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Thema: Hinaus in die Nacht: Sterne, Mars und Mond und ..."

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Förderndes DCC Mitglied Avatar von Crystex
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    Zitat Zitat von spirolino Beitrag anzeigen

    Edit Gleich noch ein zweitesmal Orion, nun mit 50mm aufgenommen
    Cool. Sogar bei 50mm kann man den Orionnebel schon gut erkennen.

    Vorgestern auch mal kurz auf die Plejaden drauf gehalten. Die Hardcoreastrofreaks halten auf die Stunden/Tage/Wochen drauf damit sie den Nebel besser Rausarbeiten können.
    Meine Aufnahme ist nur 45" lang bei ISO 2000,300mm und F5 (Einzelbild)
    Sogar bei der Recht kurzen Aufnahmedauer kann man den Nebelansatz erkennen.

    Plejadendigi.jpg

    LG
    Alex

  2. 6 Benutzer sagen "Danke", Crystex :


  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von spirolino
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    ....
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    Viele Grüße
    ro

  4. 5 Benutzer sagen "Danke", spirolino :


  5. #3
    Spitzenkommentierer Avatar von joeweng
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    Mein erster Versuch, den Orionnebel mit einer Einzelaufnahme abzulichten

    Canon 6D Tokina AT-X 2.8 300mm, ISO 12800, F 4, 2 Sekunden Belichtungszeit, entwickelt mit DXO PhotoLab:

    IMG_1215_DxO-1b.jpg

    Das Objektiv scheint geeignet für diese Aufgabe und die 6D schlägt sich beachtlich gut für 6 Jahre alte Technik.
    Ich bin schon länger am überlegen, ob ich mir eine Nachführung zulege, der Widerstand schwindet....

    LG Jörn
    Digital und Analog unterwegs...

  6. 4 Benutzer sagen "Danke", joeweng :


  7. #4
    Förderndes DCC Mitglied Avatar von Crystex
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    Zitat Zitat von joeweng Beitrag anzeigen

    Das Objektiv scheint geeignet für diese Aufgabe und die 6D schlägt sich beachtlich gut für 6 Jahre alte Technik.
    Ich bin schon länger am überlegen, ob ich mir eine Nachführung zulege, der Widerstand schwindet....

    LG Jörn
    Das sieht schon gut aus, mit Stacking ist zwar etwas mehr drin aber nicht zufriedenstellend. Jedenfalls war es bei mir nicht so.
    Dabei hab ich auch mit der 6D und Iso 12800 und dem Nikkon 2.8/300 ai Fotografiert,aber Offenblende und glaub 1 sek. länger als du.
    Wenn etwas deutlich besseres Rauskommen soll dann kommst du um eine Nachführung nicht drumrum.
    Eine Parallaktische Montierung ist aber auch ein Ding für sich. Man muss das nach und nach Erlernen mit dem Teil umzugehen.
    Und das ist nicht einfach. Mir kamen 1000 Fragen auf. Schon das Ausrichten ob "Einscheinern" oder per Polsucher ist eine Wissenschaft für sich.

    LG
    Alex

  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", Crystex :


  9. #5
    Spitzenkommentierer Avatar von spirolino
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    Standard S I R I U S

    Sirius steht aktuell tief und ist bei freier und klarer Sicht selbst auch in urbaner Umgebung noch hell und deutlich zu sehen.


    Schwetzingen Schwetzingen DSC01771 02-2018 III FC 02-2018 III.jpg
    Viele Grüße
    ro

  10. 5 Benutzer sagen "Danke", spirolino :


  11. #6
    Hardcore-Poster Avatar von Rick
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    Obwohl ich das eigentlich nicht wollte, bin ich nun doch am Rumschauen, welches Equipment ich mir - wenn ich das wirklich will - für Astrophotographie zulegen soll.

