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Thema: Manuelle Sensorreinigung

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Ist oft mit dabei Avatar von Lugias Crusader
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    Bin zurück und hier mein kurzer Erfahrungsbericht:

    Das Geschäft scheint gut besucht und als Kunde (geschäftlich trocken) wird man in Empfang genommen und entsprechend gesprochen. Das ist jetzt nicht super negativ zu verstehen, es war halt - wer damit eher etwas anfangen kann - wie in einem "normalen Geschäft" üblich. Nichts was besonders positiv auffiel. Neutral halt.
    Ein auf der Website ausgeschriebener Preis von 39,- Euro gilt nur für APC-C - bei mir waren es daher ganze 59,- Euro.

    Zu meinem Anliegen einer Sensorreinigung, sagen Bilder vermutlich mehr als tausend Worte:


    nachher1.jpg

    nachher3.jpg

    zuvor.jpg


    Die Tests wurden mit verschiedenen Objektiven vor einer weißen Fläche unternommen, dabei kam ein Macro (bläuliches Bild, Blende 32) zum Einsatz wie auch ein 50 mm (oranges Bild) bei Blende 16, womit es teils schwächer bei der geringen Auflösung zu sehen ist.

    Fazit:

    Es sind einige schwarze Flecken, die zuvor mit unterschiedlichen Objektiven festgestellt wurden, mitunter an gleicher Position vorzufinden. Der Preis von sechzig Euro empfinde ich daher nicht gerade als lohnenswert und es wird Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen - oder sehe ich das falsch?
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    eos

  3. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von eos
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    ... ich würde das Ergebnis reklamieren und nochmals reinigen lassen. Du hast für eine Dienstleistung bezahlt, die mangelhaft ausgeführt wurde. Oder das Geld zurück geben lassen. Bin gespannt, ich gebe bei dem Laden heute im Rahmen der Fotobörse SCHAU! auch meine Sony alpha 6000 da ab zur Sensorreinigung, ich kann dann auch berichten....

    Gruß Claas

  4. Folgender Benutzer sagt "Danke", eos :


  5. #3
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Zitat Zitat von Lugias Crusader Beitrag anzeigen
    ....


    Fazit:

    Es sind einige schwarze Flecken, die zuvor mit unterschiedlichen Objektiven festgestellt wurden, mitunter an gleicher Position vorzufinden. Der Preis von sechzig Euro empfinde ich daher nicht gerade als lohnenswert und es wird Zeit, die Sache selbst in die Hand zu nehmen - oder sehe ich das falsch?
    Es selbst in die Hand zu nehmen, ist schonmal die erste und beste Erkenntnis, denn bei der "professionellen Sensorreinigung" in einem Fotofachgeschäft wird in der Regel nichts anderes gemacht als was Du selbst auch erledigen kannst.

    Hierbei wird lediglich der "Respekt" (oder besser gesagt die Angst) des Kunden vor der Schädigung der eigenen Kamera/des Sensors als teuerstem Bauteil der Kamera ausgenutzt.
    Im DCC gibt es einige alte Threads, die sich mit dem Thema befassen... von der Sensorreinigung mit der Discofilm Methode über Ethanol und Isoprop Nasswischtechniken... etc.

    Im DSLR Forum hat Rainer Höhnle einen der wohl längsten Threads zu dem Thema mit seiner Discofilm - Methode laufen. Der dürfte letztlich auch heute noch aktuell sein.

    Bei Deinen Ausführungen, das einige Staubpartikel sich nach wie vor an gleicher Stelle befinden, muss man schon ein wenig genauer einsteigen und sich fragen, ob dieser Staub überhaupt auf der Oberfläche des Sensordeckglas zu finden ist, oder ob diese Partikel sich hinter Deckglas und dem eigentlichen Sensor "eingenistet" haben, denn dann wären sie für eine Reinigung nicht erreichbar und somit auch nicht zu entfernen.

