ein sehr viel niedriger auflösendes Objektiv, wie das Primoplan 1.9/58 mm bei voller Blendenöffnung, wird man auch bei Annäherung an die Bilder auf der 42 MP-Aufnahme nicht mehr Details gegenüber 24 MP sehen, weil das Objektiv sie nicht liefert. Aber man wird auch auf der 42 MP-Aufnahme nicht weniger Details als auf 24 MP sehen. Was das Objektiv abbildet, wird nur auf mehr Pixel verteilt, die aber in beiden Fällen eine Fläche von 120 x 80 cm ausfüllen.

    Zitat Zitat von gladstone Beitrag anzeigen
    ...Klar, das Objektiv stammt aus einer Zeit, wo es keine 42MP, oder mehr bedienen mußte, aber wenn ich
    ebendieses Objektiv (hochlichtstark und dank einer asphärischen Linsenoberfläche gut korrigiert) verwende,
    dann vornehmlich bei Offenblende, sonst kann ich mir das Geld sparen und eine Optik mit gemäßigter Licht-
    stärke kaufen. Und eben bei Offenblende liefert es nicht mehr ganz so überzeugende Resultate...
    Ich verwende solche Objektive auch vorzugsweise bei Offenblende, erwarte dann aber den besonderen Bildlook und keine übermässige Schärfe:

    Ferrari Testarossa - Classic Remise Berlin by Berlin-Knipser, auf Flickr

    Die Optiken mit gemäßigter Lichtstärke besitze ich ebenfalls, aber wenn ich mit dem 1.2/50 mm unterwegs bin, habe ich üblicherweise kein weiteres Normalobjektiv dabei und wenn ich nach der fluffigen Aufnahme...

    Rettungsring by Berlin-Knipser, auf Flickr

    ...deutlich mehr Schärfe benötige, scheue ich mich auch nicht die Blende zu schliessen:

    Mühlendammschleuse by Berlin-Knipser, auf Flickr

    Bei dieser Aufnahme bin ich übrigens trotz des Alters des Minolta MD 1.2/50 mm überzeugt, dass 42 MP noch mehr Details zeigen würden, als die verwendeten 24 MP.

    Zitat Zitat von gladstone Beitrag anzeigen
    Nachträgliches Schärfen, oder Anheben des Kontrastes nimmt dann immer einges an Detailauflösung weg.

    Dann suche ich mir doch eine Optik, welche den modernen hochauflösenden Sensoren gewachsen ist, oder
    ich nutze diese Altgläser an Sensoren, welche nicht ganz so hohe Anforderungen stellen...
    Ich verwende sogar gerne Objektive, die den modernen hochauflösenden Sensoren nicht gewachsen sind, weil sie einen wunderbar sanften Bildlook kreieren, den moderne superscharfe Objektive mit ihrer klinisch reinen und nüchternen Abbildungsweise nie liefern können:

    Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin by Berlin-Knipser, auf Flickr

    Darin liegt für mich ja gerade der Reiz Altglas zu verwenden, denn wenn es um maximale Schärfe geht, verwende ich meine aktuellen AF-Objektive.

    Viele Grüße
    Berlin-Knipser

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  13. #7
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    Ach ja, noch etwas. Falls man sich jetzt fragt, warum ich bei meiner Auffassung von Fotografie dann die A7R III mit 42 MP benutze:

    1. Ich habe fast nie lange Tele-Brennweiten dabei (oft bin ich sogar nur mit einem Normalobjektiv unterwegs) und deshalb schätze ich die Crop-Reserve.

    2. Ich fotografiere sehr viel mit manuellem Fokus, habe nicht mehr die jüngsten Augen und schätze deshalb den besseren Sucher gegenüber der A7 III.

    Viele Grüße
    Berlin-Knipser

  14. Folgender Benutzer sagt "Danke", 123abc :


  15. #8
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    Zitat Zitat von 123abc Beitrag anzeigen
    Ich verwende sogar gerne Objektive, die den modernen hochauflösenden Sensoren nicht gewachsen sind, weil sie einen wunderbar sanften Bildlook kreieren, den moderne superscharfe Objektive mit ihrer klinisch reinen und nüchternen Abbildungsweise nie liefern können:

    Darin liegt für mich ja gerade der Reiz Altglas zu verwenden, denn wenn es um maximale Schärfe geht, verwende ich meine aktuellen AF-Objektive.
    akzeptiert!


    Genau darin liegt der Grund weshalb man über Fotografie und Altglas im Besonderen so wunderbar diskutieren und
    fachsimpeln kann. Wie langweilig wäre es, wenn alle die gleichen Vorlieben, Geschmäcker, etc... hätten.