    Die A7RII ist genau das, was ich für die Adaption verschiedenster Altgläser haben wollte. Daran wird sich auch für die nächsten fünf - zehn Jahre sicherlich nichts ändern. Ich bin mit der A7RII einfach super zufrieden.

    Allerdings bin ich beim Erkunden von Berichten über Astrophotographie nie wirklich auf eine A7 bzw. A7R (II) gestoßen, außer gelegentlich in diesem Forum. Dazu erschrecken mich Berichte über den sogenannten Star-Eater-Effekt bei Sony Alpha Kameras, hier ein Beispiel:

    https://www.lonelyspeck.com/why-i-no...etter-to-sony/

    Folgt man dem Bericht, scheint das Problem bisher von Sony auch in der letzten Firmware Version 4.0 nicht behoben zu sein. Gibt es dazu Erfahrungen von Mitgliedern des DigiCamClub Forums ?

    Favorisiert wurde in vielen Berichten die Canon D6 und in neueren Berichten immer mehr die Pentax K-1 mit dem eingebauten GPS-Astro-Tracer, der Aufnahmen bis zu 3 Minuten erlaubt, auch ohne externer Nachführung. Wenn ich das richtig verstanden habe, entfällt bei der Pentax K-1 die Pol-Ausrichtung wie für externes Nachführ-Equipment.

    Sollte mich nach 2 Jahren die Astrophotographie wieder zurück in die Pentax Arme treiben ? Das wär echt ein Ding. Die alten DA Objektive meiner K20D wären im APS-C Modus einer K-1 oder K1 II (angekündigt für April 2018) wieder verwendbar ... Auf den Pentax AF konnte ich mich immer verlassen, eine Lupe brauch ich dazu nicht. Ok, mehr will ich mich aber über Sony Alpha vs. Pentax K-1 nicht auslassen, das wäre dann OT.

    Wichtig wäre eher, ob ich mir wirklich Astro-Equipment für meine A7RII anschaffen soll.

    Gruß, Rick

  12. #7
    Spitzenkommentierer Avatar von spirolino
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    Ich hatte anfangs die A7 und danach die A7R für Astroaufnahmen im Einsatz. Nun auch die A7RIII. Ich stelle bei diesen Modellen nicht fest, dass Sterne geschluckt würden. Im Gegenteil: über das Kamerauge sieht viel mehr Sterne, als mir das mit bloßem Auge jemals möglich wäre. Und auch in kontrastarmen Situationen mit Störlicht noch Sterne, wo das Auge schon längst ausgestiegen ist. Mehr erpressen andere Kamera auch nicht. Bei idealen Bedingungen wie sie André beispielsweise in der Steiermark hat, wäre etwas Filterung u.U. sogar willkommen.

    Zu alten Objektiven: erwarte nicht sonderlich viel davon bei Astroaufnahmen. Das meiste Altglas ist den besseren neuen Konstruktionen in dieser Disziplin deutlich unterlegen. Du brauchst Objektive mit hohen Mikrokontrasten, hoher Auflösung und Schärfe bis an den Rand, mit wenig Koma. Das alles bei hoher Lichtstärke und möglichst schon offen. Das bringen etwas ältere Objektive in der Summe i.a. nicht. Ausnahmen gibt es. Die sind auch heute entsprechend teuer.

    VG ro

  13. 2 Benutzer sagen "Danke", spirolino :


  14. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von spirolino
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    Zitat Zitat von Crystex Beitrag anzeigen
    Vorgestern auch mal kurz auf die Plejaden drauf gehalten. Meine Aufnahme ist nur 45" lang bei ISO 2000,300mm und F5 (Einzelbild)
    Sogar bei der Recht kurzen Aufnahmedauer kann man den Nebelansatz erkennen.
    War mit meinem Gerät letzten Herbst zu Fuß ein Stück von Heidelberg raus in die Felder gegangen und auch die Plejaden aufgenommen.
    Objektiv war das Samyang 1.8/135, bei 30 s Belichtungszeit erschienen sie so:


