Jetzt noch eine Lösung für Leute, die nicht Henrys SFTs haben,
aber trotzdem etwas mit Diaprojektor-Objektiven anfangen wollen. Gerade aus ehemaliger DDR Produktion gibt es da zwei absolut geeignete.
Die Objektive sollten eine Brennweite von 80 bzw. 100mm haben und etwa 30mm Durchmesser, damit man sie mit einem Streifen selbstklebender dc-fix Velourfolie umwickeln kann
und in einen M42 Zwischenring (ohne Automatikfunktion) stramm eindrehen.
Des weiteren braucht man einen M42 Adapter zur Kamera, einen passenden M42 Zwischenring in Verbindung mit einem M42 Helicoid (36-90mm), hier wird dann das modifizierte Objektiv eingeschraubt.
Nun kann man die Fotos mit dem Kringelbokeh, die man im Netz zuhauf findet, machen.
Ist einem das aber zuwenig, dann benötigt man noch eine Iris - Blende, die mindestens den Durchmesser der vorderste Linse haben sollte und direkt davor sitzt, für die Befestigung muß man sich etwas einfallen lassen,
weil es von der jeweiligen Objektiv-Form abhängig ist, die Wirkung ist jedenfalls enorm.
So sieht es bei mir aus
Kamera mit M42 Adapter
M42-Zwischenring mit M42 Helicoid
Modifiziertes (mit Zwischenring versehenes) Objektiv
von vorne
Iris Blende
damit läßt sich nun exzellent fotografieren, aber anders als bei einem normalen Objektiv
Bokeh natürlich auch
etwas angekringelt, da gibt es im Netz die wüstesten Beispiele
im Makrobereich ist es ziemlich ansprechend (abgeblendet auf etwa 4-5,6)
Man kann natürlich auch ein Diaplan Projektionsobjektiv, oder das von Meyer Görlitz nehmen, nur der Durchmesser sollte so sein, daß man es in einen M42 Zwischenring eindrehen kann.


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