Hallo Ekkehard,
die Befürchtungen richten sich nicht auf den fehlenden Blendenring, sondern auf die unsägliche Canon Erfindung
des "focus by wire". Hier dreht man den Entfernungseinstellring und ein interner Motor bewegt die Linsengruppen,
um die gewünschte Entfernung einzustellen. Ist dieser interne Motor kaputt, dann kann man drehen wie man will,
aber es läßt sich keine Entfernung mehr einstellen, auch nicht im "Mf-Modus". Auf gut Deutsch: dieses Objektiv
ist ein Fall für den "Ausschlachter".
Vielleicht gibt es mal einen Tüftler, der hier einen Totalumbau wagt und es schafft die Steuernocken für die
Entfernungseinstellung anderweitig zu bewegen, aber das kann ich mir momentan nicht so recht vorstellen.
Diese Technik von Canon ist insoweit doppelt fragwürdig, da diese auch in den teuersten Ef-Objektiven verbaut
wurde und Canon keine, oder zumindest nicht genug Ersatzteile bevorratet hat.
Ich denke daraus und speziell beim Fd 1,8/200 auch aus der extrem geringen Stückzahl resultiert der mittlerweile
gewaltige Mehrpreis der gegenüber der Ef-Version aufgerufen wird.
Im übrigen möchte ich mich ganz herzlich für den gewaltigen Zuspruch für diese Ausnahmeobjektiv bedanken.
Ich verspreche, dass noch viele Fotos folgen werden...
LG Christian
Danke Christian für die Infos, aber ich hatte noch nie mit irgendwelchen Optiken oder Kameras technische Probleme gehabt.
Auf die Hinweise hin habe ich gerade mal bei canon.com nach Services spare Parts recheriert und im Detail feststellen müssen, dass Canon hier nur für die wirklich neueren Produkte (Lenses) Ersatzteile vorhält.
Das EF 200mm F1.8 L ist dort nicht mehr dabei. Für ein EF 200mm F2.0 L IS USM wäre noch Support möglich.
Zum Glück habe ich das FD 2.8/300mm L, das FD 4.5/500mm L und das FD 1.2/85mm L und bin da hoffentlich noch mit auf der sicheren Seite.
VG Ekkehard
Gerade das EF 200 mm f/1,8 L USM gehört zu den Objektiven, die zumindest in Frankreich schon vor 15 Jahren nicht mehr instandzusetzen waren. Damals habe ich noch im damals grössten französischen Profi-Fachgeschäft gearbeitet und der dortige Miet-Service hatte ein Exempar mit defekter Entfernungseinstellung. Das Objektiv hatte damals einen potentiellen Käufer bei Zeiss Oberkochen aber der Verkauf kam dann doch nicht zustande, ich nehme mal an, dass der aufgerufene Preis für die ansonsten ästhetisch und optisch einwandfreie "Ruine" noch zu hoch war. Heute würde ich also bestenfalls die FD-Version kaufen und weiterhin um alle "Focus by wire"- Objektive der ersten Generation einen grossen Bogen machen.
LG Volker
Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
>> Einführung | Meine "Uralt" (Stand 2015) Linsenliste | Noch eine Linsenliste | RetroCamera.de (Blog) | Altglasphase : 10
>> Aktuelle Verkaufsangebote! <<>> Auf EBAY <<
Hallo zusammen,
hier sind weitere Fotos, die mit dem fd L 1,8/200 entstanden sind, allesamt bei Offenblende an der Sony A7.
hier der Hund meiner Tochter (ein ganz hübscher, lieber...)
crop
Weidezaun
crop
Bank auf der Wiese
crop
nochmal Weidezaun
Vollformat
crop Mitte
crop Ecke
herbstlicher Feldweg
crop
Hunde beim spielen (leicht gecropt)
Herbstimpression
crop
nochmal der Hund
crop
Fazit: die Canon Ingenieure haben hier ganze Arbeit geleistet. Das muß ich als alter Nikonianer neidlos zugeben!
LG Christian
Alsatien, Anthracite, Belcantor, CanRoda, classicglasfan, Dbuergi, eos, gorvah, Gustav, Hias, joeweng, LucisPictor, Namenloser, Phillipp, ropmann, tho, ulganapi, vwbusherbi, witt, xali
Beim Betrachten der angebotenen Preise für die Optik... hat sich die Geldausgabe letztlich gelohnt? Oder war es nur eine Art Investition in die Zukunft?
VG Ekkehard