    Aus meiner eigenen Erfahrung mit der Sensorreinigung (an bislang - zig eigenen Kameras), wäre mir der finanzielle Aufwand jedesmal wenn ich - unter solch "unrealistischen Bedingungen wie Blende 32 - dem Sensordreck hinterherlaufe, einfach zu hoch.

    In der Regel interessiert mich maximal der Dreck, der sich bis Blende 11 auf dem Sensor befindet... und wenn da mehr als 2 oder 3 kleine Pünktchen bei rumkommen, wird es Zeit.

    Man sollte - bevor man da selbst rangeht - aber schon ein wenig "erlesen" haben, nach welchen Methoden man es selbst probieren möchte... Sensor-Swaps, Discofilm, Wattestächen/Linsenputzpapier mit Isoprop und diverse andere Optionen...

    Bei der selbstdurchgeführten Sensorreinigung spielt auch in erheblichem Maße die Umgebung eine Rolle, da wir alle i.d.R. keinen Reinstraum für derartige Dinge besitzen, wo diese durchgeführt wird. Haarnetz gegen herabfallende Haarschuppen bei der Betrachtung des Sensors, generelle Neigung zu Hausstaub in der eigenen Wohnung (sieht man immer eindrucksvoll, wenn Sonnenstrahlen im geeigneten Winkel durch die Fenster fallen... ) und einige Unwägbarkeiten mehr.

    Aus diesem Grund ist es oft auch hilfreich, die Sensorreinigung im Badezimmer nach dem Duschen vorzunehmen... da dann die Luftfeuchtigkeit hoch und der Staub in der Regel gebunden ist... und sich weniger herumwirbelnder Staub in der Luft befindet.

    Insgesamt läßt sich sagen, wenn man sich mit der Reinigung selbst befassen will, so gelingt dies mindestens ebensogut, wie bei einem Händler, der in der Regel auch nichts anderes macht, als mit Sensor-Swaps und/oder ähnlichen Hausmitteln auf dem Sensordeckglas herumfährt.

    Es ist aber erforderlich, sich in dieses Thema einzulesen und speziell auf die eigene Kamera bezogen die Erfahrungsberichte zu lesen, wenn man sich dafür entscheidet es selbst zu tun.
    Warum?
    So gab es z.B. bei einigen Canon Kamera-Chargen der 5D Probleme mit der Vergütung, die bei Einsatz der Discofilm Methode von Rainer Höhnle (User Nightshot im DSLR Forum), beim Abziehen des Films sich mitlöste...

    Das führte bei ihm zur Entwicklung seines eigenen Zeugs... denn vorher hatte er den allen Vinyl-Schallplatten reinigenden Freunden bekannten Discofim verwendet.

    Vor dem Einsatz von Brillenputztüchern etc. muss ich dringend warnen... damit verreibt man ihn eher und die hat allzu oft eher einen schmierigen Film auf das Sensordeckglas gezaubert, an dem Staub dann besonders gut haftet.

    Druckluft ist auch kontraproduktiv... zumal aus einem Kompressor. Dies würde erfordern, dass er einen absolut 100% gut funktionierenden "Ölabscheider" besitzt, weil man ansonsten µm weise eine schmierige Schicht auf dem Sensor hinterlässt.

    Ein simpler Blasebalg (darauf achten, das dieser absolut Talkumfrei ist) tut meist gegen den groben Schmutz die beste Wirkung.

    Und vor allem wichtig... wenn man einmal damit begonnen hat, den Partikeln "hinterher zu rennen", ganz schnell lernen, wann man aufhören muss um sich nicht selbst mit solchen extrem Suchereien bei Blende 32 oder höher zu verlieren.

    Jeder Sensor, auch der von fabrikneuen Kameras, ist nicht wirklich frei von diesen Partikeln...

    Also nicht verrückt machen lassen und sich darauf beschränken, den "Dreck" erst dann zu bekämpfen, wenn er bei den allgemein üblichen Abblendungssituationen im Bild auffällt.

