....unabhängig von Maximalabstand sieht das Objektiv schon unglaublich cool aus an der Kamera...
Gruß Claas
....unabhängig von Maximalabstand sieht das Objektiv schon unglaublich cool aus an der Kamera...
Gruß Claas
Überraschung des heutigen Tages: mit dem noch kürzere M42 Adapter, den ich an das XR-Heligon geschraubt habe passt dieses entgegen meiner Annahme doch an die X-T1.
Ergebnis: ganze 66cm von Objektiv Frontlinse <-> fokussiertes Objekt. Entgegen den 58cm beim TV-Heligon.
Es ist ein Kampf von zehntel und hundertstel Millimeter die nur Zentimeter bringen. Aber dadurch passt doch immer etwas mehr auf das Bild.
(Und man muss den Personen mit der dicken Linse nicht ganz so dicht auf die Pelle rücken)
Trotzdem bin ich immer noch gespannt, ob ich an einer Sony APS-C ebenfalls auf die sagenhaften 100cm kommen werde.
Hallo
hat sich schonmal jemand Gedanken dazu gemacht wie das an einer Leica M funktioniert ( M2 ) ?
ich habe das tv heligon 50mm und einen m39 zu Leica m adapterring , damit wäre aber der objektiv- und sucherfenster knopf im Weg .
grüsse
Hallo Dagmar, willkommen im DCC!
Zur Adaptierung kann ich wenig sagen, da ich weder Kamera noch Objektiv habe. Aber ist eine Adaptierung an eine Leica M2 überhaupt sinnvoll?
Die Sony hat ein Auflagemaß von 18mm und bei der Adaptierung (Beitrag #81) reicht das Objektivrückteil in den Verschluss. Der so erreichte Aufnahmeabstand ist 100cm.
Die Leica hat 28mm Auflagemaß und das Objektiv darf den Verschluss nicht behindern, d.h. dein Aufnahmeabstand wird deutlich geringer. Und wie willst Du fokussieren? Eine Adapterlösung hat keinen Anschluss an den M2 Entfernungsmesser und keinen Parallaxenausgleich. Ohne Sensor und Live-View wird das schnell sehr frustrierend.
Seit heute darf ich das Objektiv auch mein Eigen nennen.
Ich habe mal ausprobiert, was passiert, wenn man das hinterste Element entfernt. Dieses scheint so eine Art "Speedbooster" zu sein. Ohne diesen Speedbooster hat man etwa 100mm Brennweite, Blende 1,4 und deckt den gesamten KB-Sensor ab.
Nachteil: Es ist dann nicht mehr wirklich gut korrigiert.
Die Brennweite habe ich anhand eines Bildausschnitts mit einem Zoom-Objektiv verglichen. Ich kam auf etwa 110mm, aufgrund der Verzeichnung sind es Zentral aber vermutlich leicht abweichende Werte.
Die Blende habe ich über die Transmission an einer weißen Wand mit einem Blende 2,8 Objektiv verglichen. Da sind 2 Blenden unterschied (ISO 200 vs ISO 800).
Der große Vorteil ist, dass man auch deutlich größere Objektabstände realisieren kann.
Das passiert, wenn man die Rücklinse wegnimmt und das Objektiv an den Sensor führt, bis der Tubus an die Abdeckung des Verschlusses stößt. Man kann sehr weit weg fokussieren, aber der Effekt verursacht doch ein klein wenig Schwindel, oder was meint ihr?