    Plejaden 135mm f2 10-2017.jpg
    Viele Grüße
    ro

  15. 5 Benutzer sagen "Danke", spirolino :


  16. #9
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    Heute hat sich nach einigen Wochen mit bedecktem Himmel, Nebel oder Hochnebel endlich wieder einmal der Sternenhimmel gezeigt. Nach kurzem Überlegen habe ich mich dann aufgemacht, um mal wieder etwas zu Testen. Kleine Enttäuschung: Der vor ein paar Wochen gekaufte grüne Laserpointer, der "indoor" einen sehr guten Eindruck machte, war "outdoor" nach vielleicht 5m nicht mehr wahrnehmbar. Ich vermute, dass zum einen der Schnee die Umgebung recht aufgehellt hat und dadurch der Laser nicht so gut zu sehen war, zum anderen könnte vielleicht die kalte Umgebung (-3 bis -5°C) die Leistung etwas herabgesetzt haben. Ich hatte ihn aber in der Hosentasche transportiert, so dass die Temperatur eigentlich nicht so großen Einfluss haben dürfte. Fokussiert habe ich dann nach Gefühl mit dem Mäusekino (Liveview) der A7RII und dem leichten Einrasten bei Unendlich beim Irix 2.4/15.
    Hier zwei High-ISO-Aufnahmen:

    DSC04011.jpg
    f/2.4, ISO 5000, 30s

    DSC04038.jpg
    f/3.5, ISO 3200. 34s
    jeweils Hotpixel entfernt und entrauscht - auf Forengröße verkleinert sieht das gar nicht mal so schlecht aus. Durch die Bearbeitung sind aber sicher ein paar Sterne verloren gegangen.

    Für den DeepSkyStacker habe ich auch ein paar Aufnahmen gemacht (16 Lightframes (ISO 800, 30s), 4 Darkframes, 4 Biasframes und 1 Flatframe). Überraschenderweise hat das Programm sogar das Rawformat der Sony A7RII gelesen, allerdings ist das Ergebnis noch nicht wie erhofft.
    Autosave.jpg
    Dass der Vordergrund Matsch wird, ist klar, aber was sind das für rote Stellen? War die Aufnahmedauer der Lightframes zu lang oder muss ich etwas bei den Optionen anders einstellen, z.B. "Raw/FITS DDP-Einstellungen" oder sollte ich die Lightframes lieber erst bearbeiten und als Tiff speichern und dann erst stacken?
    Gruß, André
    __________________________________________________ __________________________________

    (Im Moment nur sporadisch online)


  17. 8 Benutzer sagen "Danke", classicglasfan :


  18. #10
    Spitzenkommentierer Avatar von Waldschrat
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    Klasse Bild!


    Zitat Zitat von classicglasfan Beitrag anzeigen
    ... Der vor ein paar Wochen gekaufte grüne Laserpointer, der "indoor"
    einen sehr guten Eindruck machte, war "outdoor" nach vielleicht 5m nicht mehr wahrnehmbar.
    ...
    Das ist offensichtlich vollkommen normal. Ich dachte beim ersten draußen-Einsatz auch, der Laser sei kaputt.
    Laser in der Hosentasche spazieren tragen ist schon eine gute Maßnahme. Dort zum Aufheizen paar
    Minuten vorher einschalten, bevor Du ihn benötigst. Voila! Dann macht er auch draußen bei Frost Licht
    wie drinnen bei Zimmertemperatur.

    Gibt es unter uns Physiker? Warum geht die Licht-Leistung eines Diodenlasers schon bei Abkühlung um wenige
    Grad so sehr in den Keller? Stimmt die Frequenz des optischen Resonators durch die temperaturbedingte
    minimale Verkleinerung/Verkürzung nicht mehr genau? (Wäre meine Vermutung. Wissen tu ich es nicht.)

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