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  6. 4 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


  7. #4
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Was war ich am Anfang bei meiner 350D nervös, dass da eventuell ein Staubkörnchen stören könnte.
    Mit der Zeit beruhigt man sich. So wie Henry schon schreibt, wer verzweifelt, weil bei stark geschlossener Blende "Pünktchen" zu sehen sind, der wird wohl nie glücklich werden. Fotografiert mal mit einer Lochblende - aber nicht erschrecken!

    Wenn ich bei Blende f/5.6 etwas sehe, dass fange ich auch über eine Sensorreinigung nachzudenken. Wenn man beim Objektivwechsel vorsichtig ist, lässt sich die Zeit zwischen zwei notwendigen Reinigungen übrigens enorm verzögern.

    Sollte es dann doch soweit sein, schwöre ich noch immer auf meine 4 Schritte:

    1. Mit einem (sauberem) Blasebalg wegpusten. Wenn das nicht hilft...
    2. Mit dem Arctic Butterfly wegpinseln. Wenn das nicht hilft...
    3. Mit dem Eyelead wegstempeln. Wenn das nicht hilft...
    4. Feuchtreinigung mit Eclipse und SensorSwaps.

    Sollte das alles nicht helfen, ist eh was im Argen. Dann kriegt es aber auch eine "professionelle" Reinnigung kaum mehr hin. Discofilm kann Wunder wirken, aber damit bin ich nicht so mutig wie Henry.

    Meist - bei Staub - reichen aber schon die ersten beiden Stufen aus. Es sei denn es "klebt" irgendwas auf dem Sensor.
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
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  8. Folgender Benutzer sagt "Danke", LucisPictor :


  9. #5
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    Moin,

    habe mir jetzt via Amazon etwas bestellt, was im Endeffekt besagte Swaps und eine passende Lösung sind die nur minimal aufgetragen wird auf die Swaps. Ich bin gespannt, ob es was bringt/mehr bewirkt etc pp. Mal angenommen es sitzt fester auf der Glasscheibe, nicht dazwischen, habe ich im Netz bereits gelesen das einige dann "sehr vorsichtig kreisende Bewegungen" durchführen mussten um einige Stäubchen wirklich abzubekommen. Das soll aber nicht ratsam sein?

    Zum Thema Blende 32 - die nutze ich nie, jedoch wurde - um überhaupt zu sehen wo die Pünktchen sind - empfohlen mit Blende 22+ ein Bild zu belichten, damit die Stäubchen auch besser lokalisiert werden können. Die für mich nervigsten "Pünktchen" habe ich schon bei Blende 8 dezent auftretend, was mich zumindest irgendwo nervt. Vom Hersteller wurde mir schon angeboten, die Kamera einfach zur Reparatur einzuschicken - was dann jedoch seine Zeit braucht. Ich vermute mal, die haben zumindest einen Reinraum.


    Achja, Reinraum... ich arbeite in Krankenhäusern, da ließe sich bestimmt für 15-30min mal eine Möglichkeit finden, wenn ich nett frage.
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  10. #6
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    ... also bei mir hat Photo Meyer gerade den Sensor schön sauber bekommen.

    Alles "jut".

    Gruß Claas

  11. Folgender Benutzer sagt "Danke", eos :


  12. #7
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    Freut mich zu hören, das es bei dir geklappt hat Hast du auch Vergleichsbilder machen können bzw. direkt vor Ort?
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  13. #8
    Spitzenkommentierer Avatar von eos
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    ... Vergleichsbilder habe ich keine gemacht, aber der Sensor war völlig verdreckt vorher und sieht jetzt wieder prima aus. Ich würde an deiner Stelle nochmal da anrufen/persönlich vorbeigehen und um Nachbesserung bitten. Kann mir nicht vorstellen, dass die das ablehnen.

    Gruß Claas

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