Hallo Christian,
vielen Dank für die Erklärung. Wieder etwas gelernt. Man merkt, ich hatte noch nie ein Grossformatobjektiv in der Hand.
Grüße Roland
Hallo Christian,
vielen Dank für die Erklärung. Wieder etwas gelernt. Man merkt, ich hatte noch nie ein Grossformatobjektiv in der Hand.
Grüße Roland
Hallo Roland,
freut mich... Ich kann nur empfehlen, sofern ein Balgen mit Verstellmöglichkeiten (tilt/shift) vorhanden
ist, mal ein Großformatobjektiv auszuprobieren. Es muß nicht gleich ein ED, oder APO Objektiv sein.
Herkömmliche Optiken sind da schon für ganz kleines Geld zu bekommen und auch wenn ich es "Spielerei"
nenne, hierdurch lernt man das analoge Fotografieren von Grund auf und erkennt, was durch die Manipulation
der Stellung von Objektiv zum Sensor so alles möglich ist (auch ohne digitale Bearbeitung).
Hallo Gerd,
Vielen Dank für Deinen Link zum Nikon Prospekt. Das war interessant für mich. Die ungleichmäßigen
Helligkeitsverteilungen sind mir auch schon aufgefallen, da ist Dein Erklärungsansatz ganz richtig,
denke ich. Übrigens haben mir die Deine verlinkten Fotos ausnehmend gut gefallen.
Auch wenn es nicht zu diesem Thema gehört: Du scheinst viel mit dem 200mm Makro Nikon zu
arbeiten. Kannst Du deses Objektiv mit dem MF Micro-Nikkor 4/200, bzw. dem AF Makro Zoom
70 - 180mm von Nikon vergleichen? Diese zwei Schätze habe ich nämlich und bin von beiden,
vor allem vom letzteren, recht angetan.
Gruß, Christian
Hallo Christian,
ich verwende für meine arrangierte Objektfotografie ausschließlich längere Brennweiten (eben u.a. auch das 200mm AF Nikkor F4 IF).
Aus zwei Gründen.
Grund 1: Es spiegelt sich alles und jedes immer im Motiv ein (die Umgebung, die Lichtquellen, die Form der Lichtquellen, usw... und natürlich auch die Kamera). Mit einer längeren Brennweite ist das oftmals unkritischer.
Grund 2: Mit einer kurzen Brennweite vernichte ich die natürlichen Proportionen des Motives, je nach Perspektive.
Ich kenne das MF Micro-Nikkor 4/200 und das AF Makro Zoom 70 - 180mm von Nikon nicht und kann Dir dazu leider nichts berichten. Aus meiner Sicht ist das Nikkor 200mm AF F4 IF eines der meist unterschätzten und schärfsten Objektive die Nikon je für digitale Systeme gebaut hat.
Um zurück auf Dein Novoflex System zu kommen.
Das Mamiya RZ67 M 140mm F4.5 M/L-A ist so ziemlich die beste Macro Linse an einer digitalen Fachkamera die ich kenne. Das Objektiv leuchtet einen Bildkreis aus der etwas größer ist als das 6x7 Format (genaue Angaben habe ich leider nicht). Lange Brennweiten benötigen mehr Verstellwege als kurze Brennweiten, aber der Bildkreis ist auch bei einer Sensorgröße von 44x33 noch absolut ausreichend. Bei KB sehe ich gar keine Probleme. Ich weiß leider nicht ob Novoflex ein Mamiya RZ/RB Plate im Sortiment hat. Ansonsten - falls Dir mal das Nikkor AM ED 210mm F5.6 günstig über den Weg läuft schlag zu wenn es passt. Ich finde es noch etwas besser als das 120er. Es ist aber auch ein echter Klopper von der Größe und vom Gewicht gegenüber dem kleinen Bruder.
Gruß Gerd
Hallo,
das 120er AM ED bringt seine beste Leistung bei 1:1. Es sollte auch da mindestens auf 8 abgeblendet werden, was aber einer effektiven Blende von 16 entspricht und an der Beugungsgrenze ist.
Bei Einstellung auf Unendlich ist mindestens auf 11 abzublenden.
Gruß, Martin
Hallo
ich habe mein Nikon AM*ED 120mm wieder auf den Balgen gesetzt und mich dem Nahbereich
gewidmet, so in etwa dem Maßstab 1:2.
Hier einige crops von Rosen aus meinem Garten . Es wurde nur leicht gecropt, und nicht
nachbearbeitet. Es herrschte ein ganz weiches, fast milchiges Licht und diese Stimmung
wollte ich einfangen.
Abgeblendet wurde auf ca f/16 - f/22
LG Christian
... Ist dir gelungen. Grüße Claas
Hallo zusammen,
ich hatte wieder mal das überaus rare AM Nikkor am Balgen. Gerade im Macrobereich ist die Scheimpfug Technik recht
hilfreich, gerade wenn man schräg auf das Motiv zielt.
f/5,6, Balgen unverstellt:
f/5,6, Balgen geshiftet und getiltet (Scheimpfug):
Im Macrobereich habe ich noch etwas festgestellt: Es löst bei Offenblende am höchsten auf und verliert sehr schnell an
Details durch Diffraktion.
f/5,6:
f/11:
LG, Christian