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Thema: Spannende Gerüchte

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Spitzenkommentierer Avatar von Tedat
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    Zitat Zitat von Anthracite Beitrag anzeigen
    Aber gut, dass sie mit R einen anderen Buchstaben gewählt haben als Nikon mit Z. D600 bei Nikon und 600D bei Canon ist eher verwirrend.
    "RF lenses" ist dafür mal echt saublöd gewählt... "RF" steht seit Ewigkeiten für "Rangefinder" und damit hat das System nun gar nix zu tun.


    Zitat Zitat von Anthracite Beitrag anzeigen
    Der Grund für den Wechsel des Bajonetts ist in erster Linie das Auflagemaß.
    Wieso in erster Linie das Auflagemaß? Nikon sagt dazu:

    Der besonders große Durchmesser des Z-Bajonetts erlaubt Objektivkonstruktionen, mit denen mehr Licht auch bis in die Ecken des Bildfelds gelangt. Mehr Helligkeit. Mehr Tiefe. Schärfe bis in die Bildecken.
    sowie

    Mit 55 mm Durchmesser ist dies der größte Bajonettanschluss aller Vollformatsysteme. Die Schärfe bis in die Bildecken übertrifft alles, was Sie bisher gesehen haben.
    Die 16mm Auflagemaß werden gar nicht erwähnt, sonst würde der Adapter F/Z ja auch nicht funktionieren. Sowas ist zwar für Adaptierer interessant, nur dürfte diese Zielgruppe für keinen Hersteller sonderlich relevant sein.
    Ich sehe das wie Henry.. das zu klein konzipierte F-Bajonett musste für ein zeitgemäßes System geändert werden.
    Gruß
    Jan

  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von Tedat Beitrag anzeigen
    Wieso in erster Linie das Auflagemaß? Nikon sagt dazu:
    Da zitierst du das Nikon-Marketing. Und die heben den Punkt mit dem Bajonettdurchmesser hervor, weil's Sony verbockt hat. Deren FE-Bajonett war ursprünglich nur für APS gedacht. Für Vollformat ist das etwas knapp geraten.

    Nein, es war mMn. wirklich das Auflagemaß. Aber das Nikon-Marketing kann nicht sagen "Wir haben jetzt endlich auch, was Sony schon länger hat."

    Die Nachteile, die Nikon durch das enge F-Bajonett hat, sind relativ gering. Verglichen mit dem großen Canon-Bajonett betrifft das ein 50/1,0 - was aber auch bei Canon ein Misserfolg war - ein 50/1,2 mit AF, ein 85/1,2 und ein 17er mit Tilt-Shift. Dafür hat Nikon ein 50/1,2 ohne AF, ein 50/1,4, ein 85/1,4 und ein 105/1,4 jeweils mit AF und ein 19er Tilt-Shift. Das ist kein großer Unterschied, der ein neues Bajonett rechtfertigen würde.

    Aber die konstruktiven Vorteile spiegelloser Kameras können sie nur mit deutlich geringerem Auflagemaß ausnutzen. Deswegen war das neue Bajonett zwingend. Und wenn man ohnehin ein neues Bajonett nimmt, kann man es auch größer machen (hinzu kommt, dass ein enges Bajonett bei einem kleinen Auflagemaß kritischer ist als bei einem großen Auflagemaß). Und anschließend sucht sich das Marketing heraus, wo man im Endergebnis dann besser ist als die Konkurrenz und tut so, als sei das das für die Wahl der Kamera entscheidende Merkmal.

  3. #3
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Anthracite Beitrag anzeigen
    Da zitierst du das Nikon-Marketing. Und die heben den Punkt mit dem Bajonettdurchmesser hervor, weil's Sony verbockt hat. Deren FE-Bajonett war ursprünglich nur für APS gedacht. Für Vollformat ist das etwas knapp geraten.

    Nein, es war mMn. wirklich das Auflagemaß. Aber das Nikon-Marketing kann nicht sagen "Wir haben jetzt endlich auch, was Sony schon länger hat."

    Die Nachteile, die Nikon durch das enge F-Bajonett hat, sind relativ gering. Verglichen mit dem großen Canon-Bajonett betrifft das ein 50/1,0 - was aber auch bei Canon ein Misserfolg war - ein 50/1,2 mit AF, ein 85/1,2 und ein 17er mit Tilt-Shift. Dafür hat Nikon ein 50/1,2 ohne AF, ein 50/1,4, ein 85/1,4 und ein 105/1,4 jeweils mit AF und ein 19er Tilt-Shift. Das ist kein großer Unterschied, der ein neues Bajonett rechtfertigen würde.

