Genau dort wird es interessant:
Wie auf dem Bild zu erkennen, ist der Bereich des Kupferblechs das Problem. Es sieht zumindest hier auf den Fotos so aus, als sei der Übergang zum Schleifkontakt gebrochen.
Da es sich hier um Kupfer handelt, sollte das relativ leicht mit einer Lötbrücke zu beheben sein. Wenn Du also jemanden kennst, der einen "Feinlötkolben" um die 15-30 Watt besitzt und damit umgehen kann, würde ich zunächst diesen "Riß" überlöten, damit der Kontakt zum Schleifer wieder hergestellt wird.
Ein Multimeter bringt da Klarheit... vom Kupferblech mal zum Mittenkontaktschleifer messen, ob da Durchgang ist.
Die beiden Endpunkte der Schleifbahn mit dem Multimeter im Ohm - Bereich durchmessen und Du hast den Wert der Widerstandsstrecke.
Der Mittenschleifer - zu dem ja nach dem Bild zumindest - nur noch eine "fragwürdige" Verbindung besteht, sollte dort gegen beide Endpunkte gemessen eben noch Werte anzeigen...
So stellst Du sicher, dass die gesamte Schleifbahn nicht an den Enden irgendwie auch korridiert ist.
Es sollte sich - wenn Du da logisch rangehst - auch mit seinen Eigenschaften reparieren lassen.
Ich würde da einen Versuch starten... also Durchmessen, löten und glücklich sein. Das ist nämlich nur ein mechanischer Fehler, der sich sicherlich beheben läßt.
Das schon deshalb weil hier bei einem simplen Spannungsteiler keine wirklichen Ströme fließen, die irgendeine elektrische Beschädigung bedeuten können, wie es z.B. bei vielen Elektronik-Schaltungen der Fall sein könnte.
Das ist alte Technik... und die arbeitete damals in der DDR noch mit simpelsten Mitteln... wie eben diesem Schleifkontakt-Poti.
LG
Henry


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