@jubi
Zum einen weil ich das Objektiv relativ fest in den Zwischenring eindrehe, damit es die Lage behält, und ich vermeiden will, daß eventueller Abrieb der schwarzen Beschichtung des Zwischenrings in die Kamera gelangt, zum anderen habe ich den Sensor meiner ersten A6000 damit ruiniert, weil ich das Objektiv an der Kamera zu weit angedreht habe, was im nachhinein gesehen gar nicht nötig gewesen wäre.
Du mußt ja bedenken, daß das Objektiv durch den Helicoid bewegt wird und seine Lage im Zwischenring behalten soll, während es beim SFT in dessen Gehäuse vor und zurück bewegt wird.
Beim SFT geht das natürlich besser.
Gruß Dieter
Fotografiere meistens digital - hauptsächlich mit Objektiven der 50er bis 70er Jahre https://www.zonerama.com/Gastfresser/300955
falls doch analog, dann Kleinbild mit Minolta AF, Mittelformat mit Bronica 6x7 und 4,5x6
Ungefähr 1,70m von der Samtfolie auf einer Breite von 48mm aufgewickelt. Der Zwischenring ist auf der Kameraseite etwas enger als vorne. Hoffe, dass ich das Objektiv relativ zentrisch eindrehen konnte. Das Scharfstellen von unendlich entfernten Objekten ist etwas fummelig und die Zone ist relativ schmal. Aber auch das war für Grobmotoriker, wie mich, machbar. Die Gefahr den Sensor zu verletzen bestand nicht, es sei denn die Umwickelung wäre nicht ausreichend gewesen, alles wäre an der Kamera montiert und beim Versuch das Objektiv in Richtung Sensor zu schieben, würde es auf den Sensor durchrutschen.
Das Scharfstellen mit dem Helicoid funktioniert tadellos. Das Objektiv bedarf ein wenig der Übung, um zu erkennen bei welchen Abständen, Gegenlicht, Abstände Motiv - Hintergrund usw. es zu swirlen beginnt.
Das Pröbeln wird also noch ein bißchen anhalten. Alles in Allem viel preiswerter als ein Lensbaby Twist 60 bei vielleicht vergleichbar ähnlichen swirl-Effekten ... ich habe allerdings keine Vergleichsmöglichkeit.
lg
voigtländer
PS: Herzlichen Dank für alle hilfreichen Beiträge