Tja, heute ist das Objektiv angekommen. Heute möchte ich es nur technisch beschreiben.
Es hat überhaupt kein T2, sondern ein ganz normales M42-Gewinde. Und da ist auch kein Adapter dran. Es läßt sich wiederstandslos in meinen M42-Adapter reinschrauben. Im Kadlubek laufen die Helikor Objektive unter dem Firmennamen ANK. Nur die Brennweiten 300 und 400mm sind dort mit T2-Anschluß verzeichnet. Das NK im Firmennamen könnte man als Nippon Kogaku interpretieren, aber das ist reine Spekulation. Auf jeden Fall ist das Objektiv mit "Lens made in Japan" beschriftet. Auf dem Objektivboden, nahe des Gewindes ist noch ein silbernes "P" eingraviert, das ich nicht interpretieren kann.
Es ist komplett aus Metall, ohne jegliche Verwendung von Kunststoff. Die Konstruktion ist mit Preset-Blendering mit Rasten. Der eigentliche Blendenring ist ohne Gravuren und stufenlos. Dadurch, daß der Preset-Ring nur rastet und nicht einlockt, kann man die Blende bei Bedarf auch über den Anschlag hinaus schließen.
Hier jetzt die Daten:
Brennweite: 35mm
Lichtstärke: 2.8
Blendenreihe von 2.8-22
Anzahl Blendenlamellen: 6
Länge bei Unendlichanschlag: 55mm bis Kameraanschlag
Länge bei höchster Naheinstellung: 63mm bis Kameraanschlag
Überstand hinteres Linsenelement über M42-Gewinde bei Unendlich: c. 3mm
Naheinstellgrenze: markiert 0.25, geht aber weiter, wahrscheinlich bis 0.20
Vergütung: leichter Orangeton, MC ist das sicher nicht
Gewicht: 224g
Filtergewinde: 52mm (hatte einen leichten Schlag, konnte ich aber durch Aufschrauben eines UV-Filters wieder richten).
Die Optik kann ich leider erst am Wochenende testen. Die Naheinstellgrenze ist jedenfalls gegenüber meinem Cosinon Auto 2.8/35 mit 0.50 eine Ansage.
Herzlich
Martin


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