    Aber die konstruktiven Vorteile spiegelloser Kameras können sie nur mit deutlich geringerem Auflagemaß ausnutzen. Deswegen war das neue Bajonett zwingend. Und wenn man ohnehin ein neues Bajonett nimmt, kann man es auch größer machen (hinzu kommt, dass ein enges Bajonett bei einem kleinen Auflagemaß kritischer ist als bei einem großen Auflagemaß). Und anschließend sucht sich das Marketing heraus, wo man im Endergebnis dann besser ist als die Konkurrenz und tut so, als sei das das für die Wahl der Kamera entscheidende Merkmal.
    Konstruktive Vorteile?

    Der Vorteil der spiegellosen Kameras liegt doch nur darin, das Sensorbild direkt ohne die Spiegel und Prismenumlenkung anzapfen zu können.
    Rein mechanisch ist es im Grunde egal, hätte man auch beim F-Bajonett bleiben können, wenn man - wie bisher bei den Objektivkonstruktionen mit einem Adapter gearbeitet hätte.

    Der Vorteil liegt aber doch darin, gänzlich andere Konstruktionen als der Retrofokus - Konstruktion zu schaffen, die ja in erster Linie dazu gedacht waren mit einer distanzüberbrückenden Linse den Abstand für den Schwingspiegel (und noch früher für die Farbteiler) zu erzielen. Als Erfinder dieser Bauweise für KB Kameras gilt Pierre Angenieux.

    Hier mal ein Link, der das erklärt... https://de.wikipedia.org/wiki/Retrofokus

    Durch den Verzicht auf den Schwingspiegel kann man nun von diesen Retrofokus-Konstruktionen abweichen und darin sehe ich die Vorteile, die Entwicklung von Objektiven verbessern.

    So ein Leica M Objektiv an einer Nikon zu sehen, ist bestimmt eine spannende Sache, wie wir es ja schon von der Sony mit der Adapteritis kennen.

    Alle Kamera-Hersteller, die auf Spiegellos umschwenken und KB anbieten wollen müssen unbedingt die Mountfrage vorab beantworten, denn die entscheidet zusammen mit der Verfügbarkeit von Adaptern für die Altobjektiv zwingend über den Erfolg oder Mißerfolg eines solchen Systems.

    Die Adapter um die Besitzer teuerer Systemobjektive aus den DSLR Tagen nicht vor den Kopf zu stoßen wie seinerzeit ja bei Canon geschehen... und gleichzeitig aber einen zeitgemäßes "großes Loch" im Bajonett zu haben, damit die Neukonstruktionen, die ja auch klein und kompakt sein sollen, nicht aufgrund ihrer mechanischen Einschränkungen durch das Bajonett eine Vignettierung des den Objektiven ja immer näher rückenden Sensors nach sich ziehen.

    Aus der Entwicklung des VNEX und meiner anderen Geschichten, weiß ich nur zu gut, wie sehr sich eine zu kleine Dimensionierung des Mounts auswirkt. Wenn ein Tubus am Objektivende nur einen Durchmesser von 35 mm hat, so wird er an einer Sensordiagonale von 43 mm beim Kleinbild zwangsläufigzu Abschattungen führen. Nutze ich aber den gleichen Tubus weiter entfernt vom Sensor, verringert sich auch die Abschattung...

    Diesen Spagat machen die Hersteller Canon und Nikon gar nicht erst, sondern setzen jeweils gleich auf ein neues, weiter gefasstes Bajonett....

    So hält man über die Adapter die "Altbestands-Kunden" gewogen und "Neueinsteiger" werden ohnehin dann gleich in die "Objektive" mit neuerem Mount investieren und gegebenenfalls dann die Adapter nutzen.

    Den Vorteil sehe ich darin, dass nun die Kamerahersteller gleich die Adapter mit anbieten, statt es einem Dritthersteller zu überlassen.

    Wenn dann die Adapter noch update-fähig sind bei Protokolländerungen haben Nikon und Canon aus meiner Sicht alles richtig gemacht um den Übergang geschmeidig erfolgen zu lassen.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  4. 4 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  5. #4
    Spitzenkommentierer Avatar von Anthracite
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    Zitat Zitat von hinnerker Beitrag anzeigen
    Konstruktive Vorteile?
    [...]
    Der Vorteil liegt aber doch darin, gänzlich andere Konstruktionen als der Retrofokus - Konstruktion zu schaffen
    Genau das meinte ich mit konstruktiven Vorteilen.
    Und um die nutzen zu können, braucht man ein Bajonett mit geringerem Auflagemaß.
    Also sind wir eigentlich einer Meinung.

