Also das sieht auch im Detail wirklich gut aus und die runde Öffnung sehr schön. Dank für Deine Darstellung!
Grüße Ulrich
Also das sieht auch im Detail wirklich gut aus und die runde Öffnung sehr schön. Dank für Deine Darstellung!
Grüße Ulrich
Nun zum Leitz Colorplan 2,5/90 in der letzten Version, wenn man eine Iris-Blende dran bauen will, das macht nämlich insofern Schwierigkeiten, weil der schwarze Plastik-Kopf vorne gerade so in den 42,5er SFT hineinpaßt und einen
daran hindert, es ähnlich zu machen wie beim Elmaron 2,8/100 wie vor; deswegen habe ich das Objektiv zur Kamera hin überstehen lassen und dort den Abstand mit 52mm Ringen vergrößert, damit das Auflagemaß paßt.
Letztlich sieht es an der A7 (wie auch bei den anderen Kameras) so aus:
komplett, aber Sonnenblende muß noch dran
ohne Iris-Blende
so muß das Objektiv im 42,5er SFT sitzen, damit das Filtergewinde für die Iris-Blende frei bleibt
Hier sieht man die Distanzringe zwischen Umkehrring an der Kamera und den 52,5er SFT/42,5er SFT in Retrostellung
So etwa steht das Objektiv über den 52er SFT hinaus/ hier beim 42er SFT
An der A7 (zum Größe einschätzen)
ein paar Fotos, abgeblendet auf etwa 4
Falls es jemand nachbauen will, man braucht die beiden SFT von Henry, ansonsten funktioniert es meiner Meinung nach nicht, weil ich keinen geeigneten Helicoid mit der passenden lichten Öffnung gefunden habe.
Die maximale Öffnung der Iris-Blende sollte bei mindestens 35mm, besser 40mm liegen, weil ansonsten beim Vollformat Abschattungen in den Ecken möglich sind, das ist jedoch nicht generell so.
Die 52mm Distanzringe sind übrigen Filterringe ohne Glas, auch die billigen China Zwischenringe für mft haben 52mm Durchmesser mit passendem Gewinde.
Geändert von ulganapi (20.06.2020 um 19:01 Uhr)
Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6
Jetzt noch eine Lösung für Leute, die nicht Henrys SFTs haben,
aber trotzdem etwas mit Diaprojektor-Objektiven anfangen wollen. Gerade aus ehemaliger DDR Produktion gibt es da zwei absolut geeignete.
Die Objektive sollten eine Brennweite von 80 bzw. 100mm haben und etwa 30mm Durchmesser, damit man sie mit einem Streifen selbstklebender dc-fix Velourfolie umwickeln kann
und in einen M42 Zwischenring (ohne Automatikfunktion) stramm eindrehen.
Des weiteren braucht man einen M42 Adapter zur Kamera, einen passenden M42 Zwischenring in Verbindung mit einem M42 Helicoid (36-90mm), hier wird dann das modifizierte Objektiv eingeschraubt.
Nun kann man die Fotos mit dem Kringelbokeh, die man im Netz zuhauf findet, machen.
Ist einem das aber zuwenig, dann benötigt man noch eine Iris - Blende, die mindestens den Durchmesser der vorderste Linse haben sollte und direkt davor sitzt, für die Befestigung muß man sich etwas einfallen lassen,
weil es von der jeweiligen Objektiv-Form abhängig ist, die Wirkung ist jedenfalls enorm.
So sieht es bei mir aus
Kamera mit M42 Adapter
M42-Zwischenring mit M42 Helicoid
Modifiziertes (mit Zwischenring versehenes) Objektiv
von vorne
Iris Blende
damit läßt sich nun exzellent fotografieren, aber anders als bei einem normalen Objektiv
Bokeh natürlich auch
etwas angekringelt, da gibt es im Netz die wüstesten Beispiele
im Makrobereich ist es ziemlich ansprechend (abgeblendet auf etwa 4-5,6)
Man kann natürlich auch ein Diaplan Projektionsobjektiv, oder das von Meyer Görlitz nehmen, nur der Durchmesser sollte so sein, daß man es in einen M42 Zwischenring eindrehen kann.
Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6
Moin Dieter,
Danke für die ausführliche Anleitung!
Mir werfen sich da zwei Fragen auf:
1.) Das Objektiv wirkt ungewöhnlich kurz für ein Diaprojektorteil,
gerade auch für ein AV Pentacon 2.8/80, hast Du das abgelängt?
2.) Wenn es ca. 30mm Durchmesser sind, reicht dann eine Lage Dekofix zum stabilen Eindrehen in M42?
Oder unterfütterst Du das noch mit was Anderem?
Mir kommen mehrere Lagen oft so unsicher/schwammig vor, das traue ich mich bisher nicht...
Gx
Jubi
Hallo Jubi,
das Objektiv ist so kurz, es stammt von einem DDR Projektor, allerdings weiß ich nicht mehr welcher.
sieht so aus, nichts ist abgelängt
es hat hinten 33mm, umwickelt ist es mir 2-3 Lagen, dann kann man es sehr stramm eindrehen, zumindest in meinen Ring
die etwa 30mm sollten nur als Richtlinie dienen, es kann auch 35 oder soetwas sein, jedenfalls sollte man 2-3 Lagen nehmen, dann funktioniert das gut,
bei mehr würde ich mit etwas anderem Unterfüttern, weil es sonst zu flexibel wird. Es kommt auf die lichte Weite des Rings an.
Übrigens, wenn das Objektiv länger ist, dann steckt einfach der hintere Teil im Helicoid bzw einem weiteren Zwischenring, das Auflagfemaß
ist sehr oft unterschiedlich.
Gruß Dieter
Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6