    Abgesehen von der Verwendung bestimmter Optiken finde ich Deine Berlin-Fotos sehr interessant und ansprechend.
    Da werde ich mir sicher die eine, oder andere Anregung holen, wenn ich irgendwann mal wieder in Berlin bin...

    LG, Christian

  16. 2 Benutzer sagen "Danke", gladstone :


  17. #9
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    Zitat Zitat von LucisPictor Beitrag anzeigen
    Na ja, Leica M ist teuer, ob es "überteuert" ist, hängt an vielen Faktoren und ist in jedem Falle subjektiv.
    Man kann auch Leica-Sachen gebraucht kaufen, dann relativiert sich das ganze schon wieder.

    Und ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das digitale Fotografieren mit Messsucher, lässt sich Leica eben auch gut bezahlen.
    Ich liebe es, mit Messsucher-Kameras zu fotografieren. Viele digitale Alternativen zu einer Leica M habe ich da nicht.

    Über Preise redet man bei Leica am besten nicht. Selbst, wenn es die Kameras "wert" sein sollten, so sind die Preise dennoch einfach sehr hoch.
    Das lässt sich auch von jemandem, der davon fasziniert ist, nicht wegdiskutieren.

    Übrigens, Lehrer+Leica früher ist nicht mehr Lehrer+Leica heute. Früher hat in der Tat ein Monatslohn für eine neue Leica gereicht. Das reicht heute bei weitem nicht mehr.
    (Und das liegt nicht nur daran, dass die Kameras relativ betrachtet teurer geworden sind, sondern auch daran, dass ein Leher relativ betrachtet heute deutlich weniger verdient als in den 80ern.)
    Lehrer sollten natürlich soviel Gehalt bekommen wie sie verdienen, aber wir können bei uns auch niemanden verhungern lassen!

    Früher [tm] kostete eine Spiegelreflex Leica (Leicaflex "_" - Leica R7 über "Walfische" wollen wir gar nicht erst reden) mit Kassengestell 2/50 immer ein Schweinegeld und man mußte sich den Qualitätsvorsprung zu einer Canon/Contax/Nikon/... manchmal mit viel Likör und einer rosaroten Brille herzaubern, und eine (M 4-6TTL/7) auch. Ab digitaler Vollformat M (über einen Krüppel wie die M8 wollen wir auch nicht reden) war das dann noch viel mehr als ein Schweinegeld und über die "Qualität" ging/geht im Vergleich zu einer Vollformat EOS (1/5) einfach gar nichts mehr (da wären über 5 Promille nötig!). Gebraucht kostet dann auch die EOS nicht mehr so viel wie neu.

    In der "theoretischen Praxis" ist die Meßsucherkamera bei wenig Licht und bei kurzen aber lichtstarken Brennweiten der SLR überlegen. Hellerer Sucher und größere Meßbasis. Der Rest?
    Na, ich weiß nicht ... was könnte man mal ausprobieren? Vario-Objektiv? Adaption von Fremdobjektiven? Lange Brennweiten (also länger als sagen wir mal 80mm)? Nahaufnahmen (bei M fängt das wohl bei 0,9m an (hihihi))? Oder wollen wir einfach nur mal mit einem Polfilter knipsen?

    Danach könnte man noch darüber philospohieren, wieviel schöner es ist, ein Sucherbild "wie mit einem 28er" zu haben und da dann zwei Sätze Bildbegrenzungslinien eingespiegelt zu bekommen und sich seine Bildbegrenzung aussuchern zu dürfen (erst welche Linien und dann je nach Motivabstand Innen- oder Außenseite der Linien benutzen!) - statt auf einer Einstellscheibe (oder einem Monitor) WYSYWIG das Bild präsentiert zu bekommen. Dazu dann noch so Kiki im SLR Sucher, je nach Modell: "Abblendtaste für DOF-Kontrolle", "Zeit UND Blende" im Sucher ablesbar, bei eingen Kameras das Bildzählwerk im Sucher, also eben lauter so Sachen, die nur ablenken und die niemand der sein Handwerk versteht wirklich braucht.

    Bei der Bildbegrenzung könnte ich auch beinahe gelten lassen, daß die nicht so wichtig ist, weil die Maske im Vergrößerer oder der Diarahmen das abschneidet ... wenn da nicht unter Leica-Freunden dieser verbreitete Dragn wäre, wie weiland bzw. Heiland HCB die kompletten Negative inkl. Rand ...

  18. #10
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    Hihi. Erinnert mich irgendwie an meine Messucher-Zeit mit der Yashica Electro 35 GSN. Immerhin mit Parallaxenausgleich im Sucher und den genialen Konstruktionen für Macro/Tele/Weitwinkel. Dennoch, sie macht gute Bilder. Eine SLR gab es für mich dann erst ein paar Jahre später.

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