  6. #5
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Anthracite Beitrag anzeigen
    Genau das meinte ich mit konstruktiven Vorteilen.
    Und um die nutzen zu können, braucht man ein Bajonett mit geringerem Auflagemaß.
    Also sind wir eigentlich einer Meinung.
    Wenn es so zu verstehen war, jepp !

    War nur nicht näher von Dir ausgeführt, was Du unter konstruktiven Vorteilen meinst. Wobei hier aber das geringere Auflagemaß weniger die Rolle spielen dürfte als der Innendurchmesser des neuen Bajonetts.

    Fuji hat mit knapp unter 18mm liegend ein ebenfalls recht geringes Auflagemaß an den aktuellen APS-C Modellen, aber an dem Mount werden die eben nie einen KB Sensor mit einer Bilddiagonale von 43mm ausgeleuchtet bekommen... das ist definitiv, denn das zugehörige Objektivbajonett verkleiner den ohnehin kleinen Durchlassbereich nochmals zusätzlich.
    Schließlich hängen die Innenbajonettobjektive ja nicht in der Luft und wenn man dann nochmals 2 oder 3mm für die Objektivwandung "lochverkleinernd" abziehen muss vom wirksamen Durchmesser, wird so ein nah an den Sensor gebrachtes Kamerabajonett mit geringem Durchmesser eben zur echten Falle.

    Aber letztlich eine Huhn/Ei - Debatte, denn das eine bedingt immer das andere... verringer ich das Auflagemaß, brauch ich einen breiteren Mount, also ein neues Bajonett. Hab ich ein geringes Auflagemaß realisiert mit einem neuen breiten Mount, kann ich den KB Sensor voll ausleuchten.

    Leica nahm hier immer eine Sonderstellung ein, hatte aber auch nie ein so niedriges Auflagemaß wie die heutigen Systemkameras. Da ging das dann wieder, trotz des auch relativ kleinen Bajonett an der Kamera und den Objektiven.

    Aber selbst Leicas Bajonett ist "am Ende", denn die man hilft sich da ja in der Kodierung nur mit einem Trick in das Bajonett verlagert und muss auch keine Kontakte in den Mount mit einarbeiten... schlicht weil es kein AF System ist, das irgendeine Kommunikation mit dem Objektiv aufbauen und Motoren steuern muss.

    LG
    Henry
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  7. Folgender Benutzer sagt "Danke", hinnerker :


  8. #6
    Hardcore-Poster
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    Also doch Samsungs hat eine NX2 entwickelt????, und Fuji wird aus der Zusammenarbeit den APS-C-Sensor erhalten, der auch noch 30% günstiger ist.
    https://www.fujirumors.com/samsung-will-supply-aps-c-sensors-to-fujifilm-report-says/
    Siehe auch:
    https://translate.googleusercontent....qk_u-edZhSR5ZQ

  9. Folgender Benutzer sagt "Danke", minolta2175 :


  10. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von OpticalFlow
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    So, Panasonic kommt Anfang 2019 wohl auch mit einer spiegellosen KB-Kamera auf den Markt. Ankuendigung soll am 25.9. sein.
    Hoffen wir, das Konkurrenz das Geschaeft belebt, auch wenn ich mit meiner A7ii sehr zufrieden bin (bei ausschliesslicher Altglasnutzung).

    Was die Nikons betrifft. Es waere schoen, wenn Nikon einen Adapter auf F bringt, der sich mit Hasenohren fuer die Blendenuebertragung versteht (unwahrscheinlich).

  11. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von digifret
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    Olympus FT und mFT Fan, und mäßig Altglas Fotografiere seit 55 Jahre.Angefangen mit einer GEVABOX.
    Makro und Natur,Tierfotografie. Die meist benutzen Objektive, FT 14-35mm f:2.0 / FT 50-200 f:2.8 3.5 / Nikkor ED AIS 300mm 2.8 /Samyang 135mm f:2.0 Samyang 50mm f:1.4 samyang 85mm f: 1.4 / Kamlan 50mm f:1.1 Laowa Venus 15mm wide macro .
    auf Flickr--" pierbophoto"
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