Zwei Fragen noch einmal hierzu:
1: Hat jemand eine kleine Menge von Losoid 3347 zu verkaufen? Leider geht keiner ans Telefon bei Losimol.
2. Hat jemand Erfahrung mit diesem Fett?
https://www.micro-tools.de/OEle-Fett...tokpctpjlp1pl1
Zwei Fragen noch einmal hierzu:
1: Hat jemand eine kleine Menge von Losoid 3347 zu verkaufen? Leider geht keiner ans Telefon bei Losimol.
2. Hat jemand Erfahrung mit diesem Fett?
https://www.micro-tools.de/OEle-Fett...tokpctpjlp1pl1
Ich habe mir mal das hier https://www.ebay.de/itm/HELIMAX-XP-C...-/271194713421 gegönnt, das gefällt mir in etlichen Fällen ganz gut.
Das größte Problem ist ja stets, daß das Fett dünn genug sein soll, damit es mit wenig Widerstand gleitet - aber kein Öl ausschwitzen soll (was sonst zwischen die Blendenlamellen kriecht).
Das zweite Problem ist, daß es schön saugend schmatzen gleiten soll ohne zu ruckeln (es soll "netzend" und honigzäh sein, nicht "bröcklig"), und dann soll es nicht so fest sein, daß man nur mit Gewalt fokussieren kann.
Normalerweise ist NLGI 2 zu zäh/fest (spez. bei Kälte) und NLGI 1 blutet normalerweise zu sehr (schon bei Zimmertemperatur). Das Helimax XP (was auch immer da in Wirklichkeit drin sein mag (Klüber, OKS, ...)) scheint da genau dazwischen zu liegen.
Dazu kommt noch, ob das Schneckengewinde eng ist oder ein wenig Spiel hat.
Nach dem Säubern des Schneckengewindes (z.B. Metall mit Acetone, Plastik mit Waschbenzin) teste ich das Schneckengewinde erst einmal ohne Fett. Dabei merkt man recht schnell, ob es ein gewisses Spiel hat oder nicht. Bei Spiel nehme ich eine Mischung aus Losoid 6304/4-H-TP und 3340 oder nur 3340, also eine etwas zähere Variante. Für das metrische Gewindes des Fokus-Rings nehme ich fast nur noch das leichtläufige 6304.
Sollte das Schneckengewinde ohne Fett leicht schaben oder etwas ungleichmäßig laufen, nehme ich ebenfalls die zähere Variante. Meist merkt man dann geringfügige Beschädigungen beim Fokussieren an der Kamera nicht mehr.
Ein weiterer Aspekt ist natürlich, ob Du Deine Objektive über längere Zeit großer Wärme aussetzt, z.B. im Auto, das sich ja im Sonnenlicht bis zu 80° aufheizen kann. Dünnflüssige, ausdünstende Fette sind dann nicht so angesagt.
Gruß, Rick
Ich nehme immer Silikonfett aus dem Laborbereich.
Den Tipp habe ich von einem Bekannten, der in einem Labor arbeitet, der besorgt mir das Fett auch. Die benutzen es dort, um Vakuumgeräte abzudichten. Es behält in einem breiten Temperaturbereich seine Eigenschaften und läuft nicht weg und trocknet daher auch nicht aus oder verharzt.
Leider steht auf den Tuben nichts weiter drauf, außer "Hochvakuum Silikonfett leicht" & "Hochvakuum Silikonfett schwer".
Damit habe ich vor Jahren schon ein Helios 58/2 instand gesetzt. Das läuft nach wie vor schön soft. Und nun benutzte ich es grad für ein Plastik-Ennalyt 28/2.8 (MC Macro Revuenon 28/2.8).
Mag bessere Schmiermittel geben, aber ich bin zufrieden. Ich benutze das auch für O-Ringe in Dämpfern, bei empfindlichen Kunststoffteilen usw...