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Thema: Bestes Kameraanschlussystem (Gegenwart/Zukunft)

Hybrid-Darstellung

  1. #1
    Teilzeit-Mod. ;) Avatar von LucisPictor
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    Viel wichtiger als der objektivseitige Anschluss ist doch eigentlich das kameraseitige Bajonett. Was kann das alles aufnehmen?

    Und da ist Sony mit der Kombination aus sehr kurzem Auflagemaß und Kleinbild-Sensor (A7) momentan ungeschlagen.

    Fuji funktioniert auch gut, wenn (wie bei mir) für's "Spielen" APS reicht.
    µ4/3 ist klasse, wenn man c-mount adaptieren will. Denn der "Nachteil" des relativ kleinen Sensors ist ein Vorteil bei dem kleinen Bildkreis der c-mount Linsen.

    Ich selbst habe mich in letzter Zeit auf Nikkore und Objektive mit Leica M-Bajonett (Leica, Voigtländer, russische und ein Nikkor) konzentriert. Warum?
    Weil ich ja in erster Linie mit der Nikon Df (da passen die alten Nikore einfach perfekt!) und mit der Leica M8 bzw. der Fuji X-E2 fotografiere.

    Mit der Olympus PEN E-P3 experiementiere ich gerne (allerlei Linsen, die woanders nicht dran funktionieren).

    Von anderen Anschlüssen (M42, Minolta, Leica R, Pentax K usw.) habe ich nur noch "Restbestände", die ich in erster Linie aufgrund analoger Kameras behalte.

    Gut finde ich übrigens auch die Tamron Adaptall-2 Objektive, denn die kriegt man nun wirklich an beinahe alles!
    Carsten, berufsbedingt immer mal wieder auf Forum-Pause. In grün schreibe ich als Mod.
    ​Leica, Sony, Nikon, Fuji, Olympus, Pentax, Panasonic, Canon, Sigma und viel zu viele Linsen sowie andere digitale und analoge Kameras.
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  2. #2
    Spitzenkommentierer Avatar von classicglasfan
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    Ja, das Tamron Adaptall-2 System hätte das Zeug zum moderneren M42 gehabt. Durch den Einzug der Elektronik für AF und Blendensteuerung ist aber ein Universalbajonett illusorisch. Wenn ich die Rückseiten meiner alten Objektive betrachte, ist auch bei mir M42 am meisten verbreitet (Takumare, Meyer, Zeiss Jena und ein paar russische Exemplare) Das Geschraube finde ich zwar auch nervig, aber die Möglichkeiten mit Helicoidadatpern und Zwischenringen auch unterwegs schnell und einfach die Nahgrenze verkürzen zu können, finde ich gut. Ansonsten könnte man theoretisch jedes Objektiv mit Adapter versehen (oder wenigstens jedes, dass mit in die Fototasche soll) und kann dann beim Objektivewechsel auch direkt das Bajonett öffnen.

    Geringes Auflagemaß und große Verbreitung machen das Sony-E-Bajonett auch für mich für Altglas zum Bajonett der Wahl. Dafür bekommt man gefühlt die meisten Adapter, weil irgendwer sicher schon einmal das gleiche System adaptieren wollte. Mit meiner EOS M (mit identischem Auflagemaß) hatte ich das erst auch gehofft. Während man bei Sony das Gefühl hat, dass die Ingenieure dort selbst Altglas adaptieren, so wie sie ihre Kameras ausstatten, hat Canon die EOS M längere Zeit stiefmütterlich als ausstattungsarmes Einsteigersystem betrachtet. Die EOS M5 kann jetzt mehr, wenn das aber mal nicht zu spät ist.
    Gruß, André
    __________________________________________________ __________________________________

    (Im Moment nur sporadisch online)


  3. #3
    de Vörstand Avatar von hinnerker
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    Fein raus ist man bei den Adaptern, wenn man bei der Altglasnutzung an digitalen EOS Kameras früh der etwas teuereren Strategie gefolgt ist, jedem Objektiv seinen eigenen Adapter zu "spendieren" statt aus "Sparsamkeitsgründen" immer nur einen Adapter für ein System zu haben.

    Dann ist natürlich bei mehreren Kamerasystemen immer nur ein "... auf Canon" notwendig gewesen um auch eine "Kompatibilität" zwischen den Kamera-Systemen zu wahren.

    So war es bei mir und ich bin froh drüber, letztlich all meine Objektive auf den Canon EF Anschluss adaptiert zu haben, da die 5D und die 5D MKII vor dem Erscheinen des Sony E-Mount meine adaptierfreudigste Kamera war.

    Auch die Beschränkung auf nur wenige objektivseitige Anschlüsse - vorwiegend sind noch ein paar Exoten verblieben wie das Biotar mit EXA oder DKL Anschluss wo ich nur je einen
    Adapter habe besitze - hilft ungemein, die Flut von Adaptern einzudämmen.

    Über die Zeit hab ich zum E-Mount in der Anfangsphase des Erscheinens so viele Adapter gekauft, dass die heute fast ein halbes Regal füllen und faktisch dort "verstauben". Dies hat aber auch mit den neuen Anschlussmöglichkeiten zu tun, die durch das wiederum geringere Auflagemaß verglichen mit der Canon bei Sony den Anschluss erst ermöglichten.

    Wenn man dann noch über mehrere Kamerasysteme hinweg die Dinge anschließen will, wirds schnell eng im Regal.

    Aktuell hab ich noch folgende Kamera-Bajonette im Einsatz:

    Leica M
    Sony E-Mount
    Canon EF Mount

    Aus entwicklungstechnischen Gründen kommen dann noch diverse Bajonette für das VNEX dazu, bei denen ich aber eben nur mit den Umkehrplatten arbeiten muss und einige Adapter dienen nur als Meßvorlagen, wenn z.B. die Innendurchmesser der Kamerabajonette ermittelt werden müssen.

    Zähle ich die "nicht EF" Adapter mal zusammen, so sind dies allein wohl mittlerweile so um die 30 unterschiedliche, obgleich eben meine meisten Objektive schon EF Bajonett tragen.
    Mein Vorteil ist natürlich, das ich auch vieles seit langer Zeit mit direkten Umbauten schon an meine Canon 5D Kameras bringen konnte und so nicht immer mit irgendwelchen Adaptern neu fummeln musste, sondern diese vielen Objektive - sei es Canon FD alt oder neu, Minolta oder sonst ein Umbau) - nun einen festen Anschluss haben, den ich an meinen vorwiegend benutzten Kameras problemlos nutzen kann.

    Canon EF stellte sich dabei als das beste Bajonett heraus, weil es einerseits von den DSLR Kameras das geringste Auflagemaß hatte und zudem die größte Öffnungsweite des Bajonettlochs.
    Da passt mechanisch alles durch... anders als bei Sony E-Mount oder dem noch kleineren µFT Mount, wo manche Rücklinse eines Objektivs größer war als das Bajonettloch...

    LG
    Henry
    Canon EOS 5D MKIII, 5D MKI, Canon 1D MK IV, Sony A7, NEX7, A7 II.. und viele, viele feine Objektive aus dem Altglas-Container..

  4. 3 Benutzer sagen "Danke", hinnerker :


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