Zitat Zitat von Annalog Beitrag anzeigen
Hi,
erstmal vielen Dank für den sehr hilfreichen Thread! Hat jemand von euch zufällig Erfahrungen mit einem Industar 61? Welche Art von Schneckengang hat es bzw. welches der Fette würdet ihr empfehlen?

Ich habe vor, meins neu zu fetten, da es sich kaum mehr bewegen lässt. Bisher habe ich ausschließlich Erfahrungen mit dem Schrauben an meiner Lomo LC-A, die ich unzählige Male offen hatte und erfolgreich repariert habe. Ich gehe nicht davon aus, dass das I-61 komplizierter wird, als z.B. eine Blendenlamellenreinigung bei der LC-A - liege ich da falsch?

Besten Dank schon mal für eure Erfahrungen!
Viele Grüße,
Annalog
Im Prinzip nimmt du beim Industar die gleichen Fette wie bei anderen Objektiven. Das Industar läßt sich auch recht gut auseinander nehmen. Ich würde es jedoch erst mal mit Feuerzeugbenzin versuchen.
Das löst die Verharzung und macht die Schnecke wieder gängig. Wenn das Benzin verdunstet ist läuft die Schnecke wieder etwas strammer, ggf. den Prozess noch einmal wiederholen bis das Endresultat stimmt.
Führt das nicht zum Ziel, dann das Fett komplett entfernen und neues rein. Beim Industar würde ich ein günstiges Fett verwenden, ist ja jetzt nicht so ein teures Exemplar.
Bei älteren Russen oder günstigen Versandhandelsobjektiven (Revue, Porst, etc.) habe ich auch schon mal Prophete Kettenfließfett sparsam (2-3 Tropfen) verwendet wenn nichts anderes da war.
Ein CZJ 50/2.8 und ein Helios-44-2 laufen damit sein 8 Jahren bei einem Freund ohne Probleme.